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  1. #1

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    schlüsselfertiges Bauen mit Bauunternehmen (=Generalunternehmer?)

    Hallo,

    wir möchten eine schlüsselfertige Doppelhaushälfte bauen. Schlüsselfertig, weil wir eigentlich das Kostenrisiko für uns minimieren wollen. Das wir bei den Angeboten besonderes Augenmerk auf die angebotenen Leistungen/Austattungen legen sollten, habe ich hier im Forum gelesen (z.B. von Josef). Am besten wäre es konkrete Materialien/Hersteller direkt zur Vertragsgrundlage zu machen. Ich vermute aber einmal, dass dies nur die wenigsten Bauunternehmer mitmachen würden (von wegen, den Vertrag habe ich immer so gemacht und es hat sich noch keiner beschwert). Andererseits möchten wir natürlich unser Kostenrisiko minimieren. Uns ist natürlich klar, wenn wir z.B. statt einem Baumarkt-WC lieber einen hochwertigen Markenhersteller haben möchten, dass es eigentlich teurer werden müßte. Dies würden wir natürlich auch bezahlen, nur hätten wir schon gerne vorher gewußt, was es denn mehr kostet.

    Nun zu meiner Frage, wir überlegen mit einem Bauunternehmen zu bauen, der schlüsselfertige Häuser anbietet, die Bauunternehmen machen dabei fast alles selber (bis auf Dach, Elektro, Heizung und ggf. noch Putz). Für diese Arbeiten werden, Meisterbetriebe genommen, mit denen eine langjährige Zusammenarbeit besteht. Ist es üblich Handwerkerlisten zur Vefügung gestellt zu bekommen? Referenzlisten, mit Adressen doch wohl auf jeden Fall, oder?

    Sind diese Bauunternehmer jetzt Bauträger, Generaluntennehmer oder ? In den Gelben Seiten stehen mehrere Bauunternehmen, die schlüsselfertige Häuser anbieten, also scheint es doch nicht ganz unüblich zu sein, oder? Was sollte man diesbezüglich besonderes beachten?

    Unsere Bank hat uns empfohlen, einfach mal das Thema Fertigstellungsbürgschaft anzusprechen und die Reaktion abzuwarten, aber da wird sich doch nicht jeder Bauunternehmer drauf einlassen?

    Ein erstes grob kalkuliertes Angebot liegt uns bereits von einem Bauunternehmer vor, es ist 10-20 % günstiger als vergleichbare Angebote von "renommierten" Fertighausanbietern oder Bauträgern. Ist das jetzt völlig abwegig? Andererseits müssen Fertighausanbieter, natürlich auch selbst Gewinn machen und die äußere Darstellung ist natürlich auch eine andere (Hochglanzprospekte, Werbung) und die Verwaltung wird sicher auch ihr Geld kosten.

    Viele Grüße
    Sven
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  2. schlüsselfertiges Bauen mit Bauunternehmen (=Generalunternehmer?)

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Olaf (†)
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    Olle Kamelle:

    Sucht Euch nen Baufachmann der dem Unterbnehmen auf die Pfoten guckt und nen Bauanwalt der den Vertrag durchguckt.
    Kosten der beiden? Vor dieser Frage über die Darlehenslaufzeit und die beabsichtigte Nutzungsdauer nachdenken und dann entscheiden
    Sollte eigentlich nicht schwer fallen.
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  4. #3
    Baufuchs
    Gast

    Ein

    guter Generalunternehmer hat kein Problem mit vom Bauherren (oder dessen Fachmann) vorgegebenen Materialien/Bauweisen.
    Ebenso nicht damit, dass noch vor Vertrag die Festlegung von z.B. Sanitärausstattung etc. durchgeführt wird.
    Einen GU, der beim Thema Fertigstellungsbürgschaft abwinkt, können Sie gleich vergessen.
    Verträge und Baubeschreibung von eigenen Fachleuten prüfen lassen hat noch nie geschadet.
    Ich hab mit sowas kein Problem ich baue auch für Juristen/Ärzte/Lehrer..
    Aber nicht in Bonn
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Sven Lars Beitrag anzeigen
    Ein erstes grob kalkuliertes Angebot liegt uns bereits von einem Bauunternehmer vor, es ist 10-20 % günstiger als vergleichbare Angebote von "renommierten" Fertighausanbietern oder Bauträgern.
    wirklich vergleichbar? der casus knaxus liegt bei soetwas im detail und zwischen den zeilen , für laien nicht immer erkennbar .

    Ist das jetzt völlig abwegig?
    das muss nicht abwegig sein ..........auch wenn wirklich vergleichbar wobei Ein erstes grob kalkuliertes Angebot schon wieder sone sache ist....

    Andererseits müssen Fertighausanbieter, natürlich auch selbst Gewinn machen und die äußere Darstellung ist natürlich auch eine andere (Hochglanzprospekte, Werbung) und die Verwaltung wird sicher auch ihr Geld kosten.
    sowieso.....und warum meinst du kann man musterhäuser nur voll möbeliert und fertig durchdekoriert besichtigen??
    du unterschreibst um den flair einzufangen ,der ist aber schonmal garnicht im preis drin und vieles andere auch nicht , aber das siehst du erst viel später , und die nachträge und änderungen rauben einem manchmal den atem.....und nich nur den$$$$€€€$$$$

    mit einem gu direkt hochwertigere materialien zu vereinbaren ,mit einem notwendigen minimum an fachbeistand ist alle male biliger als ein achsodasistauchnichtimpreis schlüsselfertigabenteuer , weil ob der schlüssel dabei nicht extra kostet weiss man nicht immer.........

    gruss j.p.
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    auch noch lesenswert , sehr interessant der beitrag #15

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=17588

    gn j.p.
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  7. #6

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    Mal ne Frage am Rande: Was soll denn eigentlich mit der anderen Haushälfte passieren?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo Rudi,

    die andere DHH wird auch bebaut werden. Wir stehen vor der Frage, ob wir mit den gleichen Bauunternehmer bauen werden. Oder uns jemand anders suchen. Zeitlich kann es auch sein, dass wir 4-6 Monate später (Frühjahr 08) anfangen werden.

    Grüße
    Sven
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  9. #8
    Baufuchs
    Gast

    Bei

    Doppelhäusern immer eine gute Idee!

    Entweder:
    - ich baue nicht mit dem gleichen Unternehmer
    oder
    - ich baue 4-6 Monate später als der DHH Nachbar

    Alternative:
    Mit dem späteren Nachbarn zusammensetzen, klären, "wer will was?" (In vielen Punkten ohnehin baurechtl. notwendig).
    Dann gemeinsam das passende Unternehmen/Architekten auswählen und zeitgleich bauen.
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  10. #9
    Avatar von butterbär
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    Zitat Zitat von Sven Lars Beitrag anzeigen
    Ein erstes grob kalkuliertes Angebot liegt uns bereits von einem Bauunternehmer vor, es ist 10-20 % günstiger als vergleichbare Angebote von "renommierten" Fertighausanbietern oder Bauträgern.
    Na... da würd ich doch zuschlagen!

    Wer vertritt eigentlich eure Interessen gegenüber dem BU und den Handwerkern... sind die euch vorliegenden Angebote vollständig?

    Sind alle Leistungen vollständig aufgeführt, das Material beschrieben?

    Was denkt ihr wohl warum euch die Architekten soviel Geld aus der Tasche zaubern... kostet halt wenn man euch Tag und Nacht Händchen halten muss und euch 24 Stunden, 7 Tage die Woche zur Verfügung stehen muss.

    Bei den Schlüsselfertigen und Fertighäuslern ist doch ab Vertragschluss meist Ende mit der Nächstenliebe - wobei da oft das grosse erst Kostenverursachen losgeht, weil man zweimal die Hälfte vergessen hat un mit Nachträgen zugepflastert wird.

    Ein Haus kostet richtig viel Geld - und wenn ihr die Kohle nicht zusammen kriegt, solltet ihr nicht meinen, dass dafür andere auf ihre Ansprüche verzichten sollten - lasst im Zweifel einfach das Bauen sein.

    Sogar die renomierten Fertighausfirmen bieten Ihre Hütten nicht komplett an... meist irgend ein 0815 Standardkeller, Erschliessung bis Hauskante usw.


    Jetzt kommt da so ein fieser, geldgeiler Architekt und rechnet aus, dass die Hütte 25 Prozent mehr kostet als euer günstigstes Angebot (der Depp war so blöd und hatt fast alles was Kostet reingerechnet) - ja wo rennt man denn hin?
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  11. #10

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    Soll ich denn auch noch den Gewinn bezahlen ?

    Natürlich haben Schlüsselfertiganbieter/Fertighausherstseller einen Kostenfaktor Werbung/Verwaltung/Personal. Andererseits haben sie gegenüber dem Einzelbauherrn auch Kostenvorteile (Großabnehmer) mit dem sie einen Teil ihres Gewinns finanzieren. Im Übrigen braucht jede Firma Gewinn, oder würden Sie ohen Lohn arbeiten ? Bei der Kalkulation redet man betriebswirtschaftlich von einem Aufschlag für Risiko, Gewährleistung und Gewinn.
    Bei der schlüsselfertigen Variante hat man einen Vertragspartner und nicht 30.
    Sucht man sich den richtigen aus (einen der mit auskömmlichen Preisen kalkuliert), so ist dieser in der Lage, etwaige Fehler auch wieder zu beseitigen.
    Dem Rat, Fachleute mit Prüfung der Veträge und der Technik zu beauftragen ist zwingend zu folgen.

    Um sich selbst mit dem Vergelich der Baubeschreibung befassen zu können hat das Bauministerium einen Leitfaden entwickelt. Guckst du hier
    http://www.kompetenzzentrum-iemb.de/...sbesch_web.pdf

    Ein seriöses Unternehmen hat auch kein Problem damit, Wünsche des Bauherrn in den Vertrag aufzunehmen und VOR Vertragsabschluß zu kalkulieren. Wer sich da schon verschließt: VORSICHT !!

    Auf jeden Fall ist anzuraten, einen BGB Vertrag zu schließen, da die VOB etwas für Fachleute ist und sich wenig bis garnicht für den privaten Bauherrn eignet.

    Fazit: Exakte Baubeschreibung UND exakte Pläne als VertragsBESTANDTEIL ersparen einem Nachträge, Kostensteigerungen und Mehrkosten.

    Aber, wer das Besondere will, wird auch das Besondere bezahlen müssen.
    Viele Anbieter versuchen durch augenfällige Merkmale (z.B. teure Fliesen) ihr Produkt "schön zu reden". Entscheiden ist aber die Gesamtkonstruktion.
    Also, bitte genau überlegen, worauf Sie Wert legen (Ausstattung, Wärmeschutz, Heizungssystem etc.) informieren, informieren, informieren und dann abschließen.
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  12. #11
    wasweissich
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    Zitat Zitat von butterbär Beitrag anzeigen
    wenn man euch Tag und Nacht Händchen halten muss und euch 24 Stunden, 7 Tage die Woche zur Verfügung stehen muss.
    ein edles angebot , wird aber nicht einfach sein ,das versprechen zu halten .......oooooooooooooda??

    Bei den Schlüsselfertigen und Fertighäuslern ist doch ab Vertragschluss meist Ende mit der Nächstenliebe - wobei da oft das grosse erst Kostenverursachen losgeht, weil man zweimal die Hälfte vergessen hat und mit Nachträgen zugepflastert wird.
    das ist leider zu oft zu wahr



    Sogar die renomierten Fertighausfirmen bieten Ihre Hütten nicht komplett an... meist irgend ein 0815 Standardkeller, Erschliessung bis Hauskante usw.
    das ist leider zu oft zu wahr

    jetzt kommt da so ein fieser, geldgeiler Architekt und rechnet aus, dass die Hütte 25 Prozent mehr kostet als euer günstigstes Angebot (der Depp war so blöd und hatt fast alles was Kostet reingerechnet) - ja wo rennt man denn hin?
    das ist zum glück auch des öfteren richtig , leider nicht immer ,aber wer sich ,als bauherr in spe , für die vorbereitungsphase der einzusetzenden summe entsprechend vorbereitet , wird die richtigen wege finden.......

    denkt j.p.
    @bb
    kannst du wirklich nur so um dich schlagen?man , und vielleicht auch du , könnte es etwas gesitteter ausdrücken ..........
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  13. #12

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    Fuer BB war das eigentlich ueberaschend gesittet
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  14. #13
    Avatar von butterbär
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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    @bb
    kannst du wirklich nur so um dich schlagen?man , und vielleicht auch du , könnte es etwas gesitteter ausdrücken ..........

    wozu?

    ich wurde nur allzu oft selbst oder als zeuge von geizorientierten bauherren wegen nichtigkeiten wie dreck behandelt und durfte deren ungesittetes verhalten geniessen.

    sorry, sollen die, die sich angesprochen fühlen auch als getroffene fühlen.

    was sind das hier für leute, die handwerker grundsätzlich als betrüger betrachten und architekten der abzockerei verdächtigen.

    die meisten hier stellen ihre dummen fragen doch nur, weil sie sich irgendeinen finanziellen vorteil daraus erhoffen und die werte expertenschaft fühlt sich deswegen auch noch gebauchpinselt.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    wasweissich
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    nach dem prinziep sippenhaft für alle bauherren?
    hast du es denn nötig?
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  17. #15
    Avatar von butterbär
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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    nach dem prinziep sippenhaft für alle bauherren?
    hast du es denn nötig?

    hätte ich sippenhaft gemeint, hätte ich es auch so geschrieben!
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