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Nachträglicher Schutz gegen drückendes Wasser

Diskutiere Nachträglicher Schutz gegen drückendes Wasser im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    J. Müller
    Gast

    Nachträglicher Schutz gegen drückendes Wasser

    Hallo!
    Ich muss mich zuallererst als absoluter Laie outen...! Ich habe eine Frage bezüglich nachträglicher Abdichtung gegen drückendes Grundwasser!
    Folgender Sachverhalt: Ein relativ großes Bürogebäude wurde vor einiger Zeit, aufgrund eines Bodengutachtens daß kein drückendes Wasser erwähnte, mit einer weissen Wanne gebaut. Nun stellte sich heraus daß schon nach kurzer Zeit die Tiefgarage anfing "baden" zu gehen! Auch die Wände nehmen, naturgemäß, einen Schaden davon. Die Frage ist nun, wie man bei diesem sehr großen Gebäude eine Sicherung gegen das Wasser vornehmen kann. Die bisherigen Pläne sehen eine Art Abpumpsystem vor, das die nächsten 50 Jahre in Betrieb sein soll. Ist eine nachträgliche Änderung der Wanne kostspieliger und überhaupt möglich? Gibt es noch andere Möglichkeiten?? Bin leider wirklich ein absoluter Laie, daher um jeden Tipp dankbar!
    Grüsse
    J. Müller
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  2. Nachträglicher Schutz gegen drückendes Wasser

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  3. #2
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    Warum so zaghaft

    nachträglich ist immer schwierig und geht auch nur vor Ort. Abpumpen setzt Genehmigung zur GW-Senkung vorraus!

    Weitere Fragen wären aber erstmal:

    Was heißt vor einiger Zeit?

    Wer hat geplannt?

    Wer hat abgenommen?

    Wer hat den Geo. beauftragt?

    Welche LP sollte der Geo. machen, wie wurde er bezahlt?
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  4. #3
    Robert12
    Gast

    Widerspruch!

    Wenn das Bauwerk als Weisse Wanne gebaut wurde ist doch alles OK, oder ist die Wanne undicht,dann ist es eben keine Wanne.

    R.Welschbillig
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  5. #4
    J. Müller
    Gast
    hmmm! Dazu kann ich leider nicht wirklich viel sagen!

    - Vor einiger Zeit heisst, daß das Gebäude schon fix und fertig steht!

    - Geplant hat eine Pjoktentwicklungsgesellschaft deren Name ich nicht kenne...

    Die Haftungsprobleme sind nicht wirklich das Problem (bin Praktikant in einer Anwaltskanzlei und beschäftige mich seit heute mit diesem Fall). Fakt ist das der Geo. die Grundwasserproblematik fahrlässig übersehen hat. Die Versicherung des Geo. wird wohl zahlen, aber es geht eigentlich mehr um die praxisgerechteste Lösung. Man kann auch davon ausgehen, daß eine Genehmigung zur Grundwasser-Senkung vorliegt!
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  6. #5
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    Der Geo ist aber nicht alleine

    denn der Architekt oder Plannende und Abnehmende muß das auch wissen! Je nach Beauftragung haften für Sie dann Archi und Geo GEMEINSAM.
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  7. #6
    Profi Benutzer Avatar von Markus Gräfe
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    Re: Der Geo ist aber nicht alleine

    Original geschrieben von Michael Prieß
    denn der Architekt oder Plannende und Abnehmende muß das auch wissen!
    Häää? Warum muß der Architekt das wissen? Wenn das Bodengutachten diesbezüglich nichts aussagt und der Grundwasserstand zur Bauzeit entsprechend tief war, daß man es nicht hätte merken müssen? Kann er sich dann nicht auf das Gutachten verlassen?

    Oder wurde in dem Bodengutachten auf die Grundwasserfrage überhaupt nicht eingegangen, dann hätte möglicherweise eine Rückfrage kommen müssen.

    Original geschrieben von J. Müller
    Man kann auch davon ausgehen, daß eine Genehmigung zur Grundwasser-Senkung vorliegt!
    Kann man wirklich davon ausgehen, oder ist dies eine Vermutung. Wundern würde es mich schon... Dann sollte jeder Bauherr, bei dem die weisse oder schwarze Wanne fehlerhaft ist und wegen des "zu hohen" Grundwasser der Keller naß wird, mal einen Antrag auf Grundwasserabsenkung stellen. Ich denke, die Antwort darauf kann man sich denken...

    Zur nachträglichen Abdichtung benutzen Sie mal die Suchfunktion im Forum. Da gibt es diverse Beträge zu

    Gruß, Markus
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Viel wichtiger wär die Frage

    warum die weisse Wanne undicht ist ? ... liegt´s an den Dehn- bzw. Fugenbändern oder direkt am Beton ? ... "Tiefgarage Abpumpen in den nächsten 50 Jahre" ... irgendwie stellt sich mir die Frage was wollen die eigentlich abpumpen und wie soll des aussehnen ??? ... etwa ein Loch in die Bodenplatte schlagen und ne Pumpe reinhängen wird´s ja wohl ned sein ... "ALSO" bitte mehr input

    MfG
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  9. #8
    MB
    Gast

    Genau, Josef

    Der Fragesteller bezeichnet sich ja selbst als Laie. Also nehmen wir doch auch bitte die Aussagen so.

    Woher kommt den der Begriff "Weiße Wanne" in diesem Fall? Steht das in der Planung oder hat das nur irgendeiner behauptet? Ist die Wanne abgenommen worden (siehe Prieß)?

    Denn eine Weiße Wanne ist ja - ordnungsgemäß ausgeführt - wasserdicht. Da spielt Grundwasser auch keine Rolle mehr. Warum der Geo dann zahlen sollte, ist mir schleierhaft.

    Aber Sanierungsmöglichkeiten gibt es. Nur kommt vor jeder Sanierung die Analyse vor Ort.
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  10. #9
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    Ist so

    der Archi kann sich nicht rausreden. Wenn der Geo die Abdichtungsmaßnahme nicht erörtert hat ist das ein Fehler, der Archi darf sich darauf aber nicht verlassen !

    WW und Abdichtung hatten wir schon. Aber der Fall liegt ja jetzt in besten Händen :-)
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  11. #10
    Lebski
    Gast
    Habt Ihr das Mal gelesen???????
    (bin Praktikant in einer Anwaltskanzlei und beschäftige mich seit heute mit diesem Fall).
    Hähhhh???? Falscher Film, oder?
    Ich erspar mir weiteres, und schmolle.
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  12. #11
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    Schmollsuse :-)

    Ich sag doch: " ... in besten Händen " :-D
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  13. #12
    J. Müller
    Gast
    Also mir ging es bei meiner Frage in erster Linie um die Möglichkeiten zur nachträglichen Abdichtung der Kellerräume, bzw. vielmehr die Möglichkeiten zur Abpumpung... wie gesagt ich bin totaler Laie. Die Architekten und Bauherren vor Ort haben mich auch nicht damit beauftragt "bauspezifische" Aussagen zu treffen (hab ja schließlich keine Ahnung!) Meine Aufgabe ist es die rechtlichen Ansprüche gegen die Versicherung des Bodengutachters geltend zu machen - und das klappt ganz gut ! Wollte nur interessehalber mal wissen (da alle Leute vor Ort davon reden), ob eine Abpumpung ein gängiges Mittel zur "Bekämpfung" von drückendem Wasser ist, oder ob das eher abwegig ist...!
    gruss
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  14. #13
    Avatar von bauhexe
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    Ejjj,
    der ist Praktikant für die Kanzlei, nicht im Baubetrieb!
    Und ein guter Jurist muß lernen die richtigen Fragen zu stellen!
    Vielleicht hier der Hinweis, daß er mit seinem Klienten einen Sachverständigen beauftragen sollte, der sowohl die Planungs- als auch die Ausführungsunterlagen mal prüfen sollte. Da steht vielleicht was drinne, daß ein Jurist als unwichtig betrachtet und dann soviel heißt wie: TG ist als Retonationsfläche anzurechnen. (Das würde die Pumpen für die nächsten 50 Jahre erklären, aber wir wissen es nicht!)
    Hatte schon von einem Fall gehört, wo die TG, da Bauwerk in Mulde & Nähe Bach, als Flutungsfläche mit einbezogen werden sollte und trotzdem die Bodenplatte wasserdicht ausgeführt werden musste, da der Grundwasserspiegel ebenfalls recht hoch ist.
    Will damit nur sagen, wir kennen den Sachverhalt nicht! Und der Praktikant will sicherlich ein bißchen Input für einen guten Eindruck.
    Da können wir bloß nicht viel helfen, dazu müßte man die gesamten Akten kennen.
    Gruß Hexe
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    J. Müller
    Gast
    hab mich nochmal informiert - die haben eine braune statt einer weissen wanne verbaut - ! ihr seid mir hier aber alle viel zu toll deswegen bin ich jetzt raus hier!!!
    ciao
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  17. #15
    MB
    Gast

    Genau das macht die Vorurteile

    Gegen Rechtsanwälte. Wie will man einen Prozeß gewinnen, wenn man die technischen Hintergünde nicht kennt?
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