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  1. #1

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    Aushärtung eines Fundaments für eine Gartenmauer & Armierung ?

    Hallo,
    ich möchte eine Gartenmauer aus Hohlblocksteinen erstellen.
    Das Fundament wird 80cm tief und 40 cm breit. Die Mauer wird 1,60 m hoch und 24 cm breit. Ab wann kann ich denn die Steine auf das Fundament stellen und ausgiessen ? Ich möchte zunächst die senkrechten Armierungseisen ca. 50 cm aus dem Fundament rausstehen lassen, dann die senkrechten Armierungen für die weiteren Schichten jeweils an diesen mit Draht befestigen. Ist das ok oder soll ich die Armierungen anschweissen ? Ist es auch möglich, erstmal 3 oder 4 Schichten aufzustellen und dann auszugiessen, dann erst die nächsten Schichten aufstelle ?
    Schonmal vielen Dank
    Schonmal danke
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  2. Aushärtung eines Fundaments für eine Gartenmauer & Armierung ?

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  3. #2

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    Du meinst

    also Schalungssteine?

    Wird die Wand nachher von einer Seite aus belastet (durch Anschütten) ?
    Wenn ja, sind die Stabdurchmesser berechnet worden?
    Wie dick sind die Armierungsstäbe? 8 mm, 10 mm, 12 mm?
    Die Stahlstäbe können unterbrochen sein, mit Draht zusammengebunden, die nötige Überlappung hängt vom Durchmesser (und von der Lage innerhalb der Wand->Verbundbereich) ab.

    Abschnittsweises Aufstellen und Betonieren ist bei Schalungssteinen üblich und meist sogar gefordert (max. Höhe der Schütthöhe des Betons siehe Datenblatt des Herstellers, üblich sind 3..4 Steinreihen, also max. 75..100 cm was auch wegen der Gefahr der Entmischung des Betons beim reinschütten ratsam ist). Man sollte die Trennung dabei möglichst in der Mitte einer Steinreihe liegen haben, dann überlappen sich Steine und Beton.
    Wichtig ist sauberes Verdichten.

    Beim Fundament würde ich 2-3 Tage warten, zwischen den Mauerabschnitten reicht 1 Tag.

    Gruß

    Thomas
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    warum ist das fundament so viel breiter als die mauer ?

    gruss j.p.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Die Armierung ist berechnet worden, 12mm sind vorgesehen. Die Mauer wird auf eine Höhe von ca. 1,5m einseitig angeschüttet.
    Schonmal danke für die Hilfe.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Das Fundament ist breiter, weil die Mauer einseitig mit Klinker verblendet wird. Auf dem Vorsprung wird der Klinker aufgesetzt
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    ahssoo

    und feuchtigkeit??
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  8. #7
    Themenstarter

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    Rückseitig stelle ich eine Noppenbahn auf, davor ca. 40cm Rollkies & Drainage. Überlegeim Moment noch ob ich den Kies in Geotextil fülle.
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  9. #8
    Avatar von buddelchen333
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    das wäre sicher empfehlenswert, weil sonst das erdreich in den Kies eindringen könnte und dann efüllt die Kiesschicht nicht mehr ihren Zweck
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  10. #9

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    Gehen wir mal

    von Verbundbereich I (senkrechte Stäbe) und einem Abstand der Stäbe untereinander von mehr als 12 cm aus, dann sollte die Stäbe mit einem Durchmesser von 12mm bei einem C20/25 ca. 60 cm überlappen.

    Gruß

    Thomas
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  11. #10
    Avatar von buddelchen333
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    mir stellt sich demnächst eine ähnliche Problemstellung, muß auch eine Stützmauer zur Garageneinfahr betonieren und überlege, ob ich Schalungssteine nehmen soll oder doch eine Schalung selber baue.

    Dem hohen Gewicht von Beton entsprechend hatte ich mir das so überlegt:

    OSB-Platten rückseitig mit senkrechten Latten/Kanthölzern in einem Abstand von 50cm versehen, auf diese dann zwei wagerechte Latten/Kanthölzer, eins am oberen Abschluß und eins in der mitte.

    --> ergibt eine Schaltafel

    Wenn das Fundament 40cm breite Fundament gegossen ist und hinreichend hart (wann ist das?), will ich darauf zwei Kanthölzer/Latten dübeln, zwischen diese sollen dann die Schaltafeln gestellt werden.

    oben sollen die Schaltafeln durch Zwingen/Holzlatten zusammengehalten werden.

    Dann natürlich noch die seitlichen Abstützungen

    Die Wände werden so ca. 1,50m hoch.
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  12. #11

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    Hi buddelchen,

    OSB Platten sind sch... Da wirst Du beim Abschalen Dein blaues Wunder erleben. Die sind einfach nicht glatt genug.

    Und von dem Wort "Latten" würd ich mich bei 1,50 m Höhe gedanklich auch ganz schnell verabschieden. Ich denke, so ab 10x8er Kanthölzer aufwärts, das könnt vielleicht reichen, ohne dass Du einen dicken Bauch bekommst. Und die Schalbretter auch lieber 40 mm dick.

    Bei der Höhe wirst Du sowieso kaum ohne Wandstärken (Kunststoff-Abstandshülsen) und Spannstangen (ich hab bei sowas M12er Gewindstangen, 30er Bauscheiben und Flügelmuttern genommen, aber schneller geht's mit professionellen Spannstangen) in der Mitte auskommen.

    Mein höchstes frei geschaltes Teil war ein 6m langer Stahlbetonträger (gleichzeitig Teil des Deckenringbalkens) über dem Treppenhaus, 24x61 cm Querschnitt und das war schon eine wüste Bastelei (incl. "Laufsteg" zum betonieren). Mehr als 80 cm Höhe würd ich sowieso nicht an einem Stück betonieren wollen.

    Gruß

    Thomas
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  13. #12

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    Mal als Ansicht in halbfertigem Zustand:
    Anhang 13482
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  14. #13
    Avatar von buddelchen333
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    es ist doch deutlich niedriger, wenn das fundament 50cm hoch ist, dann die Mauer vielleicht 70-90cm nochmal oben drauf.

    Spannstangen....is das sowas, was mit einbetoniert wird und die Schalung in der Mitte zusammenhält. So von den Kräften die da wirken, hat mir die Mitte Kopfzerbrechen bereitet, bzw....wie man dem Ausbeulen entgegenwirkt...und eine Verbindung durch den Beton durch erschien mir als einzig mögliche Lösung, nur wußte ich nicht wie. An Gewindestangen und Muttern habe ich gedacht, aber wie kriegt man das wieder aus dem festen Beton raus.

    Wo kann man sich denn solche Spannstangen mit Abstandshaltern leihen, oder würdest Du die Schaltafeln gleich mit leihen?

    Was sind so die Standardhöhen bei Schaltafeln, dann könnte man die O.K. Fundament so anpassen, das die Gesamthöhe stimmt?

    macht ganz schön viel Arbeit so eine kleine Gartenmauer, die Schräge des Bodens, die Handschachtung, die Rücksprünge, die Treppe die im rechten Winkel zur Mauer die Böschung hochgeht....uffff....aber spart man sich das Fitnesstudio und schafft richtig was....!!!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von buddelchen333
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    @Bauwahn: das Foto sieht nach mordmäßig viel Bastelarbeit aus...

    was brauche ich eigentlich um die Bewehrung herzustellen. Wieviel Bewehrung notwendig ist, damit die Mauer stabil ist und wasserundurchlässig, wird mir wohl ein Freund ausrechnen, der ist auch Bauingenieur....aber was brauche ich neben der Flex, Stabstahl und Matten...das Fundament muß dann wohl auch bewehrt werden und die Bewehrung durch Fundament und Mauer gleichzeitg gehen....?
    Wie ist das mit der Betonüberdeckung, oben und seitlich scheint mir das nicht sonderlich schwer die einzuhalten, aber unten im Fundament, die muß doch auf irgendwas raufgestellt werden, was dann mit einbetoniert werden kann?

    Die Alternativen zu OSB Platten sind leider recht teuer...dann wohl doch lieber schaltafeln ausleihen. Die Sichseite soll noch einen Spachtelputz bekommen und gestrichen werden (--> Zum Altbau schauts sonst nicht so aus).
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  17. #15

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    Damit die Spannstangen wieder rausgehen werden zwischen die Schalung diese Kunsttoffröhrchen geklemmt. Diese verbleiben dann im Beton und werden mit Kunststoffstopfen geschlossen, teilweise davor noch mit Dichtmasse gefüllt. Die hat jeder vernünftige Baustoffhändler in den gängigen Größen (Wandstärken) auf Lager. 24, 30, ... cm. Kosten fast nix.

    Schau mal hier:
    http://www.maxfrank.de/Produkte/Scha..._zubehoer.html

    Das ganze funktioniert mit Holzschalung und mit Systemschalung. Letztere ist natürlich bequemer und man kann sie bei manchen Verleihfirmen oder evtl. bei einem Bauunternehmen leihen. Da gibt es ein Größenraster das von Hersteller zu Hersteller etwas variiert. Hersteller sind z.B. Peri und Doka.

    macht ganz schön viel Arbeit so eine kleine Gartenmauer, die Schräge des Bodens, die Handschachtung, die Rücksprünge, die Treppe die im rechten Winkel zur Mauer die Böschung hochgeht....uffff....aber spart man sich das Fitnesstudio und schafft richtig was....!!!


    Gruß

    Thomas
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