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Leckagen bei Blower-Door-Test

Diskutiere Leckagen bei Blower-Door-Test im Forum Spezialthema: Wind- und Luftdicht auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Leckagen bei Blower-Door-Test

    Hallo Liebes Forum,

    bei uns wurde ein BD-Test zur Leckagensuche ausgeführt.
    Hierbei wurde auch eine wesentliche Anzahl von Leckagen festgestellt...

    Nun gibt es aber zur Beseitigung dieser Mängel verschiedene Meinungen

    Wo fangen denn eigentlich mittlere und große Leckagen an, welche nach Stand der Technik beseitigt werden sollten...?

    Unter anderen wurden folgende Leckagen als klein eingestuft (Nachbesserung nicht erforderlich ), obwohl wir hier bei Wind oder Sturm erhebliche Zugluft an den Anschlüssen fühlen können

    1. Steckdose im Schlafzimmer neben Bett mit 0,6 m/s
    2. Anschluss am Dachfenster (Folie) mit 0,8 m/s
    3. Estrichanschluss neben Terrassentür (unter der Holzfussleiste) mit 0,7 m/s
    4. Estrichanschluss im Arbeitszimmer (unter dem Fenster) mit 1,0 m/s
    5. Dachfensteranschluss im Treppenbereich des OG mit 0,8 m/s
    6. Lichtschalter im Treppenaus OG mit 0,6 m/s
    7. Pfettenanschluss im Spitzboden (Folie) mit 1,0

    Gibt es zu den Messwerten und Bestimmungen, ob es sich hier tatsächlich nur um angebliche kleine Leckagen handelt Richtwerte oder dergleichen...???

    Es kann doch nicht sein, dass wir z.B. bei der Steckdose im Schlafzimmer die Luftbewegung abends merken und dieser Mangel nicht abgestellt werden muss, da hier nur eine "Kleine Leckage" vorliegt

    Vielen Dank für Eure Beiträge
    Und ein Schönes WE

    Lieben Gruß
    janju
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  2. Leckagen bei Blower-Door-Test

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  3. #2
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    Frage habt ihr

    keine Ratschläge oder Hinweise....

    MfG

    janju
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  4. #3
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Herbert ...

    ... ist wahrscheinlich in Urlaub .

    Was hat denn der BDT insgesamt für einen n50-Wert ergeben?
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  5. #4
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    Ausrufezeichen

    Hallo volker,

    der n50 Wert beträgt 2,8.

    Aber es wurden weit über 50 Leckagen festgestellt, wovon mind. die Hälfte nachgebessert werden muß...



    Habt Ihr sonst keine Ratschläge für uns....

    Sind denn alle Experten schon im Urlaub

    Einen schönen Wochenanfang

    wünscht Euch
    janju
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  6. #5
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Der n50-Wert ...

    ... 2,8 liegt zwar noch knapp unter dem gesetzlich zulässigen von 3,0
    entspricht meiner persönlichen Ansicht nach aber nicht mehr dem Stand der Technik.
    Ich persönlich würde auf jeden Fall hier heftig nachbessern lassen.

    Eine bindende Verpflichtung dazu und ab welcher Größenordnung Leckagen zu "bearbeiten" sind, kann ich Dir leider nicht liefern.

    Wo ist Herbert ?
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    es gibt leckagen mit wesentlich höheren strömungsgeschwindigkeiten ..
    n50 ist, falls keine lüftungsanalage vorh., regelkonform.

    insgesamt vielleicht nicht sehr zufriedenstellend - ausser für den AN ..
    also was?
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  8. #7
    Avatar von Olaf (†)
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    Ich zieh...

    mal meinen Part heraus:

    Zitat Zitat von JanJu Beitrag anzeigen
    2. Anschluss am Dachfenster (Folie) mit 0,8 m/s
    3. Estrichanschluss neben Terrassentür (unter der Holzfussleiste) mit 0,7 m/s
    4. Estrichanschluss im Arbeitszimmer (unter dem Fenster) mit 1,0 m/s
    5. Dachfensteranschluss im Treppenbereich des OG mit 0,8 m/s
    Hier liegen absolut, auch wenn n50 erreicht wäre, Mängel vor. Fensteranschlüsse haben richtig winddicht zu sein (aRdT)!


    Olaf
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  9. #8
    Themenstarter

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    Cool

    @mls

    "es gibt leckagen mit wesentlich höheren strömungsgeschwindigkeiten ..
    n50 ist, falls keine lüftungsanalage vorh., regelkonform"
    also was?

    Meinst Du damit, dass hier die durch uns festgestellte Zugluft an den Steckdosen und Schaltern nicht der Rede wert ist....???


    Danke Olaf und Volker für Eure Hinweise und Meinungen dazu

    Gruß
    janju
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  10. #9
    bauworsch
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    Zitat Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Fensteranschlüsse haben richtig winddicht zu sein (aRdT)! Olaf
    Servus Olaf,
    bitte winddicht und luftdicht nicht zusammenschmeissen. Die Anschlüsse an Fenster sind dauerhaft luftundurchlässig abzudichten.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Unglücklich winddicht oder luftdicht

    "bitte winddicht und luftdicht nicht zusammenschmeissen. Die Anschlüsse an Fenster sind dauerhaft luftundurchlässig abzudichten"

    also wie jetzt...

    ist das nicht egal...
    bei uns zieht es in den Bereichen, ob Fenster oder Steckdosen...
    sogar heute, bei leichten Winböen, ist der Lufteintritt zu bemerken

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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    meine "meinung" dürfte bekannt sein: ich propagiere n50<0,5 - das ist mit ordentlicher planung und ausführung wunderbar machbar.

    meine "meinung" ist hier aber ziemlich wurscht: die preisfrage ist, was kann in letzter instanz einem gericht als "meinung" abgerungen werden?
    und da würde ich mich auf den durchschnittlich gebildeten techn. sachverständigen (für das gericht) und den ausgefuchsten zahlenverbieger (für den professionellen murkser) nicht als eigengeschmackqualitätsbegünstigend verlassen wollen.
    andererseits ist eine positivbeweisführung des rechtmässigen eigenen anspruchs, der über die banalen grundregeln (n50 ...) hinausgeht, sehr schwierig.

    recht haben und recht bekommen - ist selten übereinstimmend.
    baumoralisch recht haben und recht bekommen - fast unmöglich.
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  13. #12
    bauworsch
    Gast
    Noch zum Thema der Luftgeschwindigkeiten. Ich persönlich halte die Geschwindigkeiten direkt an den Leckagestellen als nicht so aussagekräftig. Eine verbindliche Regelung über Werte und Zulässigkeit gibt es nicht. Die hier gemessen Werte betrachte ich persönlich eher als gering. Es hängt auch viel davon ab, wie nahe an der Stelle gemessen wurde.
    Was anderes ist es, wenn durch die Leckagen richtig spürbare "Zugluft" in den Räumen entsteht. Hier gibt es eindeutige Regelungen.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von bauworsch Beitrag anzeigen
    Was anderes ist es, wenn durch die Leckagen richtig spürbare "Zugluft" in den Räumen entsteht. Hier gibt es eindeutige Regelungen.
    Da muss ich mal nachhaken: Wo gibt es diese eindeutigen Regelungen?
    +
    Was ich kenne, ist der entsprechende abschnitt der EnEV
    +
    § 6 EnEV 2007
    Dichtheit, Mindestluftwechsel
    (1) Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist. Die Fugendurchlässigkeit außen liegender Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster muss Anhang 4 Nr. 1 genügen. Wird die Dichtheit nach den Sätzen 1 und 2 überprüft, ist Anhang 4 Nr. 2 einzuhalten.
    +
    zitiert nach http://www.luftdicht.de/luftdicht_in_enev2007.htm
    +
    Sooo eindeutig finde ich das nicht in Bezug auf Leckagen. Gibt´s eindeutigeres?
    +
    Grüße
    Oliver
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  16. #14
    bauworsch
    Gast
    Das eindeutig war nicht auf die Substantiierung der Leckagen bezogen, sondern auf auftretende Zuglufterscheinungen. DIN EN ISO 7730, Thematik PMV/PPD Index und Turbulenzgrad in Verbindung mit Raumluftströmung.
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von OK Beitrag anzeigen
    Da muss ich mal nachhaken: Wo gibt es diese eindeutigen Regelungen?..
    du bist aber neugierig
    ich erinnere mich an "messtechnische empfehlungen", die sich an luftgeschwindigkeiten von lüftungsanlagen orientierten.
    das stammte entweder vom flib oder aus der dnq oder von colling oder ganz woanders her
    verbindliche regelungen? hmmm ...
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