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Ergebnis 1 bis 14 von 14
  1. #1
    Wolfgang1
    Gast

    Tackernägel bei Dampfbremsfolie überkleben?

    Die Handwerker machen bei mir gerade die Dampfbremsfolie, Lattung und Rigipsplatten an die Dachschrägen.

    Die Dampfbremse wird mit dem Tacker an die Balken angetackert. Müssen diese Tackernägel mit einem Dichtungsband zwingend überklebt werden? Der Trockenbauer sagt nein, ich frage mich, wie es sonst dicht werden soll? Gibt es hierzu eventuell eine Vorschrift?
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  2. Tackernägel bei Dampfbremsfolie überkleben?

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  3. #2
    bauworsch
    Gast

    Nein

    muss nicht.
    Die DIN 4108-7 sagt hierzu:

    5.2.2 Bahnen
    Luftdichte Bahnen können z. B. aus Kunststoff, Elastomeren, Bitumen und Papierwerkstoffen bestehen. Diese dürfen nicht perforiert sein (dies gilt nicht für Perforierungen durch Befestungsmittel, z. B. Klammern).
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  4. #3
    Wolfgang1
    Gast

    Tackernägel

    Besten Dank für die Antwort.

    Wird dies in der Praxis auch üblicherweise so gehandhabt? Es wäre ja nicht sonderlich viel Aufwand diese Nägel abzukleben. Bei den Schrauben der Lattung sieht das ja ganz anders aus.
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  5. #4
    bauworsch
    Gast

    Die Praxis

    sieht natürlich anders aus. Die Folie kann in den getackerten Bereichen ausreißen und schon hat man Löcher in der luftdichten Schicht. Ich lasse diesen Bereich grundsätzlich abkleben, gute Trockenbauer tun das auch von alleine. Wenn Ihrer das von sich aus nicht will, dann geben Sie ihm ein paar Euro mehr, damit er´s auch macht.
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  6. #5

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    Tackerklammern

    Ohne flächige Unterlage wird das nichts. Ohne Unterkonstruktion auf der angetackerten Folie oder eine flächige Unterlage (z.B. dicke Pappe oder Plaste) unter der Klammer reißt die Folie an den Tackerklammern schon beim Unterdruck von 50 Pa (= 5 mm WS oder etwa Windstärke 5) ab.

    Und in der Praxis soll die Befestigung auch noch bei Windstärke 12 halten.
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  7. #6
    Gast 1 Mathias
    Gast
    Hallo!

    Ich habe Bierdeckel auf die USB gelegt und dann dadurch getackert. Da ist dann nichts mehr ausgerissen.

    Ist das auch eine akzeptable Lösung?

    Gruß
    Mathias
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  8. #7
    Lebski
    Gast
    Nur wenn auf jedem Bierdeckel ein Pils stand, welches selbst getrunken wurde, ansonsten nicht! Verstoss gegen § 136 Abs. 5 des Bierdeckelverschwendungverbotes: 25,- € Bussgeld/Deckel.
    Mal ernsthaft: Wer soll die Befestigung mit Bierdeckel bei Windstärke 12 im Labor testen! Und dann auch noch nüchtern?
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  9. #8

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    Sturm

    @Lebski haben Sie schon mal einen BDT mitgemacht? Aber im Ernst: 50 Pa entsprechen dem Druck von 5 mm WS oder 5 kg Wasser pro m². Entsprechend einer Tackerklammer /m²: einen 5-l-Beutel mit Wasser mit einer Klammer aufhängen, wie lange wird das halten? Bei einem BDT sieht man, wie straff die Folie durch den Druckunterschied gespannt wird. Oder ist Ihnen bekannt wie Segel wegreißen?

    Nun wird bei uns die Windstärke 12 nur in Böen auftreten und da hat die Dachkonstruktion und Dämmung eine ausgleichende Wirkung, so daß der Staudruck nicht dem Staudruck von Windstärke 12 entspricht - aber sehr hoch ist die Belastung schon.

    Und kein Statiker berechnet die Befestigung der Folie. Und nach der Verkleidung sieht sie keiner mehr und nach einigen Jahren (oder Stürmen) wird kaum der BDT wiederholt.

    Zum Bierdeckel: ich könnte mir vorstellen: es reicht.
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  10. #9
    Gerd K.
    Gast
    @ebel:

    a. Der Bierdeckel ist sicher nur bedingt geeignet, da seine Halbwertzeit erheblich unter der der Folie liegt. Soll heißen: irgendwann ist er nicht mehr da - verrottet, vergammelt, feucht geworden oder so.

    b. daß der BDT nur zu Beginn gemacht wird glaube ich nicht. Er wird dann wiederholt werden, wenn ein (nach EnEV ausgeführtes) Gebäude verkauft werden soll. Da werden sich einige noch umsehen. Da der Energiepaß und die ENEV-Berechnung (ebenso wie natürlich die Ausführung) per Gesetz im juristischen Sinne als zugesicherte Eigenschaft eines Gebäudes angesehen werden kann, kann es passieren, daß ein neuer Käufer diese Eigenschaften überprüfen läßt (z.B. um bei Nichteinhaltung den Preis zu mindern).
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  11. #10

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    Beim Bierdeckel gehe ich prinzipiell mit, deshlb hatte ich ja auch geschrieben "dicke Pappe oder Plaste", aber im Moment fällt mir kein richtiges Handelsprodukt dafür ein.
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  12. #11

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    Auch ich würde das Abkleben der Klammern empfehlen. Ebel hat natürlich recht, dass es mit Bierdeckel etc. noch sicherer wird (am sichersten mit Anpressleiste).
    Wenns der Trockenbauer nicht macht, kann man es auch leicht selber abkleben: dem TB eine Rolle Klebeband abkaufen und dieses gut und v.a. gleichmässig andrücken, z.B. mit Andrückroller fürs Tapezieren. Achtung auf allfällige Falten oder Wellen der Folie.
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  13. #12
    Gast_Schlau
    Gast
    Wie wär's denn damit:

    Die Folie im Abstand von ca. 40-50 cm (vertikal) an die Sparren antackern und genau über die Tackernägel später die Querlattung für die Rigipsverkleidung anbringen.
    Die Latten pressen dann die Tackernägel gleich mit an ...

    Oder will sich da jemand keine Mühe machen ???
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  15. #13

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    Steht schon da (Anpressleiste)
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  16. #14

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    Von der Stabilität her müsste es besser sein, ein faserverstärktes Klebeband _vorher_ aufzukleben und dann zu tackern.
    Vernünftige Klebebänder sollte es geben, um Stöße zu verbinden.
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