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  1. #1

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    WDVS selber anbringen?

    Hallo Leute ...

    wie Ihr seht bin ich dab einen alten Bunker umzubauen (siehe http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=13466 )!

    Nun hatte mein Architekt gesagt das eine Aussendämmung mit WDVS die beste Lösung wäre.

    Nun stell ich mir die Frage ... kann man dieses System selber anbringen? Zeit und Personal ist da! Mein Onkel ist Maler und Lackierer und arbeitet oft mit diesen Systemen, daher kann er ratschläge und Hilfestellungen geben.

    Der Architekt hat davon gesprochen, das ein Laie ein solches Dämmprojekt nicht schaffen könne und viele Kältebrücken einbauen würde!

    Was meint Ihr dazu????

    Danke für eure Meinung!
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  2. WDVS selber anbringen?

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  3. #2

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    Der Architekt hat davon gesprochen, das ein Laie ein solches Dämmprojekt nicht schaffen könne und viele Kältebrücken einbauen würde!
    Kann man m.E. so nicht sagen (mal abgesehen davon, dass man sich darauf geeinigt hat, die Dinger "Wärmebrücken" zu nennen).
    Wenn der Architekt den Auftrag für Ausführungsplanung hat, dann muss er auch die Details für die Anschlüsse planen, egal ob Du es machst oder ein Fachhandwerker. Wahrscheinlich scheut er den Aufwand und hofft, ein Handwerker weiss auch so was zu tun ist.
    Gut, und Du hast krumme Wände. Das macht die Sache komplizierter.

    Ein WDVS anzubringen erfordert natürlich auch Wissen (Schau mal Verarbeitungsnaleitungen an, ob das ein "böhmisches Dorf für Dich ist oder verständlich) Sorgfalt und mit Erfahrung geht's natürlich deutlich schneller. Problematischer als das Ankleben der Platten ist dass Anbringen der Armierungsschicht und vor allem der Oberputz. Da sollte man schon etwas Putz-Erfahrung mitbringen, sonst wird das nix.

    Also: kritisch selbst hinterfragen. Wenn Du keinerlei Erfahrung mit Mörtel, Putz etc. hast, dann lass es.

    Gruß

    Thomas
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  4. #3
    Themenstarter

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    Also die genauen Aufgaben des Architekten kann ich euch morgen Sagen, da dies bisher für mich Böhmische Dörfer sind ;-)

    Ok ... nennen wir Sie Wärmebrücken!

    Also wie gesagt ist mein Onkel Maler und Lackierer und hat daher eine gewisse Menge an Erfahrung in der Arbeitssubstanz! Nur klar kann er die komplette Arbeit nicht alleine machen und braucht daher helfende Hände.
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  5. #4

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    Wenn Dein Onkel (der Dich ja vielleicht etwas besser kennt) nicht entsetzt abwinkt, dann könnte es klappen.
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  6. #5
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ich weiß ja nicht ...

    ... ob ein "klassisches" WDVS auf dem Tonnendach des Bunkers so das Richtige ist.
    Wie soll denn das oben drauf gescheit armiert und verputzt werden?
    Ein Gerüst drüber bauen und auf dem Bauch liegend arbeiten?

    Als Dämm-Material kommt ja wohl nur Mineralfaser in Frage - EPS lässt sich sehr schlecht biegen.
    Und dann sollte man sich lieber eine gescheite Abdeckung überlegen.

    Wie sehen die anderen Dächer aus? Ist da eins oben drauf verputzt?
    Ich hab´ hauptsächlich Gründächer gesehen - meiner Ansicht nach hier das Optimale.
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  7. #6
    Avatar von Hundertwasser
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    Abgesehen davon das die Ausführung schon unter normalen Umständen nicht ganz einfach ist stelle ich mir die Frage wie man da praktisch vorgeht. Daneben ist es mit Sicherheit kritisch, wenn die Dachfläche eine Putzoberfläche hat. Nicht umsonst haben Häuser Dächer. Ansonsten hat ja Volker schon was zur Rundung gesagt. Die Rundung bekommst du wohl nur mit Steinlamelle hin.

    Joma verkauft fertige Platten für Rundungen, eigentlich für Biogasanlagen, aber vielleicht wäre das noch eine Alternative.
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  8. #7
    Avatar von hamunaptra
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    Ein Dach verputzen.......

    ........wie und womit soll das denn "funktionieren" ??????
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  10. #8

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    Gehe ich recht in der Annahme, daß die schon umgebauten Bunker entweder eine Innendämmung haben oder im Dachbereich weiterhin ihre Erdschüttung?

    Das Ding muß doch ein vernünftiges Dach bekommen, wenn es freigelegt wird! Wie hat man sich das mit einem WDVS vorzustellen???
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  11. #9
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    Also die Dachfläche muss nicht verputzt werden.

    Die Bauvorschriften sagen, dass der Bunker auf der Dachoberfläche NICHT bebaut werden darf! Er muss auf der Dachoberfläche und der Südseite komplett bepflanzt werden.

    Oberhalb der Terrasse auf der Nordseite wird ein Dachüberstand gebaut um das vorhandene Erdreich vor dem abrutschen zu sichern!

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