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  1. #1

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    Trittschalldämmung mit Quarzsand?

    Hallo versammeltes Forumwissen,
    Ich saniere gerade einen Bau aus den 50ern. Die Decke zwischen Erd- und Dachgeschoss ist als Fehlboden ausgebildet. Die Trittschalldämmung besteht zum Teil aus Luft (!) und zum Teil aus Mineralwolle, die ich rausschmeissen will. Als Alternative wurde mir eine einige Zentimeter dicke Schicht aus Quarzsand empfohlen, darüber gegen den Luftschall Holzweichfaser und dann der Bodenaufbau.
    Ich habe nun schon ein bisschen hier im Forum gestöbert, aber noch nichts dementsprechendes gefunden. Kann mir vielleicht jemand von Euch schreiben, ob das so Sinn macht?
    Vielen Dank schon mal für Eure Bemühungen.
    Jan
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  2. Trittschalldämmung mit Quarzsand?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Mich würde interessieren wer das vorgeschlagen hat!
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  4. #3
    Avatar von operis
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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren wer das vorgeschlagen hat!
    mich auch...

    grüße operis
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  5. #4

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    Schwere Schüttung

    Vom Schallschutz her bringt eine schwere Schüttung zwischen den Balken deutlich weniger als die Beschwerung der Balkendecke mit z.Bsp. Gehwegplatten.
    Der Einbau von Schüttungen im Fehlboden ist aber durchaus bei uns nicht ungewöhnlich, bei mir im Haus wurde in den 1960ern getrockneter Sand verwendet, bei einem Baudenkmal in Freising bin ich auf eine Kies- und Sandeinlage aus dem benachbarten Flußbett gestossen.
    Prinzipiell ist aber unbedingt die Statik der Decke zu überprüfen. Es werden in der Regel 40-50 kg-Schüttung pro m² eingebracht, um den gewünschten Schallschutz zu erreichen. Diese Mehrbelastung ist nicht unerheblich und in vielen Fällen zwingend mit einer seitlichen Verstärkung der Deckenbalken verbunden.
    Bei entsprechender Raumhöhe würde ich aber auf jeden Fall die Beschwerung auf der Decke favorisieren, bspw. durch 3cm Gehwegplatten und dann Dämmung/Estrich/Belag. Statisch genauso zu überprüfen.
    Schöne Grüsse.
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  6. #5
    Avatar von Peeder
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    bspw. durch 3cm Gehwegplatten
    oder Gipsfaserplatten .

    Peeder
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Themenstarter

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    Tritschalldämmung mit Quarzsand

    Vielen Dank für die Antworten. Leider ist die Raumhöhe sehr begrenzt, nur 2,30 Meter, darum auch, wenn machbar, die Trittschalldämmung möglichst zwischen die Balken. Die Statik werde ich also wohl mal prüfen lassen müssen.
    @ Peeder:
    Wie schwer und dick sind denn die Gipsfaserplatten? Wenn die mir mehr Schallschutz bringen, als das gleiche Gewicht an Quarzsand würde ich auf ein paar Zentimeter Raumhöhe wahrscheinlich verzichten können.
    Jan
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  9. #7
    Avatar von Peeder
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    z.B. Trockenestrichplatten aus Gipsfaser 1250 kg/m3 je nach Fabrikat 18-25 mm .

    Gipsfaserplatten z.B. xella liegen auch so bei 1120 kg/m3

    Plattenstärken Gipsfaser 10-12,5-15-18 mm

    Ich würde mal über einen Trockenestrich nachdenken und die Einschübe mit TE Schüttung füllen.

    Kontakte mal die Hersteller, nicht den " fachberater " bei ohwie

    Mein Favorit Norit

    oder xella, Rigips, Knauf

    Peeder
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