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neue Bodenplatte - Bodenaufbau

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  1. #1

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    Lächeln neue Bodenplatte - Bodenaufbau

    Hallo,

    ich hätte ein Anliegen meine Altbausanierung betreffend.

    Konkret geht es um die Erneuerung des Fußbodenaufbau.

    Das EFH ist teilunterkellert, der Teil ohne Keller muss neu gemacht werden da sich dieser auf Grund von
    Wasserschäden (Rohrbruch, nicht abgeleitetes Regenwasser) gesetzt hat. Das Fundament ist nicht betroffen!

    Die betroffene Fläche ist zweigeteilt, die Kleinere hat 4,5x5m und die Größere 4,5x8,5m. Der Untergrund
    besteht aus Lehm und ist als trocken anzusehen.
    Bisher geschehen: alter Boden (Estrich, Beton und Lehm) entfernt und mit ca. 10-15cm Bruch bzw.
    Rollierung (16-32) aufgefüllt.
    Der weitere Bodenaufbau von unten nach oben:
    # ich dachte dabei an 15 cm B25(C20/25) Beton mit 2 lagiger Bewehrung Q50(neue Bezeichnung?)
    (welche Bewehrungs-Abstandhalter für losen Untergrund brauchbar sind habe ich noch nicht herausgefunden,
    ebenso welche Abstände Sinn machen)
    # 10 cm Isolierung
    # PE-Folie
    # 6 cm Zement-Estrich
    # ein Eck der größeren Fläche soll abgemauert werden, eine nichttragende 12 cm Mauer mit 2x2m. Statisch sollte
    das die neue Bodenplatte aushalten?

    Teilweise soll eine Fußbodenheizung eingebaut werden, meines Wissens sollte das mit 6 cm Estrich noch
    möglich sein.

    Bitte um fachliche Meinungen, damit ich nichts übersehen habe.

    danke und einen schönen Tag wünscht
    HBAU
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  2. neue Bodenplatte - Bodenaufbau

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Abdichtung, Planung vergessen!
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  4. #3
    Themenstarter

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    Frage

    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Abdichtung, Planung vergessen!
    Abdichtung über Beton? Bitumenbahn
    Planung? Bauplanung oder Folie unter Beton?
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  5. #4
    Avatar von buddelchen333
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    zumindest die Abstandshalter sind kein Problem, bekommst Du beim Fachhändler. Das sind so 1m lange und 3cm hohe Betonleisten mit Dreickecksquerschnitt. Gibt auch Kunstoffabstandshalter, sind pro Stück günstiger, mußt aber zumindest bei meinem Fachhändler dann ein 500er Paket abnehmen, weiß ja nicht wieviel du brauchst.

    Bzgl. der Anordnung hat mir der Fachhändler 1-2Stück pro qm gesagt. Im Zweifelsfall so, daß die Bewehrung stabil liegt und begehbar ist.

    @Robby:

    was mich interessieren würde: kann man eigentlich nachträglich eine WU-Betonplatte eingießen und dann nur einen dampfbremse, vielleicht in Form einer Dichtschlämme aufbringen, oder sind die Randstellen zum Mauerwerk, bzw. die verrottete Horizontalabdichtung im Altbau dann eine Problemstelle, die behebbar wäre?
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  6. #5
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    @hbau : Abdichtung entsprechend dem Lastfall... wenn nur Bodenfeuchtigkeit dann auf der Bopl. und mit der Abdichtung unter den Wänden verbinden. Abdichtung gegen Diffusion ist unter Umständen mit einer Schweißbahn nicht ausreichend.

    @buddelchen: Gemeint ist sicher eine alte Rohfilzbahn im Mauerwerk. Da ist kein WU Bauteil anschließbar. Und der sD Wert einer Dichtschlämme ist auch nicht sooo doll
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  8. #6
    Themenstarter

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    Hallo und ein Danke für die Antworten!

    Ich habe nun eine Sauberkeitsschicht aus Beton gemacht, damit ich mir
    das Experiment mit dem richtigen Bewehrungsabstand erspare.

    Dafür sind neue Fragen aufgetaucht...

    Die Betonplatten (4,5x5m und 4,5x8,5m aus C20/25) brauchen lt. meinem
    Maurer nur unten eine Bewehrung AQ55 und zusätzlich dort wo die Wand
    aufgemauert wird (12cm nichttragend, von einer Ecke weg 2x2m, also 3x3m Bewehrung).
    Ist das realistisch oder eher nach dem Motto "machen wir seit 30 Jahren so"?

    Weiters, der Beton soll mit Fließmittel bestellt werden, da wir sonst den ganzen Beton
    auseinanderschippen müssen. Ist dafür Fließmittel zu verwenden?

    Da ich bei den ganzen Betondetails nicht ganz durchblicke, worauf sollte ich
    achten wenn ich Beton C20/25 mit Fließmittel bestelle, das Betonwerk kann
    mir im Grunde alles liefern, ich weiß eh nicht ob es i.O. ist.
    Größtkorn, kann ich 32er nehmen oder muss es weniger sein?
    welche Konsistenz?
    Fließmittelzugabe oder doch selbstverdichtender Beton?

    beste Grüße
    HBAU
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  9. #7
    JamesTKirk
    Gast
    Also, ich würde grundsätzlich einen C 25/30 anstatt eines C 20/25 nehmen, da dieser eher für Innenbauteile geeignet ist und auch mehr blutet.

    Verteilen musst Du den Beton sowieso, also entweder mit dem Krankübel oder mit einer Betonpumpe. Ich würde einen sog. Pumi bestellen, das ist ein Fahrmischer und eine Pumpe in einem. Wie willst Du das Zeug auch anders verteilen ?? Konsistenz würde ich in den Bereich F3 bis F4 gehen, und das Thema Selbstverdichtender Beton würde ich Dir raten ganz vom Tableau zu streichen.

    Beim Einbau ist natürlich die richtige Verdichtung mit Innenrüttlern und eine ausreichende Nachbehandlung (PE-Folie) zu beachten, dann wird es auch was.
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