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  1. #1

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    "Gegen" Selbermacher

    Hallo,

    mal ein kleiner Off-Topic Thread zu einem Thema, das mich schon länger in Foren wie diesem verfolgt. Nur das es hier nicht so schlimm ist und ich die Frage daher mal hier in den Raum werfen mag:

    Mir fällt auf, dass wahnsinnig oft auf Heimwerker rumgeritten wird, die etwas selbst machen wollen, was sie davor evtl. noch nie gemacht haben. Wie bereits erwähnt, in diesem Forum ist das wirklich human, aber wenn man mal andere Bau- und Fachforen dazu durchliest, wird einem manchmal schlecht wie auf den Privatleuten rumgehackt wird.

    Wieso gibt es so eine große Abneigung gegen diejenigen, welche möglichst viel selbst machen wollen, ohne eine Handwerksberuf gelernt zu haben?

    Wieso bieten nicht mehr Handwerker ganz direkt und öffentlich an, am ersten Tag ne Art Einweisung zu geben, Material und Werkzeug ggf. zu stellen und bei Problemen zur Seite zu stehen. Dafür kann man ja auch Geld verlangen, zwar nicht soviel wie für's Selbermachen, aber dafür ist man zeitlich auch deutlich weniger gebunden. Leider bekommt man bei knapp 90% aller Handwerksfirmen einen komischen Blick zurückgeworfen, wenn man nach sowas frägt.

    Ich meine: Wascht ihr eure Wäsche selbst, oder bringt ihr sie zur Bäckerei? Saugt ihr selber im Wohnzimmer oder habt ihr alle ne Putzfrau? Backt keiner von euch sein Brot selber? Wer wechselt die Reifen am Auto selbst? - Niemand? Wenn man das mal sorum betrachtet, gibt es viele Dinge im Leben, die man selbst machen kann oder es zumindest probiert, obwohl jemand für diesen Job eine Ausbildung machen musste. Nur weil ich Reifen wechseln kann, bin ich kein Automechaniker. Und nur weil ich ne FBH selbst verlege, bezeichne ich mich nicht als Heizungsbauer, auch wenn ich danach evtl. für den einen Fall, der auf mein Bauvorhaben zutrifft auch ausreichend Hintergrundwissen habe. Ich denke, kaum ein Heiwerker wird sich mit einer Fachkraft vergleichen wollen, aber anscheinend fühlen sich die meisten Fachkräfte persönlich angegriffen, wenn jemand ohne Ausbildung deren Handwerk versucht auszuführen. Wäre es unmöglich, dann würde sich kein Fachmann der Welt beklagen, denn die Reperatur hinterher ist bestimmt teurer als die eigentliche Erbringung der Arbeit^^

    Wenn man bedenkt, wie undurchsichtig die Leistungen eines Handwerkers für den Laien sind und wie negativ in der Presse berichtet wird, ist doch klar, dass hier der Wunsch nach eigener Arbeit hoch im Kurs ist. Wenn man im TV nur sieht, wie miserabel gearbeitet wird, denkt Otto Normal doch, so gut kann ich das auch. Sicher wird in den Medien nur das berichtet und verdreht, was sich verkaufen lässt, aber leider hört der Otto da eben drauf.

    Bei mir persönlich ist es neben dem Spareffekt aber auch die Sache, dass ich selbst an meinem Eigenheim mitwirken will - und zwar mehr als ne Wand streichen. Ob und wie jeder dann für sich ehrlich ist, wo seine Grenzen sind, ist ne andere Sache, aber wenn die überschritten wird, bleibt für den Handwerker mehr übrig als wenn man ihn "grenznah" geholt hätte - also ja wieder gut für ihn.

    Als abschliessendes Beispiel: Ich bin Rettungsassistent, ein Beruf mit dem die meisten von euch wahrscheinlich weniger am Hut haben. Trotzdem könnte ich in 1h nahezu jedem von euch das legen einer Infusion am Arm und die Schmerzstillung bei einr Nierenkolik beibringen. Das ganze gilt dann für einen erwachsenen Menschen, ohne Begleiterkrankungen und mit den typischen in Lehrbüchern beschrieben Leitsymptomen. Alternativ kann man die Sache natürlich auf einen spezifischen Fall trainieren, aber wie auch immer, ihr könnt das erlernte Wissen danach eigentlich nur in diesen einem bestimmten Fall anwenden. Vom Sanitäter oder Mediziner seit ihr deswegen noch genauso weit entfernt wie jetzt. Und genau so mein ich das auch bei Eigenleistung am Bau: Man wird kein Fachman, nur weil man sein Haus selbst baut. Aber das Wissen für diesen einen speziellen Bau, das kann sich jeder anlernen, wenn er vom Fachmann die nötige Hilfe bekommt. Das kritisiert keinen Fachmann in seiner Kompetenz und soll niemanden beleidigen - wird aber leider oft so hingenommen...
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  2. "Gegen" Selbermacher

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  3. #2

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    Zitat Zitat von EricNemo Beitrag anzeigen
    Mir fällt auf, dass wahnsinnig oft auf Heimwerker rumgeritten wird, die etwas selbst machen wollen, was sie davor evtl. noch nie gemacht haben. Wie bereits erwähnt, in diesem Forum ist das wirklich human, aber wenn man mal andere Bau- und Fachforen dazu durchliest, wird einem manchmal schlecht wie auf den Privatleuten rumgehackt wird.

    Wieso gibt es so eine große Abneigung gegen diejenigen, welche möglichst viel selbst machen wollen, ohne eine Handwerksberuf gelernt zu haben?

    Weil die meisten sich nicht nur heillos überschätzen, sondern auch noch in dreister Weise eine Lehre im Nürnberger-Trichter-Verfahren verlangen

    Wieso bieten nicht mehr Handwerker ganz direkt und öffentlich an, am ersten Tag ne Art Einweisung zu geben, Material und Werkzeug ggf. zu stellen und bei Problemen zur Seite zu stehen. Dafür kann man ja auch Geld verlangen, zwar nicht soviel wie für's Selbermachen, aber dafür ist man zeitlich auch deutlich weniger gebunden. Leider bekommt man bei knapp 90% aller Handwerksfirmen einen komischen Blick zurückgeworfen, wenn man nach sowas frägt.
    Warum denn wohl? Weil der Handwerker im Zweifel für den Murks des DIYlers haften darf nach dem Motto: DAS hättste doch wissen müssen, daß ich das nicht weiß

    Ich meine: Wascht ihr eure Wäsche selbst, oder bringt ihr sie zur Bäckerei? Saugt ihr selber im Wohnzimmer oder habt ihr alle ne Putzfrau? Backt keiner von euch sein Brot selber? Wer wechselt die Reifen am Auto selbst? - Niemand? Wenn man das mal sorum betrachtet, gibt es viele Dinge im Leben, die man selbst machen kann oder es zumindest probiert, obwohl jemand für diesen Job eine Ausbildung machen musste.
    Ja - ich wechsle meine Reifen selber. Warum? Weil ich weiß, wies geht, ohne jemanden fragen zu müssen. Ich hab sogar noch gelernt, Pneus mit dem Montiereisen umzuziehen. Warum mach ich DAS nicht selber? Weil das Risiko viel zu hoch ist (heimwerkender Eltlaie)

    Als abschliessendes Beispiel: Ich bin Rettungsassistent, ein Beruf mit dem die meisten von euch wahrscheinlich weniger am Hut haben. Trotzdem könnte ich in 1h nahezu jedem von euch das legen einer Infusion am Arm und die Schmerzstillung bei einr Nierenkolik beibringen. Das ganze gilt dann für einen erwachsenen Menschen, ohne Begleiterkrankungen und mit den typischen in Lehrbüchern beschrieben Leitsymptomen.
    DEN Kurs würd ich nicht belegen! Warum? Weil genau die Einschränkung ihn überflüssig macht. Ich sähe nicht mal ansatzweise in der Lage, dies zu beurteilen. Und deswegen überlasse ich das denen, die sich damit auskennen (und auch noch für Fehlerfolgen versichert sind)
    Ausserdem liegt da ein weitres Problem. Wäre diese "Fortbildung" nur per Text ohne Bilder oder gar persönliches Zeigen und Korrigieren von Handgriffen möglich.
    Sorry - ich hab für das Erlernen EINES Handwerks 1,5 Jahre gebraucht - und dann war ich nur Geselle - aber ohne Berufserfahrung. Die macht aber einen Gutteil der Miete aus.


    ...
    MfG
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  4. #3
    Avatar von OlliF
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    aha...

    Wascht ihr eure Wäsche selbst, oder bringt ihr sie zur Bäckerei?


    Ich bringe meine Wäsche in die Bäckerei und das gleich nach dem ich mir 10 Brötchen beim Friseur geholt habe.

    Gruß Olli
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von EricNemo Beitrag anzeigen
    .. Mir fällt auf, dass wahnsinnig oft auf Heimwerker rumgeritten wird, die etwas selbst machen wollen..
    kann nicht sein
    da ich selbst nicht oft, aber immer wieder mit häuslebauern zu tun habe, für die eigenleistung das probate mittel ist, kenne ich die spez. probleme und deren lösung - ich weiss auch, welche probleme vom forendoktor nicht gelöst werden können.
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  6. #5
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    @Ralf: Wieso sollte ein Handwerker oder Fachmann haften, wenn ich auf eigene Faust etwas zu Hause "kaputt" handwerke. Ich rede auch nicht davon, alles in Wort un dBild zu erlernen, sonst würde ich doch kaum schreiben, dass ein Fachmann den ersten Tag mitmachen und dann per Rat und Tat zur Seite stehen sollte. Von aus einem Buch/Forum lernen war nicht die Rede. Ich glaub gerne, dass sich manch einer das so einfach vorstellt, ich meinte dies dennoch nicht so. Und bei vielen Blogs/Threads die ich lesen konnte kamen abneigende Kommentare, ohne das Ersichtlich war was der Heimwerker kann und ob das Halbwissen nur auf Text und Bildern basiert.

    Das der Vergleich mit meinem Beruf quatsch ist, ist klar, da so auch nicht durchführbar, denn man müsste GENAU die gelernte Situation vorfinden, in der Medizin kaum machbar. Bei jeglicher Abweichung vom gelernten müsste man sich Rat holen. Projezierbar aus meiner Sicht aber ohne Weiteres auf Gewerke des Hausbaus. Ich habe Dach XY und lasse mir für dieses Dach XY die Dämmung erklären/zeigen. Solange kein Problem abweichend dem besprochenem Vorhaben auftritt, werd ich mit recht wenig Hintergrundwissen und einer vernünftigen Eineisung das selber gebcken bekommen. Vom Dach des Nachbarn hab ich dennoch weiterhin keinen blassen Schimmer, das meinte ich damit.

    @mls: Ich sag ja, hier in diesem Forum ist das echt human, man findet selten diese Gemeckere wie bei manch anderen Plattformen. Es gibt bestimmt auch einige Fachkräfte, die Eigenleistung im möglichen Rahmen unterstützen und begleiten, aber der Großteil steht dem enorm abgeneigt gegenüber.
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  7. #6
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    Zitat Zitat von EricNemo Beitrag anzeigen
    ...Als abschliessendes Beispiel: Ich bin Rettungsassistent, ... Trotzdem könnte ich in 1h nahezu jedem von euch das legen einer Infusion am Arm und die Schmerzstillung bei einr Nierenkolik beibringen. ...
    Du darfst mich verbinden, aber noch nicht mal eine mitgebrachte Salbe (vom Arzt für mich persönlich verschrieben) auftragen - aus Haftungsgründen. Das muss ich dann selbst machn und du kannst den Verband kunstvoll schließen.

    Warum sollte ein Handwerker für deinen Kram gerade stehen?
    Warum soll der Bauleiter für dein Zeug bei viel höherem Zeitaufwand den Kopf hinhalten?

    Wie oft gibt es deshalb Zoff? Das macht jeder nur einmal. So masochistisch ist kaum jemand veranlagt.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ich verstehe nicht, wieso der Handwerker für meinen Bockmist den Kopf hinhalten soll. Wo ist das denn bitte so geregelt?

    Wen kann ich den haftbar machen, wenn ich beim Schlitzen für die Elektroinstallation meine Statik in die Tonne trete. Jeden beliebigen Elektriker oder muss ich nach einem bestimmten suchen? Dieses Argument versteh ich echt nicht. Ich denke, dass es rechtlich auch mit Sicherheit machbar ist, dass ein einweisender Handwerker sich gegen übermütige Selbstmacher absichert.

    Und zur Salbe: Da versteh ich nicht, was du meinst. Wenn du auf den rechtlichen Rahmen meiner medizinsichen Befugniss anspielst, dann liegst du leider falsch, wenn du meinst der hört beim Verband auf. Und Salben gibts in der Notfallmedizin nicht^^ aber das sit definitiv am Thema vorbei...
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  9. #8
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    Zitat Zitat von EricNemo Beitrag anzeigen
    ...Ich habe Dach XY und lasse mir für dieses Dach XY die Dämmung erklären/zeigen. Solange kein Problem abweichend dem besprochenem Vorhaben auftritt, werd ich mit recht wenig Hintergrundwissen und einer vernünftigen Eineisung das selber gebcken bekommen. Vom Dach des Nachbarn hab ich dennoch weiterhin keinen blassen Schimmer, das meinte ich damit.

    @mls: Ich sag ja, hier in diesem Forum ist das echt human, man findet selten diese Gemeckere wie bei manch anderen Plattformen. Es gibt bestimmt auch einige Fachkräfte, die Eigenleistung im möglichen Rahmen unterstützen und begleiten, aber der Großteil steht dem enorm abgeneigt gegenüber.
    Ich habe da leider auch schon so meine Erfahrungen, mit Freunden und Bekannten - man hat ja vergessen zu sagen, Werkzeug sauberhalten, Pampe direkt abwischen, Sägen erfordert etwas Übung ...

    und

    da kommt man in Haus um einen Schaden zu begutachten. Wird beiseite gezogen, da der Blick auf die augenfälligen Klöpse gelenkt ist, psst drüber hinwegsehen, das wurde in Eigenleistung erbracht, und hier ist es: Irgendeine Nichtigkeit ...:Roll
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  10. #9

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  11. #10
    Avatar von Hundertwasser
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    Schau her EricNemo. Ich habe in vielen Anzeigen und Flyern mit dem Slogan "Miet den Meister" geworben. Die Reaktion darauf waren 0,0 Anfragen. Also habe ich das wieder bleiben lassen. Hier im Forum rate ich, wenn ich meine es geht gut, zur eigenen Arbeit und im Zweifelsfall dazu, einen Fachmann einzuschalten.

    Abgesehen davon bin ich seit meinem Zivildienst Rettungsdiensthelfer. Damals sind mir schon ein paar "Selbermacher" mit entzündeten Wunden oder sonstigen Malaisen aufgefallen. Die wären auch besser gleich zum Arzt gegangen.

    Um dir noch den rest zu geben: Ich schneide mir mit einem entsprechenden Gerät die Haare selber, so zwischen Marine-Style und Dackelfellänge. Mittlerweile hat sich sogar meine Brotbackende Frau daran gewöhnt.
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  12. #11

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    Glaube auch nicht, dass sich so ein Geschäftsmodell rechnet.
    Bei "echter" Arbeit wird nur der Preis gedrückt. Aber Beratung hat grundsätzlich kostenlos zu erfolgen ("ist ja keine Arbeit") ...
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Hundertwasser Beitrag anzeigen
    "Malen bedeutete demnach soviel wie schreiben oder flecken (Flecken machen)." Aus Wikipedia > Maler und Lackierer> Wortherkunft
    Sind Maler dann die berühmten Fleckenzwerge?

    Das mit dem Selbermachen ist so eine Sache. Ich glaube, viele Handwerker sind in ihrer Ehre gekränkt, wenn sie zuschauen sollen, wie ein Laie ihre Arbeit verrichtet. Immerhin hat man 3 oder mehr Jahre Lehre und evtl. auch noch einen Meisterkurs hinter sich gebracht, und dann kommt hier so ein Laie und kann das auch.

    Aber vielleicht denkt man unbewußt auch an einen Konkurrenten oder was auch immer, obwohl dies natürlich absoluter Unsinn ist.

    Ja, es gibt Dinge die kann man nicht einfach so nebenbei machen, keine Frage, aber in jedem Gewerk gibt es genügend Tätigkeiten die auch ein Laie kann (der Lehrling im 1. Lehrjahr kann es ja auch).

    Ralf hat einen Punkt angesprochen den ich nur bestätigen kann. In vielen Fällen werden dank Geiz ist Geil die eigenen Fähigkeiten überschätzt. Doch ich sehe keinen Grund, warum für diesen Fall ein anderer als der Laie selbst, die Verantwortung übernehmen sollte.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
    Themenstarter

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    Dass viele meine, Sie bekämen die komplette Beratung umsonst ist schon klar. Bei mir in der Gegend wirbt leider niemand mit "Miet den Meister"... Dachte auch eher an ein paar Lehrstunden mit Meister vor Ort - die der natürlich abrechnet - und nicht an kostenlose Telefonschulung^^ Rechnen tut sich das für den Meister natürlich nur in der Menge, denn wenn alles funktioniert wird der Meister dann ja nur wenige Stunden/Tage - je nach Gewer - benötigt.

    @Hundertwasser: In meinem Job bin ich froh, wenn der Laie überhaupt es wagt irgendwas zu tun^^ Das Ergebniss und Ziel der Arbeiten kann man auch nicht mit Handwerken vergleichen, ging mir eher drum zu verdeutlichen, dass eine bestimmte Sache für einen bestimmten Zweck leicht zu erlernen ist. Man hat dann immer noch kein großartiges Hintergrundwissen und bei jeglichen Abweichungen vom erlernten/trainierten Szenario ist bald Ende der Fahnenstange, aber dafür gibts ja eben den Fachmann (an dieser Stelle weis auch der letzte Idiot, wiese die andere Seite dafür ne Lehre machen musste)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Berni
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    Tach,

    Man hat dann immer noch kein großartiges Hintergrundwissen und bei jeglichen Abweichungen vom erlernten/trainierten Szenario ist bald Ende der Fahnenstange, aber dafür gibts ja eben den Fachmann (an dieser Stelle weis auch der letzte Idiot, wiese die andere Seite dafür ne Lehre machen musste)
    Und das ist eben der große Irrtum.
    Die Leute wissen eben nicht, wo ihre Grenzen sind.
    Im Gegenteil. Sie ziehen hinaus in die Welt und verbreiten ihr gefährliches Halbwissen an Unwissende.
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  17. #15
    wasweissich
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    es bleibt für die , die du retten sollst , zu hoffen , dass du dein wissen nicht in einem crashkurs erworben hast , für den du hier wirbst .

    ich habe es aufgegeben , nach vielen versuchen im bekannten- und freundeskreis , kurzeinweisungen zu geben , weil die arbeit , die ich mir mit rettungsmassnamen damit eingehandelt habe , einfach nur frustrierend war . hätte ich es sofort selber gemacht , wäre halbsoviel zeit vergangen , und von dem verplemperten material hätte man wer weiss was noch veranstalten können..........

    wenn du solche guten tips haben willst , geh`in den baumarkt , die haben dort solche merkblätter ausliegen ( ) , haftungstechnisch sind die aus dem schneider , einen ruf können sie in unserer baumarktgeilen geselschaft nicht ruinieren ..............

    wenn du trotz einer gewissenhaften einweisung (durch einen handwerker) irgendeinen schaden anrichtest , wärst du der einzige der die schuld erstmal bei sich sucht , und das mag ich so nicht als wahrscheinlich anzunehmen .

    j.p.
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