Werbepartner

Ergebnis 1 bis 4 von 4

"Auffangbecken" nebenan...ratsam?

Diskutiere "Auffangbecken" nebenan...ratsam? im Forum Tiefbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Pat73
    Gast

    Frage "Auffangbecken" nebenan...ratsam?

    Hallo!
    Als einer von vielen, der die EHZ noch sichern will, bin ich gerade dabei, die vielen Infos, die ich aus diesem und anderen Foren nun gesammelt habe, in die Praxis umzusetzen.
    Wir haben uns heute ein Grundstück angeschaut, das uns sehr gut gefiel; sowohl vom Preis als auch von der Lage her.
    Soweit so gut. Das Gutachten bekomme ich noch zugeschickt, angeblich sei aber keine Aussage über das Grundwasser drin, lediglich über die Bodenschichten (nur 1 Bohrung auf diesem Grundstück und das noch fast an der Straße)
    Immerhin wusste der Ortsvorsteher jedoch, daß mit drückendam Wasser zu rechnen sei.

    Nun zum eigentlichen Problem : Direkt neben dem Grundstück wird eine Art "Auffangbecken" errichtet. Dieses hat eine Grundfläche von etwa 750 m² und ist momentan ca. 3m tief ausgehoben; später soll es mit Mutterboden gefüllt und bepflanzt (Rasen) werden (soweit mir bekannt keine Mauer oder Abdichtung). In der Grube stand stellenweise bis zu ca. 15 cm Wasser, es hat jedoch seit 10 Tagen nicht mehr geregnet, davor hat es auch einige Wochen keinen Regen gegeben.

    Um dieses Beckengrundstück herum (3 Seiten) führt die Straße, an der 4. Seite ist unser Grundstück (s.u. "G" ist "unser" Grundstück, daneben das Becken, darunter B=bereits bebaut)

    Hang
    ==╗
    G▓║ Hang
    B▓║
    ==╣

    Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist also Hanglage (s. "Grafik"), wo auch noch Häuser entstehen sollen, "unser" Grundstück fällt ganz leicht nach hinten, also Richtung "B" ab (ca.8-10% Gefälle).


    Meine Sorge gilt dem Nachbarn "Becken", das sozusagen als Sammler (es führt ein Rohr vom Hang hinein) dient und von wo aus dann eine verlangsamte Weiterführung stattfinden soll (?). Insbesondere bei längeren Regenperioden befürchte ich, daß sich dort zu viel Wasser sammelt und wir dann von der Gemeinde sozusagen noch einen Pool in den Garten bekommen.

    Kennt jemand solche Becken und kann mir sagen, was es damit genau auf sich hat, auf was zu achten ist und ob ich da was zu befürchten hätte?

    Nicht daß ich da bei längerem starken Regen dann noch einen Pool im Garten habe. Es erscheint mir auch etwas seltsam, daß es eines von 3 übriggebliebenen Grundstücken ist (von ehemals über 40-seit Januar 2003).

    Kann ich eigentlich aus dem Wasserstand im ausgebuddelten Becken Rückschlüsse auf die Grundwassersituation "unseres" Grundstücks ziehen?

    Der Grund für diese Fragen ist, daß ich VOR dem Kauf noch ein Bodengutachten erstellen lassen will und dieses kann ich mir sparen, wenn ich anhand der nebenliegenden ausgegrabenen Grube schon ernsthafte Kostenfaktoren erkennen könnte.

    Wird eiegentlich die Grundwassersituation nicht durch dieses ausgehobene Becken "verfälscht"

    Vielen Dank im Voraus und sorry für den großen Text!

    Gruß,
    Paddy

    P.S. Sorry auch wegen einiger laienhaften Ausdrucksweisen aber seht es mal so, vor 2 Monaten war ich noch fest davon überzeugt, daß ich NIE bauen werde....
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. "Auffangbecken" nebenan...ratsam?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Lebski
    Gast
    Wer verkauft den das Grundstück?
    Und wem gehört das Becken?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Avatar von Ofi_geometer
    Registriert seit
    01.2003
    Ort
    Baden-Württemberg
    Beruf
    Vermessungsingenieur (FH)
    Benutzertitelzusatz
    Gut - Besser - Vermesser
    Beiträge
    17
    Es handelt sich sehr wahrscheinlich um ein Auffangbecken für Regenwasser. Die Beschreibung sollte sich im Bebauungsplan finden lassen. Das Becken sammelt das anfallende Regenwasser der Baugrundstücke, die vermutlich über Gräben und Rigolen an das RRB zugeleitet werden. Das RKB selbst muss über Notentlastung verfügen, die im Hochwasserstand das Wasser aus dem Becken fließen lassen kann. Becken werden in der Regel auf ein 20-jähriges Regenereignis bemessen, d.h. ein Mal in 20 Jahren kann es statistisch gesehen überflutet werden.
    Das ganze ist ein komplexes Thema. Ich würde versuchen herauszubekommen, wer die Erschließung des Gebietes gemacht hat (event. Ingenieurbüro) und mir dort ein paar Infos holen.
    Wenn "ihr" Baugrundstück zum Becken fällt, sollte aber ein Rückstau bis in den Keller unmöglich sein. Viel Glück
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Pat73
    Gast
    Hallo und danke!
    Ja also ich habe nun weitere Infos.
    Also das Grundstück wird von der Gemeinde angeboten, von ihr wird auch dieses Becken angelegt.

    Das Becken soll also als Regulator dienen, um das Regenwasser kontolliert in den tiefer gelegenen alten Dorfteil zu transportieren, ohne daß die gleich absaufen. Mit dem Ing. Büro werde ich diesbezüglich nochmal Rücksprache halten.

    Nochmals Danke für die Tips!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

Ähnliche Themen

  1. Ist es ratsam Porenbeton nur zu Spachteln?
    Von Peter S. im Forum Außenwände / Fassaden
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 29.04.2005, 10:46