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  1. #1

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    Erweiterung Kabelanschluss

    Hallo,

    wir möchten unseren Kabel TV-Anschluss (Mehrfamilienhaus) erweitern. Wie ich in diesem Forum schon gelesen habe, versetze ich die Enddose und erweitere mit einer Durchgangsdose. Nun meine Fragen:

    -Ich habe noch ein 75 Ohm Koax-Kabel. Kann ich das nehmen?

    -Ich habe gehört, das Durchgangs- bzw. Enddosen eine Dämpfung aufweisen. Die meiner jetzigen Anlage kenne ich nicht. Was muss ich hier beachten.

    Würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könnt.

    Gruß Vemi
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  2. Erweiterung Kabelanschluss

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von Vemi Beitrag anzeigen
    -Ich habe noch ein 75 Ohm Koax-Kabel. Kann ich das nehmen?
    Ja, was denn sonst?
    Antennenanlagen für den Hausgebrauch haben eine Impedanz von 75ohm. Alle anderen leitungen (50Ohm z.B.) sind für Sonderanwendungen.

    -Ich habe gehört, das Durchgangs- bzw. Enddosen eine Dämpfung aufweisen. Die meiner jetzigen Anlage kenne ich nicht. Was muss ich hier beachten.
    Welche Dose ist eingebaut? Typenbezeichnung?
    Anhand dieser Info, könnte man sagen welche Dose du zum erweitern brauchst.
    Das Thema dämpfungen ist etwas komplexer, zum Anfang solltest du beachten das die schon verbaute und die neue Dose die selbe Ausgangsdämpfung haben sollten.
    Grüsse
    Jonny
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  4. #3
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    Hallo Jonny,

    Sorry, wusste nicht das es nur eine Art Antennenkabel gibt.

    Auf der verbauten Dose steht leider nichts drauf. Gibt es einen Richtwert womit man es probieren kann und kann man dann z. B. am eigenen Fernsehbild erkennen, ob die Vermutung richtig war?

    Kann man die Dämpfung einer Dose mit einfachen Hilfmittel (Ohmmeter) messen?

    Gruß Vemi
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  5. #4

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    Hallo vemi, das hast Du mißverstanden!

    Es gibt sehr viele verschiedene Arten Koaxialleitung (z.B. für terrestrischen Empfang, für SAT oder für Breitbandkabel, für Meßgeräte, für AV-Leitungen etc.), die haben jede Menge unterschiedlicher Eigenschaften, aber eben alle 75 Ohm Wellenwiderstand.
    Es muß also sehr wohl auf die richtige Type geachtet werden. Gerade ältere Bestände besitzen oft ein für BK-Zwecke zu geringes Schirmungsmaß!
    Welchen Typ hast Du denn?

    Zu Eurem Anschluß:
    1) Bist Du Mieter oder Eigentümer?
    2) Bist Du sicher, daß Ihr ne Enddose habt?
    3) Ist das ein Baum- oder Sternnetz bei Euch im Haus?
    4) Mach mal ein Foto Eurer Dose
    5) Nein, man kann mit Bordmitteln die Dämpfung nicht messen

    Wie umfangreich soll denn die Erweiterung werden (Strecken, Zahl der Dosen, Anordnung, Leitungsführung)?
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Schwierig

    Ferndiagnose?
    Glaskugel?

    Probieren wirs mal.
    'Standard' bei kabelfernsehanlagen ist eine Anschlussdämpfung(um soviel ist das Signal am Anschluss geringer als wie auf der Leitung) von 14 dB.
    Entsprechende Durchgangsdose wäre dann z.B. Kathrein ESD 44
    Bei Sternverkabelung kann es aber auch sein das Dosen mit geringerer Ausgangsdämpfung eingesetzt sind.
    Die Dämpfung ist der wert für den Leistungsverlust und lässt sich nicht mit normalen Messgeräten messen, man bestimmt ihn in dem man die Signalstärke vor und nach der Dose misst.

    Grüsse
    Jonny
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  7. #6
    Themenstarter

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    OK... versuche mal die Fragen zu beantworten:

    Das Kabel was ich habe ist ein WISI MK 86, 75 Ohm (steht so auf dem Karton) hab ich mal von nem Bekannten bekommen.

    1) bin der Mieter
    2) Ja, eine Enddose. Verteilung erfolg tüber das Treppenhaus und wir haben ein Kabel mit einer Dose in die Wohnung erhalten.
    3) ??? Die Firma hat über das Treppenhaus verteilt. Auf halben Weg sitzt ein Verstärker = 4 Etagen, je Etage 2 Mietparteien
    4) Hab die Dose eben mal ausgebaut, auf der Rückseite steht: bk 3100 Set
    5) :-(

    Ich kenne das Thema Glaskugel, aber vielleicht hilft es etwas weiter. Finde es jedenfalls total Klasse, dass ihr mir hier helft.
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Nun,

    Mieter?
    dann stellt sich die Frage ob du so eine Erweiterung überhaupt ausführen darfst.
    Du hast sozusagend als Mieter nur das recht auf Benutzung der Mietsache, oder so ähnlich.

    zur Dose,
    das scheint eine Enddose mit sehr geringer Anschlussdämpfung zu sein, na hoffentlich hat dann der Eli einen Verteiler mit entsprechender Verteildämpfung montiert um die dämpfung zwischen den Teilnehmer hoch genug zu haben.

    Eine passende Durchgangsdose mit entsprechend niedriger Dämpfung hab ich jetzt garnicht parat.
    Ob der Pegel ausreicht um eine normale Durchgangsdose einzubauen?
    Von hier aus schwer zu sagen.

    Grüsse
    Jonny
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  9. #8
    Themenstarter

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    Solange man solche Installationen bei Auszug rückbaut, kein Problem...

    OK...dachte es wäre ein einfaches... Mein Problem ist ja, dass die Dose nicht mehr da ist, wo ich sie brauche.

    Würde es gehen, wenn ich den Anschluss mit dem mir zur Verfügung stehenden Kabel verlängere und dann die Dose wieder anschließe?
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Ja, wäre entschieden einfacher
    Am besten mit 2 F-Steckern und einem F-Verbinder(das Zeugs was man bei Sat-Anlagen hernimmt) ist mechanisch stabil und HF-mässig gut geschirmt.

    Grüsse
    Jonny
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  11. #10
    Themenstarter

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    Und das wäre dann mit meinem Kabel auch OK?

    Noch mal ne Nachfrage: Was bewirkt die Abschirmung bzw. das Schirmmaß und was passiert, wennman das "falsche" Kabel nimmt.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Abschirmung/Schirmmass in dB bestimmt wie stark Störungen von aussen 'gebremst' werden. z.B. im Satbereich können Funktelefone stören, mit Leitungen mit höherem Schirmungsmass sind die Störungen nicht mehr so stark.
    Aktuelle Leitungen haben ein Schirmmass von bis zu 120dB, alles unter 95dB ist 'Altes eisen'.

    Die Leitungen sind mit den Jahren immer besser geworden.
    Dein MK86 kenn ich nicht, hab keine technischen Daten dazu.
    Im Prinzip gehts aber damit sicherlich auch, Kabelfernsehen ist nicht ganz so empfindlich.

    Grüsse
    Jonny
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  13. #12
    Themenstarter

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    Dann vielen Dank für deine Hilfe und die vielen Infos... werde mich die Tage mal ranmachen und sehen, wie es wird.

    Dir einen schönen Abend.

    Gruß Micha
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  14. #13

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    Das WISI MK86 besitzt eine sehr hoher Dämpfung. Ist das eine besonders duünne Leitung?

    Generell:
    Zu geringe Schirmdämpfung begünstigt einerseits Störeinstrahlungen (z.B. durch telefonlose Schnüre), vor allem aber eine unzulässig hohe Abstrahlung. Dadurch kann es zu Störungen kommen, nicht nur von terrestrischem Empfang, sondern auch von z.B. Flugfunk. Da rückt dann ganz schnell die BNetzA mit dem Meßwagen aus und legt Deine Bastelarbeit kostenpflichtig still!!!

    Und:
    Du irrst!
    Auch derartige, spurenarm rückbaubare bauliche Änderungen sind und bleiben ohne die Zustimmung des Vermieters unzulässig!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Die Leitung ist normal dick....

    Nun denke/hoffe ich mal nicht, das gleich die BNetzA kommt, nur weil ich meinen Antennenanschluss mit dem MK 86 verlängere. Ich möchte nur vermeiden, dass meine Nachbarn Störungen erwarten können.

    Wäre das MK 86 für meine Zwecke grundlegend falsch?
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  17. #15
    Themenstarter

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    ... wegen der Zustimmung des Vermieters... stimmt, nur, wo kein Kläger, da kein Richter... und nen vermieter interessiert letztlich nur der Zustand bei Auszug. Habe es jedenfalls noch nie anders erlebt... auch bei diesem Vermieter nicht.
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