Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
    obisi
    Gast

    Wanddurchbruch inkl. einsetzen eines Stahl-Trägers

    Juhu,

    Ich möchte in unserem Haus gerne einen Wandduchbruch durchführen. Bin aber nicht sicher wie ich anfangen soll.

    Also die Wand ist definitiv keine Tragende Wand. Wandstärke ist circa 13 cm.

    Wie weit mus ich von der Wand weg stützen (mit einem Kantholz und Drehsteifen, auf beiden Seiten) reichen 20 cm oder ist das zu weit weg? Mus ja noch Arbeiten können .

    nächste frage bezieht sich um die Reihenfolge der arbeiten. Mus ich erst "nur" den Stahlträger in die Wand setzen und kann dann erst den kompletten Wanddurchbruch (circa 3,00m x 1,90 m) (leibung ) "flexen ?

    Oder kann ich nachdem ich von beiden Seiten abgestützt habe ,den kompletten Druchbruch mit der Flex beginnen ? und dann den Stahlträger einsetzen?


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  2. Wanddurchbruch inkl. einsetzen eines Stahl-Trägers

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Auch 11,5er Wände können tragend sein! Gerade bei Altbauten mit Holzbalkendecken!
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  4. #3
    obisi
    Gast
    Danke es ist aber trotzdem keine Gruß
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Hmm

    wenn das definitiv keine tragende Wand ist, warum dann die Abstützerei?

    Und was bezweckt der Stahlträger?
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  6. #5

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    Also, ich versteh das so:
    Du willst einen Durchbruch mit 3,00m Breite und 1,90 m Höhe in einer Mauerwerkswand herstellen?!

    Den Stahlträger brauchst du dafür, dass Mauerwerk über über der herzustellenden Öffnung abzufangen/ stützen da lichte Raumhöhe selbstverständlich größer 1,90m ist.


    Also, oberhalb des einzubauenden Stahlträgers Öffnungen in die Wand stemmen. Ich würde zwei machen, dass wäre also in den Drittelspunkten. Dann durch die Öffnungen Kanthölzer schieben (senkrecht zur Wandebene) und vor bzw. hinter der Wand jeweils die Kanthölzer abstützen. Somit können sich die Kräfte entsprechend dem Lastausbreitungswinkel auf die Kanthölzer ableiten.

    Dann kannst du Wandöffnung und Schlitz für den Stahlträger 'flexen' und die Wand entsprechend rückbauen. Aber bitte auch Auflager für den Stahlträger rechts und links der Öffnung herstellen. Da es keine tragende Wand ist wie du sagst, können die Auflagerpressungen nicht hoch sein. Da müßten dann 15-20 cm genügen.
    Dann Stalträger reinheben und mit Unterstopfmörtel fachgerecht unterstopfen.

    So kann man das machen wie ich verstandenn hab was du vorhast.
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  7. #6
    Avatar von Herr Zack
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    obisi, wer hat dir denn gesagt, dass die wand nicht tragend (oder aussteifend?!?) ist?
    derjenige müsste dir dann auch weitere hinweise geben können. ich halte es für nicht verantwortlich - @RMartin - hier weitergehende hinweise zu geben.
    der fragesteller soll sich an einen statiker vor ort wenden!
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  8. #7
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    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Also, ich versteh das so:
    Du willst einen Durchbruch mit 3,00m Breite und 1,90 m Höhe in einer Mauerwerkswand herstellen?!

    Den Stahlträger brauchst du dafür, dass Mauerwerk über über der herzustellenden Öffnung abzufangen/ stützen da lichte Raumhöhe selbstverständlich größer 1,90m ist.


    Also, oberhalb des einzubauenden Stahlträgers Öffnungen in die Wand stemmen. Ich würde zwei machen, dass wäre also in den Drittelspunkten. Dann durch die Öffnungen Kanthölzer schieben (senkrecht zur Wandebene) und vor bzw. hinter der Wand jeweils die Kanthölzer abstützen. Somit können sich die Kräfte entsprechend dem Lastausbreitungswinkel auf die Kanthölzer ableiten.

    Dann kannst du Wandöffnung und Schlitz für den Stahlträger 'flexen' und die Wand entsprechend rückbauen. Aber bitte auch Auflager für den Stahlträger rechts und links der Öffnung herstellen. Da es keine tragende Wand ist wie du sagst, können die Auflagerpressungen nicht hoch sein. Da müßten dann 15-20 cm genügen.
    Dann Stalträger reinheben und mit Unterstopfmörtel fachgerecht unterstopfen.

    So kann man das machen wie ich verstandenn hab was du vorhast.

    Und das ist alles klar gegeben?!?

    Unsereiner zieht da den Kopf ein - nicht nur wegen der 1,90m. Zu oft wars dann ganz anders.
    Keiner hat bisher gesagt, aus was die Wand überhaupt besteht
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  9. #8

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    Okay, der Fragesteller schreibt zweimal definitiv, dass dies keine tragende Wand ist. Dieses Forum soll Hilfestellungen bei Fragen von Mitbürgern geben. Dass man von Zuhause aus nicht riechen kann, ob die Wand beim Fragesteller nicht tragend oder tragend ist, denke ich ist selbstverständlich. Er schreibt zweimal, dass dies keine nicht tragende Wand ist. Wenn man den Fragestellern nie was glaubt, dann kann man sich das Forum sparen, weil dann müssten wir ja alles in Frage stellen, was verschiedene Leute hier als Randbedingungen Ihrer Fragen angeben.

    Meine Antwort bezieht sich ganz klar auf einige Vorgaben: Mauerwerkswand, Höhe und Breite der Öffnung, nichttragende Wand.

    Also, für eine nichttragende Wand eine Öffnung dieser Größe herzustellen, ist wirklich keine Zauberei (nicht für einen Laien). Man darf die Sachen auch nicht immer komplizierter machen als sie sind.

    Aber obisi, ich gebe den Kritikern meines Artikels in einem Punkt vollkommen Recht: Wenn Du dir nicht 1000%ig sicher bist, ob die Wand tragend oder nicht ist, dann kläre das unbedingt durch einen Fachmann (Tragwerksplaner)ab. Denn bei einer tragenden Wand funktioniert meine gestern beschriebene ‚Anleitung’ natürlich nicht. Die Lasten werden dann zu hoch für diese Abstützkonstruktion sein und das kann dann sehr gefährliche Konsequenzen haben!!!

    Alle Unklarheiten zur Zufriedenheit aller Beteiligten und Zuseher beseitigt?!

    Grüße aus dem Rheinland
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  10. #9

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    Er schreibt zweimal dass, es "KEINE TRAGENDE WAND"ist
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  11. #10
    wasweissich
    Gast
    wenn ein laie so etwas mit letzter sicherheit beurteilen kann.......kann das forum ja abgeschaft werden...

    und wenn er sich irrt
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  12. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Und wenn er das ...

    ... noch zwei Mal schreibt, kann von hier aus Keiner mit Sicherheit beurteilen ob er Recht hat.

    11,5er Wände können durchaus auch als tragende Wände mit herangezogen werden.
    Beurteilen kann man das nur vor Ort und wenn man auch weiß, was sich über dieser Wand abspielt .

    Ich bin übrigens morgen zu einem Ortstermin, bei dem es unter anderem um die Verbreiterung einer Tür in einer 12er Wand (Baujahr ca. 1900) geht. Von den Plänen her weiß ich, dass es ne tragende Wand ist.
    Wen nehme ich da mit? Richtig, meinen Statiker.
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  13. #12
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    @RMartin:
    Hmm Höhe 1,90 m - neenee watndat?
    Und wenn das eine nicht tragende Wand ist, dann macht man da auch nicht so einen Aufstand, weg damit und dann neuen Sturz hin. Was soll die Abfangerei???
    Und das sind öfters Fachwerkwände als man denkt.

    Was für Decken hat die Hütte?
    Hat die Wand inzwischen tragende Funktion übernommen? - Dann Schäden Etage drüber zu erwarten.
    Ist das eine aussteifende Wand? Oder inzwischen eine notwendige - weil schon zuviel weg ist???

    Fragen über Fragen.
    Man muss die Hütte dazu mal sehen, mal in die Etagen drüber und drunter, mal von dort und da um sich ein bild über das Tragsystem zu machen. ....

    Sonst gilt die alte Heimwerkerregel: mach mer mal, mal sehen was passiert.
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  14. #13

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    @Pemu:
    Woher soll ich wissen wieso er 1,90 m Höhe will. Frag das den Fragesteller, nur schau mal in dem seine Frage, dort steht Durchbruch 3,00 x 1,90 m!!!
    Und die Abfangerei macht dann Sinn, wenn man nicht möchte, dass einem das darüberliegende Mauerwerk entgegenfällt. Natürlich kann man (wie schon zuvor gesagt bei Voraussetzung nichttragende Wand) auch die nichttragende Wand bis OK Decke rückbauen, Sturz bzw. Stahlträger rein und dann ab OK Sturz wieder neuaufmauern. So sparst du das Abfangen.

    Nun glücklich Pemu?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    wasweissich
    Gast
    und wofür sturz und neu aufmauer??
    wenn es nicht tragend ist ?der trockenbau ist schon erfunden

    wie gesagt:wenn es nicht tragend ist
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  17. #15
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Übrigens ...

    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    ... Ich bin übrigens morgen zu einem Ortstermin, ... Wen nehme ich da mit? Richtig, meinen Statiker.
    ... was hat der Gute gemacht?

    Sich die Pläne angeschaut und ist dann in alle darunter- und darüberliegenden Geschosse und ins Dach und hat erstmal geguckt, was da seit 1900 so Alles passiert ist .

    Ferndiagnosen sind bei so etwas nicht möglich. Glaubt´s doch bitte .
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