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  1. #1

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    zwischen Sparrendaemmung und Dampfbremse

    Hallo , nach dem das Dach nun fertig gedeckt ist und die Gipser gerade fleissig das WDVS ankleben mache ich mir Gedanken wie ich das mit der Daemmung zwischen den Soarren mache bzw. wie ich die Dampfbremse richtig "verlege" damit das auch dicht ist danach.

    Das groesste Problem die Balken auf denen die Sparren aufliegen,mir ist schleicherhaft wie ich das dort Dicht bekommen soll.An Material hab ich die 160mm Daemmung,Dampfbremse,2 Rollen Klebeband(schweizer Hersteller) sowie 6 Kartuschen Kleber vom selben Hersteller.Falls was fehlt bitte richtigstellen.

    Muß die Dampfbremse zwischen Sparren und dem Balken (siehe Bild) oder kann man die am Balken verkleben.
    <a href="http://img165.imageshack.us/my.php?image=dachstuhl5fd1.jpg" target="_blank"><img src="http://img165.imageshack.us/img165/8030/dachstuhl5fd1.th.jpg" border="0" /></a>

    Und wie mache ich das an den anderen Stellen z.B. hier im oberen Bereich(siehe Bild)?
    <img src="http://img355.imageshack.us/img355/1118/dachstuhl4ps8.th.jpg" border="0" /></a> <a href="http://img379.imageshack.us/my.php?image=dachstuhl3hh5.jpg" target="_blank"><img src="http://img379.imageshack.us/img379/2099/dachstuhl3hh5.th.jpg" border="0" /></a>
    <a href="http://img372.imageshack.us/my.php?image=dachstuhl1if7.jpg" target="_blank"><img src="http://img372.imageshack.us/img372/9792/dachstuhl1if7.th.jpg" border="0" /></a>


    Danke im voraus fuer eure Antworten.

    Mfg
    Thorsten
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  2. zwischen Sparrendaemmung und Dampfbremse

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Dämmung ist von G+H Isover, also sollteste Dir auch die Klebebänder, Klebekartuschen, Kopribänder und ( ganz wichtig ) die Dampfbremse vom gleichen Hersteller besorgen ( im System bleiben ! ).

    Wie es richtig verlegt werden soll, kannst Du im Internet bei Isover runterladen. Heißt ungefähr: Verlegeanleitung Warmdach. Wenn Du die Anleitung nicht findest, kannst Du hier nochmal nachfragen.

    Und übrigens: Die Stromkabel kommen auf die Dampfbremse und nicht unter die Dampfbremse, weil anderenfalls mit Luftundichtheiten zu rechnen ist. Außerdem ist eine zusätzliche Untersparrendämmung zu empfehlen. Die Leitungen, Steckdosen usw. lassen sich dann problemlos in der Untersparrenkonstruktion mit der Zusatzdämmung ( hier nur 22 mm Untersparrendämmung verwenden ! ) verlegen.

    Ich würde die Anschlüsse der Dampfbremse an die Pfetten, Mauerwerk usw. mit Kompribändern ( gibts auch bei Isover ) und Anpresslatten ( Dachlatten ) ausführen. Von den Tubenklebern und gelben und grünen Klebebändern von Siga Primur aber auch Isover halte ich nicht viel. Ist aber Einstellungssache.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo, hab da ein verstaendnis Problem.Warum sollte ich nicht die Isover Daemmung mit Siga bzw. ner anderen Dampfbremse kombinieren?Ich hab die Daemmung von meinem Architekten berechnen lassen und bin dann mit dem Aufschrieb zum Baustoffhaendler hier im Ort. Der hat mir alles zusammen gestellt und so geliefert.Dies war im Mai diesen Jahres und ich denke nicht das ich die Sachen liegen lasse und nochmal Geld ausgebe fuer die gleichen Materialien nur um den selben Hersteller zuverwenden.

    Das Stromkabel ist die Zuleitung des Hauses(da Dachstaender) da muß ich erstmal schauen ob und wie ich die anders verlege bzw. lasse.Das kostet ja auch wieder richtig Geld das im moment nicht mehr so fluessig ist.

    Werde mich mal bei Isover auf der Seite umschauen.

    Mfg
    Thorsten
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Hallo, hab da ein verstaendnis Problem.Warum sollte ich nicht die Isover Daemmung mit Siga bzw. ner anderen Dampfbremse kombinieren?
    Können kannste alles. Es ist halt nur sicherer, wenn man im System bleibt.
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  6. #5
    Avatar von jetter
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    ... Es ist halt nur sicherer, wenn man im System bleibt.
    Was ist daran sicherer?
    Systemgarantie? Was hat die Wärmedämmung mit der Luftdichtheit zu tun?
    Entscheidender als solch Marketinggags ist aus meiner Sicht eine fachgerechte Verarbeitung der verwendeten Materialien.
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Was ist daran sicherer?
    Sieh Dir die Ausgangsfrage an:

    mache ich mir Gedanken wie ich das mit der Daemmung zwischen den Soarren mache bzw. wie ich die Dampfbremse richtig "verlege" damit das auch dicht ist danach.
    Ich denke schon, daß es gerade für den Laien sicherer ist, in einem geprüften System zu bleiben und davon Abstand zu nehmen, sich Komponenden unterschiedlicher Hersteller zusammenzustellen, die womöglich nicht miteinander harmonieren. Nur im System erhält der Laie in der Regel auch pratikabele und aufeinander abgestimmte Verlegeanleitungen. Das System von Isover mit seinen bebilderten Verlegeanleitungen ist hierfür ein geradezu klassisches Beispiel. Mir ist es jedenfalls damit gelungen, viele eigene Dächer selbst ordentlich zu dämmen und wenn ich den Murks an meinen " externen Baustellen " sehe, wundere ich mich oft, warum die Handwerksbetriebe die Verlegeanleitungen offensichtlich nie gelesen oder verstanden haben.

    Im übrigen hat man nur im System eine realistische Chance, den Hersteller - fachgerechte Ausführung vorausgesetzt - wegen eines Fabrikationsfehlers von Einzelkomponenten oder wegen eines Anleitungsfehlers zu packen. Das muß man nur einmal erlebt haben, wie Hersteller sich die Schuld wechselseitig zuschieben, wenn unterschiedlichen Komponenden nicht zueinander passen. Habe ich erst vor wenigen Monaten bei einem Mandanten erlebt: Namhafter Lampenhersteller baut eine Leuchte aus Einzelteilen, die von Philipps und Osram geliefert werden. Die Leuchten geben reihenweise nach einem Jahr ihren Geist auf. Und dann? Welches der Einzelteile ist an dem Defekt schuld? Sind die Einzelteile vielleicht alle für sich völlig mangelfrei und liegt es nur daran, daß sie leider nicht miteinander dauerhaft harmonieren? Wenn ja: Warum?

    Der Fall war übrigens nicht auflösbar! Der Lampenhersteller ist auf dem Serienschaden sitzengeblieben.

    Was ist daran sicherer?
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  8. #7
    Avatar von Peeder
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    Nun, bei Dampfbremse und deren Klebemittel sehe ich das noch ein, aber ist eine Mineralwolle nicht Mineralwolle ? Ich wüsste keinen Fall, wo die Mineralwolle z.B. durch chemische oder sonstige Einflüsse die dampfbremse zerzört, bzw. nicht verträglich wirkt, bei Verklebungen schon.

    Ist der gleiche witz, ob ich nun eine GK Platte von Knauf, Lafarge oder Rigips auf die Unterkonstuktion von König,Protektor oder Profil mit schrauben von Hilti,Würth,Förch,BTI schraube, dazwischen Mineralwolle von Ursa,Isover,Knauf,Glaswool oder Rockwool packe !

    Es funktioniert , aber kein Hersteller gibt es zu. ( und hält den Kopf hin )

    Ist den eine Decke aus komponeten von z.B. Knauf nicht mehr F 90, nur weil ich einen zugelassenen Dübel von Hilti verwende ?

    Dann lest euch mal die Zulassung von einer F 90 Wand von Knauf durch,
    da steht klar drin, Metallständer nach DIN ......... und nicht Knauf Metallständer !!

    Da hat die Industrie schon vorgesorgt, Kein Brandschutzzeugnis bei gewürfelten Konstruktionen, obwohl alles Din gerecht ist, keine Garantie bei dem errechneten Schallschutz.

    Hey, wie machen das die Maurer, muss der Mörtel vom gleichen Hersteller kommen?

    @Eric
    warum die Handwerksbetriebe die Verlegeanleitungen offensichtlich nie gelesen oder verstanden haben.
    da gebe ich dir vollkommen recht !

    Peeder
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  9. #8
    Avatar von buddelchen333
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    ich denke Eric meinte es auch so. Wenn Du zum erstenmal ein Dach dämmst, warum um alles in der Welt willst Du Dir noch mehr Probleme ins Haus holen, als Du ohnehin schon hast. Statt Dir überall Flickwerk zusammenzukaufen, bestellst Du bei einem Hersteller das komplette Paket, wo alles drinnen ist, was Du brauchst und sparst so eine Menge Zeit und Nerven, was letztendlich auch die Fehlerwahrscheinlichkeit minimiert....
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  10. #9
    Avatar von jetter
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    wenn der Hersteller nicht will, bringen auch die Systemprodukte nichts!

    Was macht dann z.B. Fa. SIGA, die ja bekanntermaßen wohl die besten Klebebänder am Markt haben und hier auch umfangreiche Utnerstützung anbieten, was Eignung auf anderen Materialien angeht?
    Nach der Systemtheorie dürften die keinen Meter Klebeband verkaufen.

    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen:
    Schwierigkeiten gibts meist dann, wenn Sparhans Küchenmeister ist! Und auch dann liegt es meist nicht an den Produkten, vielmehr sehr häufig an den überragenden Fähigkeiten der verarbeitenden Personen.
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  11. #10
    Avatar von Meister_Hans
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    Hmmm,

    mein Senf dazu:

    Die Firma SIGA gibt in Ihren Verarbeitungsrichtlinien (z. B. für Sicrall) an, auf welchen geeigneten Untergründen Ihre Produkte jeweils halten, unabhängig vom Hersteller. Wäre ja auch ein Dummfug, wenn sie angeben würden Ihre Bänder halten nur auf OSB-Platten der Fa. Glunz jedoch nicht auf Platten der Fa. Kronotec oder auf Dampfsperren der Fa. ISOVER aber nicht auf denen der Fa. Rockwool...

    Und bei Fragen - auch zur Verarbeitung - kann ich die Seite der Firma SIGA empfehlen, in den Gebrauchsanweisungen sind sehr gute Tips aufgezeigt, um auch schwierigere Verklebungen sicher herzustellen. Und bei ganz kniffligen Sachen einfach mal bei SIGA anfragen, normalerweise rufen oder mailen die ziemlich flott zurück...
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  12. #11
    Avatar von jetter
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    Die Firma SIGA gibt in Ihren Verarbeitungsrichtlinien (z. B. für Sicrall) an, auf welchen geeigneten Untergründen Ihre Produkte jeweils halten, unabhängig vom Hersteller.
    genau!

    Das ist der Punkt. Wenn jemand ein Klebeband verwenden muss, dann sollte man eines wählen, welches auf den verwendeten Grundprodukten geeignet ist. Ein Hersteller, welcher sein Produkt im Verbund mit den Materialien getestet hat und entsprechend Erfahrung in der Verwendung hat, wird immer auch eine entsprechende Empfehlung herausgeben können.
    Wenn dies nicht möglich ist, sollte man spätestens dann entsprechend hellhörig werden und ein geeignetes Produkt suchen. Gleiches gilt für den oft beschworenen Systemgedanken.
    Ich kann mir gut vorstellen, warum das Klebeband auf der einen Folie ohne Probleme gut hält, auf der anderen aber nicht halten kann!
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  13. #12
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    Hallo, ich hab leider keine Anleitung bei Isover gefunden bzw. angezeigt bekommen.Werde dann wohl bei einer Zimmerei anfragen ob man mir helfen koennte mit der Dampfbremse.

    Mfg
    Thorsten
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  14. #13
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    Hier ist die Verlegeanleitung

    http://www.isover.de/PortalData/1/Re...g_warmdach.pdf


    Die Firma SIGA gibt in Ihren Verarbeitungsrichtlinien (z. B. für Sicrall) an, auf welchen geeigneten Untergründen Ihre Produkte jeweils halten, unabhängig vom Hersteller.
    Gibt sie tatsächlich. Ist leider nur baustellenuntypisch und insofern völliger Blödsinn: Untergrund staubfrei, fettfrei, trocken usw.

    Ob es dauerhaft funktionsfähig ist, haben die auch noch nicht bewiesen. Es fehlt die Langzeitbewährung. Was man sagen kann: Es ist in jedem Fall sicherer als das davor von Murksern für die Mauerwerksanschlüsse verwandte Silikon.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Franky
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    Architekten-Logik: O-Ton aus einem LV: RAUCHSCHUTZTÜR 875/2125 MM MIT LÜFTUNGSGITTER ;-)
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    MalmeinenSenfalsBaustofffachverkäuferdazugeb-Modusan:

    Im Beratungsgespräch wird von mir für Dämmung immer der Satz "im System bleiben" benutzt.
    Bei evtl. Regressansprüchen/Reklamation kann mir der AD des Herstellers nicht ans Bein pinkeln, weil der Kunde brav alle Artikel des Herstellers (in diesem Fall Isover) benutzt hat. (Sofern nach Vorschrift verbaut)

    Aber dieser o.g. Satz sollte auch bei z.B. Verlegung von Wand-u.Bodenkeramik aus dem selben o.g. Grund seinen Platz finden.

    Ebenso bei Fundament-Abdichtung bla bla bla.....

    Ist halt immer besser, ALLES von einem Hersteller zu nehmen, auch wenn es preislich nicht immer attraktiver ist.

    MalmeinenSenfalsBaustofffachverkäuferdazugeb-Modusaus
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  17. #15
    Themenstarter

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    Hallo Eric, danke fuer die Verlegeanleitung.

    Mfg
    Thorsten
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