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  1. #1

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    Böse Hausanschluss-Kabel nach Abtrennung reaktivieren?

    Hallo,

    bei folgendem Sachverhalt wäre ich für Eure Einschätzung der Situation sehr dankbar:

    Wir haben im östlichen Speckgürtel von Berlin ein hinteres Grundstück bei einer Zwangsversteigerung ersteigert.
    Der Vorbesitzer hatte 2002 über das Geh-Fahr- und Leitungsrecht beim Vordermann (50m!) Baustrom vom Versorger E.on-edis in den Boden legen lassen und einen Baustromverteiler beim Elektriker gemietet.
    Es kam zur unternehmerischen Insolvenz des Vorbesitzers, Rechnungen blieben liegen.
    Was jetzt kommt sind Infos, die wir uns zusammentelefoniert haben:
    Der geprellte Elektriker wollte seinen Baustromverteiler wieder haben und entfernte ihn. Das müsste 2003 oder 2004 passiert sein. Seitdem lag das Grundstück brach.
    Nachdem wir das Grundstück im Mai 2007 ersteigert haben, hätten wir jetzt gerne Strom.
    Bei einer ersten Anfrage kam von E.on-edis die Auskunft, das da gar kein Kabel im Boden wäre, es hätte nur mal ein Angebot an den Vorbesitzer gegeben, das aber nie zur Ausführung gekommen sei. Der Besitzer des vorderen Grundstücks war aber sicher, dass ein Kabel da ist.
    Als ich im Schweiße meines Angesichts das Kabel in 1m Tiefe ausgebuddelt hatte kam von E.on-edis plötzlich die Aussage, dass das Kabel straßenseitig abgemufft sei. Dies sei notwendig gewesen, damit der Elektriker seinerzeit den Baustromverteiler hätte abnehmen können. Das im Boden liegende Erdstromkabel sei damit tot und könne auch nicht mehr reaktiviert werden, weil man Beschädigungen an der Isolierung nicht ausschließen könne.
    Kurzum: E.on-edis verlangt von uns eine komplette Neuerschließung mit Strom über 50m mit neuem Kabel und vollen Kosten, die bei der Strecke nicht von Pappe sind!
    Uns kommt das sehr willkürlich vor, ein Nachbar hat sogar schon die Einschaltung der Bundesnetzagentur empfohlen.
    Weiß jemand, ob die Aussagen von E.on-edis gesetzlich abgesichert und rechtens sind oder ob wir dagegen vorgehen können?
    Wir sind für alle Tipps dankbar!

    Gruß Markus
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  2. Hausanschluss-Kabel nach Abtrennung reaktivieren?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Tach auch,

    das Kabel straßenseitig abgemufft sei. Dies sei notwendig gewesen, damit der Elektriker seinerzeit den Baustromverteiler hätte abnehmen können
    Das ist sehr wahrscheinlich!

    Das im Boden liegende Erdstromkabel sei damit tot und könne auch nicht mehr reaktiviert werden, weil man Beschädigungen an der Isolierung nicht ausschließen könne.
    IMO reine Schutzbehauptung! Selbst wenn auf dem Stück in der Zwischenzeit massiv Tiefbauarbeiten stattgefunden hätten, läßt sich sowas messen.

    Vermutung: e.on-edis ist damals auf den kompletten Kosten sitzengeblieben und will jetzt den Anschluß nicht quasi an den Neubesitzer "verschenken" - deshalb die "krumme" Argumentation.

    Vermutung2: Ihr habt keinen Anspruch (der irgendwie gesetzlich zu untermauern wäre), daß e.on-edis euch das Ding quasi für umme bzw. per Pauschale in Betrieb setzt, falls bisher niemand für den Bestand bezahlt hat.

    Rat: Versuche rauszubekommen, welcher Anschlußbearbeiter in welchem Regionalzentrum für Euch zuständig ist und mache mit dem einen persönlichen Termin. Normalerweise sind das ganz zugängliche Leute und evtl. kann man ja mit dem einen Kompromiß vereinbaren.

    Gruss
    Sven
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  4. #3

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    Hausanschluß

    Hallo Markus,

    beim EVU hat man das Problem, daß das Kabel abgeschnitten, jetzt zu kurz ist. Man müßte 2 Muffen nebeneinander einbauen.

    Das ist sicher kein Anreiz, hier einen schnellen Anschluß zum Nulltarif herzustellen.

    Abhilfe wäre aufgraben und nachziehen??? Lohnt sich das???

    Gruß

    pauline
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    zwei muffen setzen sollte billiger sein als 50 m kabel neu verlegen ,wobei es für beides einen preis zu erfragen gäbe...........
    zum nulltarif ist nur der tod und der kostet das leben.....

    gruss j.p.
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  6. #5

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    beim EVU hat man das Problem, daß das Kabel abgeschnitten, jetzt zu kurz ist.
    Woher weißt du?
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  7. #6

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    Wie wäre es denn mit einer "Hausanschluss-Säule". Das sind diese grauen Säulen, die oft an Grundstücksgrenzen stehen. In diesen Säulen sind die "Panzersicherungen". EOn soll dir die Erschliessung bis zu Säule machen, das sind nur paar Meter und du/dein Eli ziehtst das kabel dann vom der Säule zum Zählerkasten. Dafür nimmst Du das Kabel,das eh schon inder Erde liegt, also sehr geringe Kosten.

    So haben wir es gemacht, die Kosten waren ein Bruchteil. Vielleicht ist das aber auch was, das nur die Münchner Stadtwerke machen, keine Ahnung.

    So sah das aus bei mir:

    Säule

    Gruß, viggo
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