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  1. #1

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    PE-Rohre von Erdsonden wie im Erdreich verlegen

    Hallo,

    nachdem, wie schon berichtet, an meinem Gewerbebauwerk nichts mehr geht und ich nun auf den Abriß der Wände und die Sanierung der Bodenplatte warte, wollte ich die Zeit nutzen um außen herum etwas weiter zu kommen.

    Ich habe dann für sehr viel Geld 7 Erdbohrungen à 100m für die Heizung erstellen lassen. Das PE-Rohr wurde von jeder Bohrung dann in einen Graben verlegt, wo dann letztendlich alle Rohre zusammen laufen und in einem Verteilergehäuse münden. Aufgefallen ist mir hierbei dass die Rohre im Graben nicht in Sand gebettet wurden und der Graben wieder mit dem Aushub verfüllt wurde.

    Da im Aushub auch Steine waren usw. und sich auch die gesamte Anlage später unter der einzigen Zufahrt befindet, sehe ich hierbei ein gewisses Risiko.

    Ich würde mich daher freuen wenn mir jemand sagen kann, ob diese angewandte Arbeitsweise als fachgerecht anzusehen ist und wie das z.b. in der VOB geregelt ist. Vielleicht kann mir jemand auch mit einem entsprechenden Auszug der VOB oder einem Link weiterhelfen.

    Danke im voraus und einen schönen Sonntag!
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  2. PE-Rohre von Erdsonden wie im Erdreich verlegen

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  3. #2

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    ob das in irgendeiner VOB steht kann ich Dir nicht sagen, aber das ist definitiv nicht in Ordnung so! Die PE-Rohre müssen im Sandbett liegen und auch (jdenfalls einige cm) mit Sand bedeckt werden.

    Uwe
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    über eine din vorschrifft zum einsanden habe ich mir noch nie gedanken gemacht (es gibt aber eine) weil ich nie auf den gedanken käme , soetwas ohne sand und streckenband zuzumachen , wobei ich jetzt nicht weiss ob es hierfür ein streckenband gibt . notfalls sollte das blaue reichen...........

    j.p.
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  5. #4
    Avatar von Schmitt
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    mfG. Schmitt
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    Hallo masterT,

    kommt darauf an, welche Rohrart zum Einsatz kam.

    Beispiel Rehau.

    RAUGEO collect PE-Xa Rohr:

    Aufgrund der guten Kerb- und Rissbeständigkeit von RAUGEO collect PE-Xa kann das Aushubmaterial im Normalfall als Bettungsmaterial verwendet und somit ein kostenintesiver Bodenaustausch gespart werden.

    RAUGEO collect Pe 100 Rohr:

    Ist hauptsächlih für Gegenden geeignet, die auf einen qualitativ hochwertigen Boden ohne Fremdkörper zurückgreifen können.
    Ist dies nicht gegeben, so kann man RAUGEO collect PE 100 auch einsanden, um eine gute Bodenqualität zu erreichen. Die Sandschicht schützt das Rohr vor Verletzungen durch im Boden befindliche spitze Steine oder ähnliches.

    Erkenntniss daraus:

    Herstellerangaben beachten.

    mfG. Schmitt
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  6. #5

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    würde statt Sandbett auch Kies genügen, wenn das PE 100 Rohr im Bereich der Drainage rund um den Kellergrund verlegt wird? Dann könnte es im Rahmen des ganz normalen Baufortschritts "mitlaufen".
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  7. #6
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    Scharfkantiges Material sollte nicht eingesetzt werden bei normalem PE Material ---> Kerbwirkung.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  8. #7

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    das ist ja der Grund meiner Frage. Deshalb nochmal präziser: gilt Kies, der in der Drainageschicht verarbeitet wird, diesbezüglich als scharfkantiges Material?
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  9. #8

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    Scharfkantig nicht, aber ungeeignet dennoch. Verlegung erfolgt in Sand 0/2 und zwar "steinfrei".
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  10. #9

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    o.k., also doch eher anderes Rohrmaterial nehmen. Denn der Sand gefällt der Drainage nicht. wird dann wohl zugeschwemmt.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Avatar von alex2008
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    Kies ist nicht scharfkantig und steinfrei ist ab 0/63 abwärts
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  13. #11

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    steinfrei

    0/63 ist der Kornbereich von 0 mm bis 63 mm Körnung und Körnungen < 0 gibt es nicht und deshalb auch kein abwärts. Nach DIN 4022 gilt die Bezeichnung „Steine“ für den Kornbereich 63/200 mm.

    Mit „steinfrei“ im Sinne der ARdT hat das aber nichts zu tun, hier gilt Größtkorn 3 mm, also praktischer Weise: Sand (auch Kabelsand oder Füllsand) 0/2 mm – das wird auch so von den Kiesgruben angeboten.

    mfg Rokklith
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