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Einmalschalung für privat: Decke EFH. Welches Material ist sinnvoll?

Diskutiere Einmalschalung für privat: Decke EFH. Welches Material ist sinnvoll? im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Einmalschalung für privat: Decke EFH. Welches Material ist sinnvoll?

    Hallo, welche Platten eignen sich für ca 65qm Decke zum einmaligen gebrauch? Es geht mir um das kosten-nutzen-verhältnis.

    Schalung ist für eine 18cm Stahlbetondecke.
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  2. Einmalschalung für privat: Decke EFH. Welches Material ist sinnvoll?

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  3. #2
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    Einmalschalung???

    Besser wäre dann eine Filligrandecke und Stützen / Joche leihen
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  4. #3

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Einmalschalung

    Hallo,

    bestimmt ist eine Schalung aus Schrankwänden vom Sperrmüll nur zum einmaligen Gebrauch geeignet. Danach sind die Platten gequollen und richtiger Müll. Aber bis man 65 m² zusammen hat muß man schon ganz schön lange sammeln.

    Außerdem muß man die Unterstützungsjoche recht eng anordnen weil die Spanplatten nicht so viel Festigkeit haben und den Rest beim nassen Beton verlieren. Man zahlt also für die Miete der Joche und Stützen mehr als bei richtigen Schaltafeln. Ob man dann noch etwas spart ist fraglich.

    Bei 18 cm sind immerhin 450 kg/m², also ein Kleinwagen auf jedem m² abzutragen!!! Das ist nicht spaßig!!

    Also alles eine Tätigkeit für jemand, der bereits Vater und Mutter erschlagen hat.

    Für die Schalung von Unterzügen sind sie allerdings gut geeignet. Einmal zuschneiden und dann wegwerfen. Ergibt eine hervorragend glatte Oberfläche!!

    Auch eine Möglichkeit: Man kann normale Schaltafeln benutzen und die Restflächen mit den Schrankteilen ergänzen.
    ABER: Eng unterstützen!! sonst wird das eine Mausefalle!!

    Ansonsten, die Restflächen einfach zuschneiden und dann wegwerfen. Die Dicke ist ja annähernd gleich. Im Zweifel immer die kleinen Ergänzungsflächen „negativ“ schalen, d. h. so schalen, daß man später mit Spachteln angleichen kann und nichts abschlagen muß.

    Ansonsten: Filigrandecke ist die bessere Lösung!!
    Wenn sie gut verlegt ist, spart man den Putz, nur spachteln und streichen.

    Bei der Kellerdecke kann man sich auch überlegen, die 13 m³ selbst zu mischen. Ohne Betonpumpe! Mehr als 4 bis 5 m³ am Tag sind zu dritt aber kaum möglich. Man spart dabei auch noch den Monatsbeitrag fürs Fitnesstudio und schläft danach hervorragend.

    Dann wird die gekaufte Schalung für das nächste Wochenende umgesetzt. Nach 4-maliger Nutzung kann man die Schalung (fast) vergessen.

    Bei den höheren Stockwerken ist die Betonpumpe und ein betonieren in einem Stück die bessere Lösung.

    Auf jeden Fall:

    Alle späteren Durchbrüche ausreichend groß vorsehen. Das spart am meisten.


    Gruß

    Pauline
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  5. #4
    Themenstarter

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    Pauline ist super.
    Naja, Vater und Mutter leben noch und ich dachte ich werde jetzt auch nicht mehr zum Killer.
    Aber deine tipps sind super. Vielen Dank.

    Ich habe mich jetzt für 19mm OSB-Platten aus dem Baumarkt entschieden. Das Betonieren haben die Platten und und die Doka-Träger gut überstanden.

    Die Platten kann ich später noch als Fussboden nutzen.

    Vielen Dank für deine Ideen.

    ;-)
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  6. #5

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    Tach auch,

    ich kenne jemanden (recht gut), der ein Haus von 160m² Grundfläche in 2,5 Etagen zzgl. Keller (fast) komplett selbst gebaut haut. Das "fast" bezieht sich auf die Ausnahmen Gasinstallation und Dachstuhl.
    Dafür hat er ca. 3 jahre selbst geplant (damals gabs wohl noch kein Arcon) und 5 Jahre fast nur auf der Bautelle gewohnt. Die Hütte ist nahezu Mängelfrei entstanden und der Keller einer der wenigen, der in dem Baugebiet dicht ist (Grundwasser "2cm" unter Grasnabe)...

    ...die Decke Keller-EG hat er selbst geschalt und gegossen - die vom 1. zum 2.OG als Filigrandecke mit Aufbeton gemacht.
    Später hat er gesagt, er würde NIE wieder eine Decke selbst schalen - wenn man die Arbeitszeit nicht berücksichtigt, ist die Filgrandecke zwar etwas teuerer, aber der Schalungsaufwand und die Putz- / Egalisierungsarbeiten waren dermaßen aufwendig, daß das einfach nicht lohnt.

    Gruss
    Sven
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  7. #6

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    Onkyo: Und Du hast die OSB wieder restlos abbekommen vom Beton?
    Oder hast Du ne halbe Tonne Schalöl draufgekippt?

    Gruß

    Thomas
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  8. #7
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    @Bauwahn
    wenn man binnen 15 h ausschalt, geht das schon
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  9. #8

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  10. #9

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    Wieso...

    Da stand doch
    ... als Fußboden verwenden....
    Da war halt das Linoleum schon drauf verlegt und 1* gebohnert. Gibt ne superglatte Decke ohne Spachteln.

    MfG
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  11. #10
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    na, mit gut überstanden war gemeint die platten sind nicht durchgebrochen. Also alles heile. Ausser dass ich vergessen habe eine Aussparung gut zu vernageln (etwas Beton-schippen war schon )

    kein plan ob sich die osb-platten lösen lassen. Wenn nicht, eine schöne Decke gibt das allemal

    Das Betonieren ist jetzt 6 tage her, ein paar wochen werde ich unten nix anfassen.
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  12. #11
    JamesTKirk
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    Zitat Zitat von Bauwahn Beitrag anzeigen
    ...Oder hast Du ne halbe Tonne Schalöl draufgekippt?
    ...
    Das Geheimnis des Erfolges liegt daran, es möglichst dünn und gleichmässig aufzutragen
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von JamesTKirk Beitrag anzeigen
    Das Geheimnis des Erfolges liegt daran, es möglichst dünn und gleichmässig aufzutragen
    Wischmop
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  14. #13
    Themenstarter

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    mal eine Idee: was könnte denn dagegen sprechen für die Deckenschalung OSB-Platten zu nehmen und vor dem einbau der Bewehrung die Platten mit PE-Folie zu überziehen?!? Also OSB-Platte (am besten 22mm) dann Folie und dann der Stahl.
    Ein Ausschalen wäre doch super einfach und die Platten bleiben sauber.
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  16. #14
    Bauexpertenforum
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    Solange Du keine Falten in der PE-Folie hast = OK
    Falten = Kerbrissgefahr
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  17. #15
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    Jetzt mach die Leute nicht verrückt, wo Sie mal auf den richtigen Weg kommen.

    PS: Dann darf man auch keine Kunststoffleisten mehr verwenden.:Roll
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