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  1. #1

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    Schnellestrich - Zulage als Beschleuniger??

    Liebe Experten,

    wir stehen kurz vor Einbau des Estriches in unserem Neubau. Unser Estrichbauer meint nun, gegen einen Aufpreis von 2,73 € netto pro qm könnte er einen Beschleuniger für den Estrich anbieten, dadurch würde sich die Trockenzeit von ca. 28 Tagen auf 10-12 Tage verringern. Meine Frage: wie verhält es sich mit solchen Beschleunigern in Bezug auf Festigkeit, Schüsselung, Rißfestigkeit usw.? Estrich ist für Fußbodenheizung gedacht. Meines Wissens nach Zementestrich.

    Danke für alle Antworten.
    JoeD
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  2. Schnellestrich - Zulage als Beschleuniger??

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Die "Beschleuniger" basieren auf reduzieren des Anmachwassers. der Estrich muß ja trotzdem seine Restfeuchte erreichen und thermisch belastet werden. Hierzu gibt es viel Unterschioedliche Zusätze. Genau fragen welcher und das Produktdatenblatt auch bzgl. verwendung bei Fbhzg. und Restfeuchtemessung einsehen.
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  4. #3

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    Und bitte beachten...

    daß es sich bei den genannten Zeiträumen um Werte handelt, die unter Laborbedingungen mit idealen Verhältnissen ermittelt wurde, aber nichts mit der Baustellerealität zu tun haben.
    Sowas macht nur selten Sinn - z.B. um die Verdunstungsmenge des Wasser zu reduzieren oder bei Umbauten, um zumindest die Nutzbarkeit der Fläche schnell wieder herzustellen.
    MfG
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Richtig, denn was nützt die reduzierte Wassermenge wenn der Estrich begiereig die andere Baufeuchte aufsaugt
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  6. #5
    Themenstarter

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    Also ich konstatiere....

    ... Schnellestrich
    + erreicht seine optimalen Werte nur unter Laborbedingungen
    + wird zwar mit weniger Wasser verarbeitet, läuft aber Gefahr Umgebungs- feuchte aus dem Neubau aufzunehmen, was den Vorteil mindern würde
    + gibt es als viele unterschiedliche Zusätze, welche wahrscheinlich mehr verwirren als sie nützen, es sei denn, man studiert das Produktdatenblatt und versteht (und kann auch wirklich einschätzen) was man da liest
    + kostet zusätzlich

    Summa summarum: könnte in speziellen Situationen Sinn machen, scheint für mich aber eher nicht in Frage zu kommen.
    Wann empfehlen Sie bei herkömmlich eingebrachtem Zementestrich den Belag (Fliesen, Laminat) aufzubringen, d.h. wieviel Wartezeit und Aufheizzyklen?
    Danke für weitere Antworten.

    JoeD
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  7. #6
    Avatar von Berni
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    @ JoeD,

    Zitat von Robby:
    Richtig, denn was nützt die reduzierte Wassermenge wenn der Estrich begiereig die andere Baufeuchte aufsaugt
    Was lernst Du hieraus?
    Der Bau muß trocknen. Nicht nur der Estrich.
    Die Estrichfeuchte misst Du mit CM-Gerät. Nicht mit Blick auf den Kalender.
    Die Baufeuchte mit Hygrometer und Thermometer.

    + gibt es als viele unterschiedliche Zusätze, welche wahrscheinlich mehr verwirren als sie nützen, es sei denn, man studiert das Produktdatenblatt und versteht (und kann auch wirklich einschätzen) was man da liest
    Da liegt der Knackpunkt. Ein Großteil der Industrie spielt da nicht mit offenen Karten. Selbst viele Estrichleger glauben an das, was Sie Euch erzählen. Ich hab es bis vor 10 Jahren auch nicht besser gewusst.:Roll
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