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Wechselschaltung - Restspannung

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  1. #1

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    Wechselschaltung - Restspannung

    Hallo!

    Ich habe festgestellt, dass bei mehreren Wechselschaltungen im Haus bei ausgeschalteten Schaltern eine Restspannung von 80 - 130 V an den Lampen vorhanden ist.
    Ist das normal? Ich bin mir ziemlich sicher, die Schaltungen genau nach Plan vorgenommen zu haben.
    Wenn nicht, was ist falsch?

    Viele Grüße
    Jürgen
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  2. Wechselschaltung - Restspannung

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  3. #2

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    80 - 130 V...

    aber hoffentlich nur OHNE Birne.
    Wenn Sie mit eingeschraubter Birne sowas messen, sofort alle Sicherungen aus und Eli holen.
    Mit ohne wirds wohl Induktion sein.
    MfG
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  4. #3

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    Was mir so einfällt...

    Wie, wo, womit, gemessen?

    Ich bin mir ziemlich sicher, die Schaltungen genau nach Plan vorgenommen zu haben.
    Wenn nicht, was ist falsch?

    Vielleicht doch nicht genau nach Plan? Oder war der Plan falsch?

    Netzform? Schon mal den "N" überprüft?

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo,

    gemessen mit Voltmeter und ohne Birne.
    Die Wechselschaltungen sind alle schon Jahre im Betrieb.

    Aufgefallen ist mir das, als ich jetzt eine Wechselschaltung neu installiert habe.
    Diese schaltet eine Steckdose. Alle neuen Steckdosen überprüfe ich grundsätzlich mit so einem kleinen Tester, der korrekten Anschluss oder fehlenden Schutzleiter etc. mittels LEDs anzeigt.
    Diese LEDs leuchteten bei der neuen Wechselschaltung auch bei ausgeschalteten Schaltern ganz leicht.
    Daraufhin habe ich allen anderen Wechselschaltungen mal mit dem Voltmeter nachgemessen.

    Grüße
    Jürgen
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  6. #5

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    Dein Voltmeter

    taucht dafür nicht, zumal diese "neumodischen" digitalen.
    Du brauchst einen zweipoligen Spannungsprüfer, der auch belastet messen kann und zusätzlich ein Isolationsmessgerät oder einen Elektriker.

    Häng dir einen 10 m langen Draht an die Wand, dort, wo die Leitungen entlang führen und miss mit dem Voltmeter die Spannung zwischen dem Draht und dem N oder dem PE an der Steckdose oder dem Heizkörper oder ...

    Gruß

    Thomas
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  7. #6

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    Frage Noch was:

    Welchen Nennstrom hat die zugerhörige Stromkreissicherung?

    Handelsübliche Wechselschalter sind nämlich (mangels Belastbarkeit) NICHT zulässig oder geeignet zum Schalten von (wie üblich) mit 16A abgesicherten Schukosteckdosen!!!
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  8. #7

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    Hallo,

    also zuerst würde ich mal den N überprüfen. Das klingt mir nicht ganz plausibel. (Also Schleifenwiderstand).
    Dann solltest Du hochohmige Messungen mit einem DMM vermeiden. Entweder zweipoliger Spannungsprüfer mit Last oder eine ext. Last aufschalten.

    Zudem gehe ich davon aus, daß Deine "Schalter" auch die 16A abkönnen, oder aber der Kreis mit 10A LS gesichert ist.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Wechselschaltung

    Hallo,

    also Induktion ist eigentlich unmöglich. Woher soll das Magnetfeld kommen , das eine solche Spannung induziert.

    Diese "modernen" Geräte, digital oder nur mit Glimmlampe sind natürlich ungeeignet, wie bereits festgestellt.

    Wenn man den Kreis hinter der letzten Sicherung auftrennen kann, kann man dort den Isolationswiderstand messen.
    Es darf 1 mA fließen. In der Regel ist der Widerstand aber viel höher!
    1 mA ist der zulässige Grenzwert, auch in der Metzgerei mit spritzendem Wasserstrahl ist der einzuhalten.

    ABER: Mit Wechselstrom geht die Messung in die Hose. Wegen der Kapazität.
    Es muß mit Gleichstrom bei eingeschraubter Glühbirne und offenem Schalter und mit mindestens so bei 250 V gemessen werden.

    So mit 1,5 V aus dem Ohmmeter , das geht nicht.

    Die alten Kurbelinduktoren hatten so einige hundert Volt.

    Gruß

    Pauline
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von juerix Beitrag anzeigen
    Ich habe festgestellt, dass bei mehreren Wechselschaltungen im Haus bei ausgeschalteten Schaltern eine Restspannung von 80 - 130 V an den Lampen vorhanden ist.
    Glimmlampen in den Schaltern? So als Orientierungslicht?

    Und Pauline, warum keine Induktion? warum glimmt der Phasenprüfer auch bei nicht belegten Adern?
    und das
    Es muß mit Gleichstrom bei eingeschraubter Glühbirne und offenem Schalter und mit mindestens so bei 250 V gemessen werden.
    musste mir auch nochmal erklären.
    (Isolationsmessung mindestens mit Nennspannung)

    Ach ja
    Es darf 1 mA fließen.
    wohin, woher? und warum nur 1mA?

    Grüsse
    Jonny
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  11. #10

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    Isolationswiderstand

    Hallo Jonny,

    zunächst mal gelten in Bayern andere Regeln. Eine Bekanntmachung der obersten Baubehörde vom 22.11.1983 gibt Richtlinien für Planung und Ausführung........ in Gebäuden und Anlagen des Freistaates Bayern. Zu beziehen durch den Jehle Kommunalschriften-Verlag 81675 München, Einsteinstr. 172.

    „Außerhalb Bayerns“ gilt für die Induktionsspannung:

    N x dPhi nach dt.

    Wiederum die Frage: Wo soll das Magnetfeld herkommen, daß in einer einzigen Windung so bei 80 Volt erzeugt??? Ich kenne diese Felder nur vom Raumschiff Orion.

    „Es muß mit Gleichstrom bei eingeschraubter Glühbirne und offenem Schalter und mit mindestens so bei 250 V gemessen werden.
    musste mir auch nochmal erklären.
    (Isolationsmessung mindestens mit Nennspannung)“


    Also jetzt mal ganz genau nach VDE 0100 mit Blick zum Buch und nur für Experten.

    Beim Isolationswiderstand ist zwischen
    - Erstprüfung und
    - wiederkehrender Prüfung zu unterscheiden.
    Erstprüfung bei Nennspannung bis 500 V nach VDE 0100 Teil 610 ist 500 kOhm bei einer Meßgleichspannung von 500 V. Daher kommt 1 mA. (Auch in „nassen“ Räumen ist dieser Wert einzuhalten!)

    Wiederkehrende Prüfung mit 500 V Gleichspannung:
    - In trockenen Räume 1000 Ohm/Volt also 1 mA.

    - Für nasse Räume ohne angeschlossene Verbraucher gelten 500 Ohm/Volt.

    Die Messung muß mit Geräten nach VDE 0413 Teil 1 und 2 durchgeführt werden. Was immer das auch ist..!

    In Lichtstromkreisen müssen die Schalterleitungen mitgemessen werden! Deshalb die Glühbirne AUSschrauben und die Schalter in EIN-Stellung.
    (Hatte ich verwechselt, Entschuldigung!)

    „warum glimmt der Phasenprüfer auch bei nicht belegten Adern?“

    Möglicherweise über die Kapazität mit benachbarten Leitungen, wegen einer Anzeigelampe oder weil irgendwo ein Isolationsfehler vorliegt. Die Dinger zeigen ja weniger als 1 mA an.

    Oder der Selbstbau-Elektriker hat die Wechselschalter im N??
    Oder die verbotene Wechselschaltung. Da kann man so schön eine Steckdose anschließen!! Ich frage mich sowieso, warum die Steckdose über eine Wechselschaltung geschaltet wird.

    Weiß man’s??

    Gruß Pauline
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
    Avatar von Hundertwasser
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  14. #12

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    hmmm...seit 31.07 nichts mehr vom Fragesteller gelesen....

    Na hoffentlich war irgendwo ein FI verbaut.

    Gruß
    Ralf
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