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Seminare contra Bücher lesen?

Diskutiere Seminare contra Bücher lesen? im Forum Sanierung konkret auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von Waldamorbach
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    Seminare contra Bücher lesen?

    Hallo Ihr!

    Kurze Frage, was denkt Ihr ist für einen Laien möglich, um sich in Sachen Fachwerkhaussanierung fortzubilden? Gibt es Seminare, die man besuchen kann auch als Laien, z.B. von Handwerkskammern, etc. Nebenbei eine Ausbildung anfangen z.B. als Holz- und Bautenschützer, oder bleibt mir nichts anderes übrig als Bücher zu lesen und zu hoffen, dass ich das Richtige Kapitel gelesen habe und bei der Sanierung nicht alles zusammenstürzt?

    Ich habe mich ja schonmal schlau gemacht, aber irgendwie scheitert es fast immer an dem Wort "Bau-/Sanierungslaie". Irgendwie muss es doch möglich sein, dass ich mich so weiterbilden kann, dass ich nicht für alles einen Fachmann benötige, immerhin kosten die ja einiges an Geld, was die Seminare auch tun, locker mal 5.000 € weg, ohne Garantie, dass ich dann weis, was ich mache.

    Vielleicht hab´t Ihr ein paar Tipps für mich?!

    Gruss Andreas
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  2. Seminare contra Bücher lesen?

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Wenn ich davon ausgehe ...

    ... dass Wenigumstadt zu Groß-Ostheim gehört, lebtst Du in Hessen.

    Dann guckst Du mal hier http://www.propstei-johannesberg.de/
    ob Du was findest. Da gibt´s auch interdisziplinäre Veranstaltungen/Seminare.
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  4. #3
    JamesTKirk
    Gast
    Das ist so sinnvoll wie an einem Wochenende zu lernen, wie man sich seine Schuhe selber schustert oder einen VW Passat aus 13.201.457 Einzelteilen selber zusammen baut.

    Dafür gibt es Fachleute, die so etwas von der Pike, und nicht aus Büchern oder an einem Wochenendseminar, auf gelernt haben.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von JamesTKirk Beitrag anzeigen
    Das ist so sinnvoll wie an einem Wochenende zu lernen, wie man sich seine Schuhe selber schustert oder einen VW Passat aus 13.201.457 Einzelteilen selber zusammen baut.

    Dafür gibt es Fachleute, die so etwas von der Pike, und nicht aus Büchern oder an einem Wochenendseminar, auf gelernt haben.
    ..von alles an einem Wochenende hab ich jetzt nirgendwo etwas gelesen...

    ..ist mE überwiegend eine Frage der Zeit und der autodidaktischen Fähigkeiten.
    Letztendlich habens auch nicht alle Fachleute von der Pike auf gelernt (wenn damit eine handwerkliche Lehre gemeint ist), sondern im Studium per Vorlesung oder Büchern...eventuell noch ein kleines Praktikum dabei.
    gruss
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  6. #5
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Das wird er ....

    Zitat Zitat von JamesTKirk Beitrag anzeigen
    Das ist so sinnvoll wie an einem Wochenende zu lernen, wie man sich seine Schuhe selber schustert ...
    ... dann schon selber merken . Uns hier glaubt er´s ja nicht .
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  7. #6
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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ..sondern im Studium per Vorlesung oder Büchern...eventuell noch ein kleines Praktikum dabei.
    gruss

    Die sagen aber dann nur an, was die gerne gemacht haben wollen.
    Machen tun es dann schon noch die HANDWERKER gelle.
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    wobei........wenn man die neuesten werbespotts der baumärkte betrachtet , kann jeder der will , mit einem merklatt vom baumarkt einfach alles .

    da finde ich es schon in ordnung , sich mit hilfe von seminaren zu orientieren , um die eigenen fähigkeiten mit den anstehenden aufgaben in einklang zu bringen , oder gegebenenfalls die disharmonie zu erkennen und rechtzeitig um hilfe rufen........

    gruss j.p.
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  9. #8
    JamesTKirk
    Gast
    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ..von alles an einem Wochenende hab ich jetzt nirgendwo etwas gelesen...
    Das war auf den Zeitraum bezogen ... die meisten Seminare, zumindest im Bauwesen, dauern 1-2 Tage. Ein Wochenende auch.
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  10. #9
    Themenstarter
    Avatar von Waldamorbach
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    Seminare contra Bücher lesen?

    Hallo und Danke!

    Auch für den Link von Dir Volker, aber Wenigumstadt und Großostheim liegen noch in Bayern. Habe mal reingeschaut, wäre zwar genau das Richtige für mich, aber ich bin werder Architekt, Handwerker noch aus dem Baubüro, daher sind die meisten Seminare ohne Vorbildung wahrer Wahnsinn, wenn ich da überhaupt eine Anmeldung hinbekommen würde. Trotzdem Danke!

    Ich würde ja gerne sagen, "Learning by doing", aber bei den Preisen teilweise, z.B. beim Sanierputz, dann sage ich mir, wäre es doch sinnvoller ein Wochenendseminar zu besuchen, wo man anhand von Theorie und Praxis das einigermaßen lernt, wie man die Wände etc. behandelt. Mein Vater kann ja schon einiges, aber auch bei ihm hat das mit dem Probeputz nicht so recht geklappt, zwar ist er noch dran, aber es hat sich schon wieder Schimmel draufgesetzt, also wohl doch ein Fehler gemacht, ohne es zu wollen. Und der kommt sozusagen vom Handwerk und hat auch schon Häuser gebaut und saniert. Es geht vorerst, da es nur an der Treppe ist, aber wenn ich sowas machen würde und hätte dann 85 m² verputzt und alles schimmelt, dann wären 3.000 € im A... Lasse ich das einen Fachmann machen, dann schreibt er mir den Putz vor, etc. nachvollziehen kann ich sowieso nicht, ob alles wirklich notwendig ist, also zahle ich vornweg das Doppelte. Wenn ich etwas ähnliches wie ein 2-Tagesseminar gemacht hätte, dann könnte ich wenigstens nachvollziehen, ob das alles notwenig ist und ob er mich nicht über´s Ohr haut.

    Dass man nicht innerhalb von ein paar Tagen Seminar den Fachmann ersetzen kann, ist ja klar und wenn ich mir die Bücher aus der Bibliothek anschaue, dann graut es mir schon, wenn ich Fachbücher lesen müsste, von denen ich fast schon ein Übersetzer benötige. Aber es muss doch möglich sein, in Jahren Dinge zu erlernen, für die der Fachmann jede Menge Kohle sehen will, die man evtl. selber machen könnte, vielleicht nicht ganz so proffesionell und schnell, aber eben preiswerter, bei mir fällt das Geld ja auch nicht vom Himmel!!

    Also, wenn jemand noch was weiss, ich wohne übrigens jetzt im Odenwald, da gibt es zwar so Seminare mit Lehm, aber ich könnte halt andere Seminare auch brauchen. Also vielleicht gibt es ja irgendwelche Höfe, etc. in meiner Gegend, von denen jemdand gelesen hat.

    Gruss Andreas
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  11. #10

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    Hallo Andreas,

    wieviele Häuser möchtest Du sanieren damit sich der Aufwand in ein "Studium" (Seminare) auch lohnt?

    In meinen Augen kann man sehr viel lesen, vielleicht auch verstehen, aber die vielen Tricks und Kniffe lernt man nicht aus Büchern. Das sind auch Erfahrungswerte die ein Handwerker durch langjährige Arbeit sammelt. Die findet man nicht in Büchern, und nur bedingt in Seminaren.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
    JamesTKirk
    Gast
    Als Beamter scheint man ja die Zeit dafür zu haben
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  13. #12
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    Ich stelle fest - es gibt noch marktlücken.
    Du James vermittelst die Feinheiten zu Betonrezepturen für Selbstmischer, Robby übernimmt den Fachbereich Putz- und Estrich, ich erkläre den Mauerwerksbau und Schalung und die Sache mit der Befüllung der Schalung.

    Wer will, bekommt noch ein paar Posten ab ;-)
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  14. #13

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    Ich stelle fest - es gibt noch marktlücken.
    Mark: Sogar ohne Ironie, das ist mit Sicherheit eine Marktlücke.

    Gruß

    Thomas
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Das nennt sich Baubetreuer
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  17. #15

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    Und wenn´s mal Stress auf der Baustelle gibt, dann schnell nach Hause fahren, Seminarunterlagen holen, und dann den Experten zeigen wo der Hammer hängt.

    Oder genügt es schon wenn man das Diplom (gibt´s doch sicher nach so einen Seminar) irgendwo auf der Baustelle an die Wand nagelt?

    Das macht Eindruck.

    Gruß
    Ralf
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