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WDVS-Fragen: UV, Schleifen, Fensterpfeile, Fenster- /Bankanschluss, Spritzwasserberei

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  1. #1

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    WDVS-Fragen: UV, Schleifen, Fensterpfeile, Fenster- /Bankanschluss, Spritzwasserberei

    Hallo,
    eines Vorweg: in der Vorbeiterung und Auftragsvergabe unseres WDVS haben viele Beiträge aus dem Forum enorm geholfen. Dafür vielen Dank!!!
    Nun ist es soweit und wir bekommen unser WDVS, bzw. der größte Teil der Platten ist bereits geklebt.
    Doch zunächst ein paar Fakten:
    WDVS auf Altputz
    Tiefengrund
    Klebe- und Armierungsmörtel in Wulst-/ Batzen-Verfahren
    100mm EPS WLG 035 auf Sockelschienen
    Versenkdübel EJOT STR-U, 4 Stck /qm
    Armierung
    Grundierung
    Oberputz mineralischer Scheibenputz 2mm
    Ein Gespräch mit dem Meister und mein Hintergrundwissen aus dem Forumn hat einige Fragen aufgeworfen:
    a) UV-Beständigkeit der EPS-Platten
    Hier im Forum las ich, dass die Platten nicht zu lange der UV-Strahlung ausgesetzt werden dürfen. Unser Verarbeiter will jedoch morgen mit der Dämmplattenverklebung fertig werden und dann für ca. 2 Wochen den Kleber "gut durchtrocknen" lassen. Danach mit Dübeln/ Eckschienen, Fensterpfeilen weitermachen.
    Ist das i.O., oder fängt die Dämmung dann schon an zu vergilben?
    b) Ich fragte daraufhin, ob die Dämmung nicht vor dem Armieren abgeschliffen wird (so wie ich s im Forum gelesen habe). Er antwortete, dass sie sehr genau arbeiten und daher nur "einzelne Stellen" ,mit WDVS Schleifbrett schleifen müssen. I.O. so?
    c) Die Fensterpfeile (Diagonalarmierung an Fenster-/Türdurchbrüchen) will er gemeinsam mit dem Eckschienen und VOR der Flächenarmierung durchführen.
    Gibt es dann nicht insbes. im Bereich der Stelle wo Fenstereckschiene + Diagonalarmierung zusammentreffen eine Materialanhäufung, die auch nachher noch zu sehen ist? Wie stark muss denn die Klebemörteschicht sein, in sie eingebettet werden? Gilt auch hier die "obere Drittel-Regelung"?
    d) Alle Anschlüsse zu den Fenstern und zu den Granitfensterbänken sind mit Fugendichtband (Kompri-Band) ausgeführt worden.
    Dabei gibt es die volle Bandbreite zwischen überhaupt nicht aufgequollenem (ca. 3mm Fuge) und max. aufgequollenem Band (ca. 10mm Fuge).
    Der Meister sagt: das sieht man nachher nicht, das Fugendichtband wird "überarmiert" und später übergeputzt...
    Kann dies problematisch werden?
    Er sagt, an der Westseite (Wetterseite) werden die Anschlussfugen nach dem Oberputz zusätzlich mit Silikon abgedichtet...
    Silkonfugen = Warungsfugen???
    e) Im Bereich der Haustür stehen die unteren Platten nur getrennt durch Kompriband auf der obersten Stufe der Treppe. Es sind Perimeterdämmplatten verwendet worden, jedoch der normale Kleber.
    I.O. so?
    .
    Im Großen und Ganzen sind wir mit der Verarbeitung recht zufrieden, es wurde in der Tat recht genau gearbeitet. Nur ganz wenige Schaumfugen sind zu sehen, meist im Anschluss zwischen Wanddämmplatten und Laibungsdämmplatten.
    .
    Wäre super, wenn ihr uns kurzfristig Rückmeldung geben würdet, dann könnte ich, sofern notwendig gleich mit dem Meister darüber reden.
    Gruß
    Müller
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  2. WDVS-Fragen: UV, Schleifen, Fensterpfeile, Fenster- /Bankanschluss, Spritzwasserberei

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  3. #2
    Avatar von Hundertwasser
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    Sieht eigentlich ganz gut aus.

    Zitat Zitat von fam_müller Beitrag anzeigen
    Hallo,
    eines Vorweg: in der Vorbeiterung und Auftragsvergabe unseres WDVS haben viele Beiträge aus dem Forum enorm geholfen. Dafür vielen Dank!!!
    Nun ist es soweit und wir bekommen unser WDVS, bzw. der größte Teil der Platten ist bereits geklebt.
    Doch zunächst ein paar Fakten:
    WDVS auf Altputz
    Tiefengrund
    Klebe- und Armierungsmörtel in Wulst-/ Batzen-Verfahren
    100mm EPS WLG 035 auf Sockelschienen
    Versenkdübel EJOT STR-U, 4 Stck /qm
    Armierung
    Grundierung
    Oberputz mineralischer Scheibenputz 2mm
    Ein Gespräch mit dem Meister und mein Hintergrundwissen aus dem Forumn hat einige Fragen aufgeworfen:
    a) UV-Beständigkeit der EPS-Platten
    Hier im Forum las ich, dass die Platten nicht zu lange der UV-Strahlung ausgesetzt werden dürfen. Unser Verarbeiter will jedoch morgen mit der Dämmplattenverklebung fertig werden und dann für ca. 2 Wochen den Kleber "gut durchtrocknen" lassen. Danach mit Dübeln/ Eckschienen, Fensterpfeilen weitermachen.
    Ist das i.O., oder fängt die Dämmung dann schon an zu vergilben?Ist kein Problem
    b) Ich fragte daraufhin, ob die Dämmung nicht vor dem Armieren abgeschliffen wird (so wie ich s im Forum gelesen habe). Er antwortete, dass sie sehr genau arbeiten und daher nur "einzelne Stellen" ,mit WDVS Schleifbrett schleifen müssen. I.O. so?Wenn er wirklich genau gearbeitet hat ist es o.k.
    c) Die Fensterpfeile (Diagonalarmierung an Fenster-/Türdurchbrüchen) will er gemeinsam mit dem Eckschienen und VOR der Flächenarmierung durchführen.
    Gibt es dann nicht insbes. im Bereich der Stelle wo Fenstereckschiene + Diagonalarmierung zusammentreffen eine Materialanhäufung, die auch nachher noch zu sehen ist? Wie stark muss denn die Klebemörteschicht sein, in sie eingebettet werden? Gilt auch hier die "obere Drittel-Regelung"?Ist eigentlich übliche Vorgehensweise, die Details zuerst zu machen
    d) Alle Anschlüsse zu den Fenstern und zu den Granitfensterbänken sind mit Fugendichtband (Kompri-Band) ausgeführt worden.
    Dabei gibt es die volle Bandbreite zwischen überhaupt nicht aufgequollenem (ca. 3mm Fuge) und max. aufgequollenem Band (ca. 10mm Fuge).
    Der Meister sagt: das sieht man nachher nicht, das Fugendichtband wird "überarmiert" und später übergeputzt...
    Kann dies problematisch werden?Die Dehnfugenbänder haben eine Angabe der Breite in der sie funktionieren also ca. 3-9 oder 5-12, in diesem Spielraum (in Milimeter) ist die Schlagregendichtheit vom Hersteller gewährleistet.
    Er sagt, an der Westseite (Wetterseite) werden die Anschlussfugen nach dem Oberputz zusätzlich mit Silikon abgedichtet...
    Silkonfugen = Warungsfugen???
    e) Im Bereich der Haustür stehen die unteren Platten nur getrennt durch Kompriband auf der obersten Stufe der Treppe. Es sind Perimeterdämmplatten verwendet worden, jedoch der normale Kleber.
    I.O. so?Eigentlich schon, kommt aber auch auf die Herstellervorschriften an, z.B. anderer Kleber im Sockelbereich
    .
    Im Großen und Ganzen sind wir mit der Verarbeitung recht zufrieden, es wurde in der Tat recht genau gearbeitet. Nur ganz wenige Schaumfugen sind zu sehen, meist im Anschluss zwischen Wanddämmplatten und Laibungsdämmplatten.
    .
    Wäre super, wenn ihr uns kurzfristig Rückmeldung geben würdet, dann könnte ich, sofern notwendig gleich mit dem Meister darüber reden.
    Gruß
    Müller
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