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  1. #1

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    Verkalkung des Wärmetauschers

    Hallo zusammen!

    Wir haben in unserem Neubau EFH (Bauträger) einen Brennwertheizkessel Viessmann Vitrodens 333.
    Nach 2 Jahren und 1 Woche haben wir den Heizungsbauer gerufen, weil das Gerät mehrfach auf Störung gegangen ist.
    Dieser hat nach einer Überprüfung festgestellt, dass der Wärmetauscher verkalkt ist und führt das auf die "massive Beutzung und hartes Wasser" zurück. Ausserdem wird der Austausch dess Wärmetauschers nicht über Garantie laufen und wird mit 250,- Euro veranschlagt.

    Dies scheint mir sehr zweifelhaft.

    Hier noch ein paar Fakten:

    - wir sind ein 2 Personenhaushalt und hatten in den 2 Jahren einen Gesamtwasserverbrauch von 139 m3 (inkl. Bauwasser und Neuanlage eines Gartens)

    - durch den Einbau eines Kachelofens haben wir die Heizung fast nie an gehabt und das Gerät läuft fast immer nur auf reinem Warmwasserbetrieb

    - unsere beiden Nachbarn hatten ebenfalls nach kurzer Zeit den Wärmetauscher defekt, weil die Rohre nach dem Bau nicht gereinigt worden sind. Allerdings war der Schaden innerhalb der Garantie und wurde kostenlos behoben (Nachbarn sind 4-6 Personenhaushalte, gleicher BT und Heizungsbauer)

    Daher meine Fragen:

    - Kann bei einer so geringen Nutzung das Gerät nach 2 Jahren defekt sein?

    - Kann ich erkennen, wenn es ausgebaut ist, ob es verkalkt oder verdreckt ist?

    - Sollten tatsächlich auch unsere Rohre nicht vor Inberiebnahme gereinigt worden sein, wird doch der nächste Schaden unmittelbar folgen, oder?

    Ich wäre super dankbar, wenn mir jemand helfen könnte!
    Vielen Dank!

    Bifi25
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  2. Verkalkung des Wärmetauschers

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Welche Härte das das Wasser ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
    Themenstarter

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    Gesamthärte 3,36 ± 0,13 mmol/l (hart)
    pH-Wert 7,20 ± 0,04
    Calcium 110,1 ± 4,1 mg/l
    Magnesium 15 ± 0,8 mg/l
    Natrium 38,4 ± 2 mg/l
    Nitrat 22,7± 1,2 mg/l
    Fluorid 0,11 mg/l
    Sulfat 87,3 ± 7,7 mg/l
    Phosphat gesamt < 0,05 mg/l
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Bei der Wasserhärte ist das Gerät keine besonders glückliche Wahl, wenn keine zusätzlichen Maßnahmen zur Wasseraufbereitung des Trinkwassers getroffen wurden.

    Aus der Planungsanleitung :

    Trinkwasserbeschaffenheit
    Bei Vitodens 333-F, Typ WS3C empfehlen wir ab einer Wasserhärte von 20° dH(3,58 mol/m3) den Einsatz einer Wasseraufbereitung in der Kaltwasserzuleitung.

    Seite 36 ziemlich unten ....zum nachlesen.

    Vorhanden ist : 18,8 ± 0,73 dh ...oder max. 19,55 Grad dh.

    Ohne zusätzliche Maßnahmen bei der Trinkwasseraufbereitung (--> Enthärtungsanlage) hilft wohl nur den Wärmetauscher *jährlich* im Rahmen der Wartung reinigen und entkalken zu lassen.

    Probleme gibts da schon mal ... kann man auch hier nachlesen....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5
    Themenstarter

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    Vielen Dank Herr Kaiser!

    Ich hab auch mal die Fa. Viessmann angemailt, mal abwarten, ob die eine Lösung wissen.

    Da wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als auf Dauer eine Trinkwasserenthärtungsanlage einbauen zu lassen.

    Vielen Dank und Gruss
    Bifi25
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Wasserenthärtung

    wäre nicht so mein Ding, da Trinkwasser ein Lebensmittel ist.
    Lieber einen 200l Rohrwendelspeicher (oder nach Bedarf grösser). Wenn der Speicher emailliert ist, gibt es auch kein Kalkproblem. Dann aber elektrische Anode, damit kein Anodenschlamm anfällt.
    Übrigens: Auch beim Heizungskreislauf-Wasser auf die Härte achten! Ich musste meinen Brennwertkessel nach dem zweiten Befüllen der Anlage (grosser Wasserinhalt >1000l) verschrotten.
    Gruss Vincenz
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  9. #7

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    p.s.:

    mein 300l Edelstahl-Rohrwendelspeicher musste seit 13 Jahren noch nicht entkalkt werden. Funktioniert einfach. Das müsste auch mit Kölner Wasser klappen
    Gruss Vincenz
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