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Trennschicht zw. Pfetten und Mauerwerk

Diskutiere Trennschicht zw. Pfetten und Mauerwerk im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Trennschicht zw. Pfetten und Mauerwerk

    Sehr geehrte Experten und Bauherren,

    ich benötige Ihre Hilfe. Wir bauen mit einem GÜ, mit dem wir auch viele Probleme insb. auf Grund aufgetretener Mängel haben. Mittleweile haben wir auch einen unabhängigen Gutachter arrangiert.

    Er hat uns u.a. folgendes bemängelt:
    die Trennschichten PE zwischen Pfetten und Mauerwerk fehlen. Lösung: Mauerwerk freilegen, Trennschicht einbauen und Pfetten bearbeiten. (dabei schreibt er in seinem Gutachten "Fetten", meint aber mit Sicherheit Pfetten?)

    Der Bauleiter des GÜ meint, es sei kein Mangel.

    Kann mir bitte geholfen werden, spinnt der Gutachter oder der Bauleiter? Oder gibt es da keine Regelung (also MUSS)?

    Für Ihre Hilfe bedanke ich mich im voraus.
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  2. Trennschicht zw. Pfetten und Mauerwerk

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  3. #2

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    bevor ich dazu was sage

    möchte ich bitte den genauen Text des Mangels, den der Gutachter festgestellt hat, hier niedergeschrieben haben.

    Ist das viel Aufwand? Aber ohne Namen !!

    Ein beliebtes Thema
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  4. #3
    Themenstarter

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    So steht es im Gutachten...Also es ist kein Gutachten, sondern Beweissicherung / Schadensaufstellung. Der Sachverständiger meinte, man sollte damit probieren, ob der GÜ reagiert...
    Ich würde jetzt auch ein Foto eingügen, aber es ist zu groß... ich versuche weiter
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  5. #4
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    Genau....

    Ich möchte das Soll das der "Gutachter" geschrieben hat auch lesen und die Begründung
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  6. #5
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    Zitiere:
    Festgestellt wurde ein grober Mangel im DG:
    2. Die Trennschichten PE zwischen Fetten (Pfetten) und Mauerwerk fehlen. Lösung: Mauerwerk freilegen Trennschicht einbauen und Pfetten (Fetten) bearbeiten.

    Mehr ist leider nicht drin. Es sind auch andere Mängel, aber sie betreffen nicht das Dach...
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Und womit begründet er die Forderung? Argumente sind?????
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  8. #7
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    Ich verstehe die Frage nicht...
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  9. #8

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    na

    der Gutachter muss doch begründen, warum er das bemängelt. Er kann doch nicht einfach reinschreiben: das ist ein Mangel.

    Also, es kann für ihn ja nur 2 Gründe geben:

    1. er befürchtet ein Eindringen von Feuchtigkeit in das Holz
    2. er befürchtet Spannungsrisse im Mauerwerk durch die zu stramm eingemauerte Pfette und möchte eine Trennung von Holz zu Mauerwerk

    Gruß aus Hannover
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Einen dritten Grund könnte es auch noch geben:

    3. Es kann zwar nichts passieren, aber es steht in DIN xxx.

    Dazu könnte ich sagen: es steht in keiner DIN. Da haben wir vor einiger Zeit schon mal mit geballter Energie gesucht.

    Wer "Fetten" schreibt, mit dessen Sachverstand ist es zumindest in Holzfragen für mich nicht weit her. Das hat jetzt nichts mit Häme wegen mangelnder Orthografie zu tun.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Bruno Beitrag anzeigen
    .....
    Wer "Fetten" schreibt, mit dessen Sachverstand ist es zumindest in Holzfragen für mich nicht weit her. Das hat jetzt nichts mit Häme wegen mangelnder Orthografie zu tun.....
    so hart wollte ich es nicht schreiben, gedacht habe ich das auch sofort

    Gruß aus Hannover
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  12. #11
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die Antworten.

    In die Beweissicherung hat er nicht reingeschrieben, aber uns gesagt hat der Gutachter schon: er befürchtet das Eindringen der Feuchtigkeit in das Holz. Er meinte zu uns auch, dass dieses erst in 10-15 Jahren zu erwarten ist, aber Probleme mit der Feuchtigkeit werden wir früher oder später bekommen, daher eine Folie. Er meinte auch: ohne Folie ist eine unsaubere Arbeit, die nicht der Regel der Kunst entspricht.

    Meine Frage lautet:
    Soll ich jetzt darauf bestehen, dass der GÜ da eine Folie einlegt bzw. bin ich überhaupt berechtigt, darauf zu bestehen? Es steht in keiner DIN...
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  13. #12
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    Holz ist eigentlich luftumspült einzubauen...
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  14. #13
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    und wieso Beweissicherung? Es geht um Abnahme und nicht um Beweise...
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  16. #14

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    das habe ich befürchtet

    Robby hat es auf den Punkt gebracht, wenn schon, dann "luftumspült".

    Wenn dort oben Wasser auftritt, dann haben Sie ein anderes Problem. Dann dürfte das Holz die kleinste Sorge sein.

    Und ein in "Folie" eingeschlagener Pfettenkopf ist bei z.B. auftretendem Kondensat eine super Wasserfalle, dann kann das Holz tatsächlich angegriffen werden.

    Ich empfehle vor der Ausführung:

    Mauersperrbahn unter die Pfette, um ein "Gleitlager" auszubilden, wenn Zwängungen in den Pfetten auftreten, dann können diese teilweise hierdurch "abgefangen" werden.

    Wie möchte der "Gutachter" das Mauerwerk freilegen lassen? Die seitlichen Flanken der Pfette?

    Wenn dies, und so wird es wohl sein, nicht mehr möglich ist, dann evtl. diesen Umstand in das Protokoll mit aufnehmen, den restlichen "Mangel" haut Ihnen jeder Richter um die Ohren. Hier sind Sie wohl leider schlecht beraten worden.

    Die "anerkannten Regel der Technik" meint er, nicht der Kunst. Hat er sich überhaupt schriftlich geäussert? Oder zitieren Sie im Moment Aussagen vom Ortstermin?

    Gruß aus Hannover
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  17. #15

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    Zitat Zitat von irisheyes Beitrag anzeigen
    Der Sachverständiger meinte, man sollte damit probieren, ob der GÜ reagiert...
    Was soll denn so ein SChwachfug.
    Entweder eine Ausführung ist ein Mangel, dann brauch ich keinen Versuchsballon.
    Oder es sit kein Mangel, dann brauch ich nix schreiben.
    Mit solchen Nummern kann man das beste Gutachten komplett wertlos machen.
    Was soll das????
    Vor allem - wo fehlt die Trennlage (PE Folie sowieso Mist) unter den Pfetten.
    Am Giebelauflager oder auf den Drempeln unter den Fußpfetten???
    Kommt der Gutachter zufällig von einem Verband/einer Organisation mit 3 Buchstaben???
    MfG
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