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Gebäudeeinmessung

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  1. #1

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    Gebäudeeinmessung

    Hallo, vor 7 Jahren haben wir schüsselfertig ein Haus gekauft. Vor einigen Wochen erhielten wir einen Schreiben, bei dem uns die Gebäudeeinmessung dieses Hauses angekündigt wurde mit dem Hinweis, das dies normalerweise einen Monat nach Fertigstellung des Rohbaus zu erfolgen hat. Unser ehemaliger Bauträger ist nicht gewillt, die Kosten zu übernehmen. Weder im Vertrag noch in der Leistungsbeschreibung wird auf das Thema Gebäudeeinmessung eingegangen. Wert hat die Kosten zu tragen?

    Danke und Grüße
    hhegewald
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  2. Gebäudeeinmessung

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  3. #2
    Baufuchs
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    Im Vertrag

    war nichts geregelt = sie müssen zahlen.

    Selbst wenn etwas geregelt gewesen wäre, dürften Ansprüche aus dem 7 Jahre alten Vertrag verjährt sein.
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  4. #3
    Avatar von Westfalenland
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    Einmessung ist bei Fertighaus standardmäßig vom Käufer zu zahlen,

    Grüße
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  5. #4
    Themenstarter

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    Danke für die Info, kann man da ein Schriftstück (Gesetz o.ä.) finden, wo das so definiert ist?

    Grüße
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  6. #5
    Baufuchs
    Gast

    Einmesspflicht

    trifft grundsätzlich nicht den Bauunternehmer/Fertighausbauer o.ä., sondern
    den zum Zeitpunkt der Einmessung eingetragenen Grundstückseigentümer.

    Fragesteller schreibt aber "Bauträger", d.h. dieser hat Grundstück+Haus veräußert. Bei Anmeldung zum Zeitpunkt der Rohbaufertigstellung war dieser noch Eigentümer und hätte also zahlen müssen. Erfolgt die Einmessung wegen Unterlassung der Meldung erst nach Eigentumsumschreibung, trifft es den Käufer.

    Nachtrag:
    Zu finden im Landeskatastergesetz RP.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Nach 7 Jahren haben wir da wahrschinlich keine Chance mehr, die Kosten an den Bauträger abzuwälzen.

    Grüße
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  8. #7
    Baufuchs
    Gast

    Wohl kaum

    Hier noch mal detailliert zum nachlesen.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Vielen Dank.
    Wenn ich das richtig verstehe, wäre der Bauträger aber verpflichtet gewesen, die Einmessung nach Fertigstellung des Rohbaus durchführen zu lassen. Dies wurde offensichtlich absichtlich 'vergessen'. Dagegen anzugehen, dürfte schwer sein.

    Grüße
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  10. #9
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    sie haben es nicht richtig verstanden. wenn die einmessung nicht ausdrücklich im vertrag vereinbart war, ist sie auch nicht geschuldet.
    sie als bauherrin sind verpflichtet, nach fertigstellung einen vermesser oder das katasteramt zu beauftragen. steht so auch in den baugenehmigungsunterlagen (jedenfalls bei uns im norden)
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  11. #10
    Baufuchs
    Gast

    @ingo

    es wurde richtig verstanden.
    In RLp muss/soll Gebäudeeinmessung schon bei Rohbaufertigstellung beantragt werden. Zum dem zeitpunkt war der BT noch Eigentümer und hätte zahlen müssen. Nach 7 Jahren geht da aber nix mehr.
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  12. #11
    Themenstarter

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    @Baufuchs, ich habe das Gesetz, das Du mir als PDF zur Verfügung gestellt hast, noch einmal unter die Lupe genommen. Verstehe ich das richtig, dass dieses Gestz erst am 20. Dezember verabschiedet wurde? Wenn ja, hab ich sowieso Pech, da wir das Haus per Kaufvertrag vom 14.November 2000 zur Übernahme am 15.Dezember 2000 gekauft haben. Das hiese, der Bauträger ist sogar 'unschuldig'.
    So ein Sch... aber auch, irgendwie wird einem immer wieder Geld aus der Tasche gezogen.

    Grüße und herzlichen Dank für die Infos
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  13. #12
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Eh´ Du ganz aufgibst ...

    ... nimm doch nochmal Deinen Kaufvertrag (und die dazugehörige Baubeschreibung?) auch genau unter die Lupe.

    Zu einem schlüsselfertigen Haus gehört auch die Einmessung nach Fertigstellung. Ich kenn´s jedenfalls nicht anders .
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  14. #13
    Baufuchs
    Gast

    Die

    Gebäudeeinmessung gehört grundsätzlich zu den Pflichten des Eigentümers, nicht zu denen des Bauunternehmers. Egal ob schlüsselfertig oder nicht. Man kann aus dem Wort "schlüsselfertig" rechtssicher nix wirklich ableiten. Dazu braucht es die Baubeschreibung zum Vertrag.
    So gehören zum schüsselfertigen bauen auch Genehmigungsgebühren etc., auch diese trägt der Bauherr, nicht der Unternehmer.
    Es sei denn = Bauträgermaßnahme, denn BT ist Bauherr.
    Ich denke aber, die Suche im Vertrag hilft nicht weiter, denn Abnahme ist erfolgt, Mängel sind erledigt, Ansprüche verjährt.
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  16. #14
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ich denke mal ...

    Zitat Zitat von hhegewald Beitrag anzeigen
    ... vor 7 Jahren haben wir schüsselfertig ein Haus gekauft. .... Unser ehemaliger Bauträger ...
    hier geht´s um eine BT-Maßnahme .

    Einfache Frage an hhegewald: Ist der Vertrag notariell beurkundet?

    Wenn ja, sehe ich hier schon noch Chancen. Der Erwerber kann darauf vertrauen, dass er eine Komplettleistung gekauft hat. "Rundum sorglos"
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  17. #15
    Themenstarter

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    Volker, wir haben einen Notarvertrag gemacht.
    Darin heißt es 'Der Verkäufer errichtet ... eine DHH als Bauherr in eigenem Namen gemäß den Fertigstellungen des Bebauungsplanes.' Heißt für mich, Bauunzernehmen war bis zur Übernahme Bauherr. Weder im Vertrag noch in der Leistungsbeschreibung wird auf die Gebäudeeinmessung eingegangen.

    Grüße
    hhegewald
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