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  1. #1

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    Wie dicht sind normale Dreh/Kipp Fenster

    Hallo,

    wie dicht sind eigentlich normale Dreh/Kipp Fenster? Speziell bei Hochwasser? Unser Keller ist insgesamt dicht. Ich habe nur Angst, wenn unser Grundstück komplett überflutet wird, dass es uns in die Kellerfenster läuft.

    Wenn bei uns Hochwasser kommt, wird dieses nicht ewig stehen bleiben, da Wasser bis zu einer bestimmten Menge eigentlich ablaufen kann. Ist dann für die Zeit, wo es regnet, oder von den höheren Gebieten Wasser gelaufen kommt.

    Die Fenster haben keinen Wasserablauf (der ja dann zum Einlauf würde ) und (wie üblich) eine umlaufende Gummidichtung, die mit Metalriegeln (Bändern?) angedrückt wird. Aber es sind wohl normale Fenster und keine Druckwasserdichten, oder sowas. Müssten diese Fenster nicht eigentlich Wasser, bis die Scheibe oder da PVC bricht, abhalten?

    Gibt es eine Kostengünstige Möglichkeit, die Fenster im Fall der Fälle dicht zu bekommen?

    Gruß Marcel
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  2. Wie dicht sind normale Dreh/Kipp Fenster

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  3. #2

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    Hallo!

    Ein DK-Fenster (hier wohl Kunststoff) ist bei Fachgerechter Herstellung und Montage "schlagregendicht". Von wem stammt der Vorschlag die Entwässerungsöffnungen wegzulassen?

    Gruß Andreas
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  4. #3

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    normale Fenster sind definitiv nicht wasserdicht, wenn das Wasser wirklich außen ansteht. Wenn es nur bis zum unteren Rahmen geht KANNST Du Glück haben, aber ich würde mich nciht drauf verlassen. Wenn es höher steigt ist es nahezu sicher, dass Wasser rein läuft.

    Wenn sich eine "Überflutung" nicht durch andere Maßnahmen (höhere Lichtschächte etc.) verhindern läßt, dann sollten da druckwasser dichte Fenster rein.

    Meine Meinung
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Andreas77 Beitrag anzeigen
    Hallo!

    ... Von wem stammt der Vorschlag die Entwässerungsöffnungen wegzulassen?

    Gruß Andreas
    War so von Anfang an. Zumindest erkenne ich aussen keinen Ablauf.

    @Uwe
    Höhere Lichschächte macht wenig sein, da die Fenster meist über der Grasnabe liegen. Druckwasserdichte Fenster weden wohl zu teuer sein. Wir wohnen ja auch nicht direkt an einem Bach, aber das heisst ja nix mehr.

    Gruß Marcel
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  6. #5
    planfix
    Gast
    es gibt aber spezielle, wirklich dichte, fenster, bloß dafür ist es wohl schon zu spät.
    alles was du jetzt noch machen kannst sind bastellösungen. ich hab mal so einnen fall in donaunähe gekannt da wurden nachträglich vor die fenster eine arcylglasscheibe mit harz vorgesetzt. ob das dann wirklich dicht wurde, mußte bisher nicht getestet werden.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Ich habe im Internet verschieden Systeme gefunden, wo Platten vor die Fenster kommen, die dann im Fall der Fälle vorgesetzt, und danach wieder abgenommen werden. Bei einem System kostet das 1000 Euro pro Fenster und davon haben wir 4. Das ist mir definitiv zu teuer. Wer weiß, ob es jemals gebraucht wird.

    Wir wohnen 249m über Meeresspiegel und haben in den 4 Jahren noch keinen Fall gehabt, wo es eng wurde. Vor ca einer Woche ist ein paar Dörfer weiter auch das Wasser aus den Höhenlagen der Eifel durchgeschossen. Die haben meines Wissens auch keinen Bach. Das machte mir ein wenig Sorge.

    Wenn es jetzt eine günstige Möglichkeit gäbe, ok. Sonst werde ich ggf. was basteln. Es geht weniger drum, das es 100% dicht ist. Ein paar Tropfen ok... Aber der Keller sollte halt nicht voll laufen.

    Gruß Marcel
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  8. #7

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    Bastellösung

    Ich habe bei Hochwasser schon mal ein Holzfenster (1,2m x 1,2m), welches einen Wasserstand von 20cm über der Scheibenunterkante für ca. 8 Stunden abgedichtet hat, ohne dass ein Tropfen ins Haus gelaufen ist. Daher wäre bei Kellerfenstern mein Vorschlag: Eine Holzplatte vor dem Fenster anpassen. Bei Wasser wird das Holz aufquellen und so halbwegs abdichten. Nachteil der Bastellösung: Etwas Wasser kommt vielleicht trotzdem durch, Der Fensterrahmen muss den Druck trotzdem halten und ganz wichtig: Man muss anwesend sein, um die Holzplatten ans Fenster zu stellen. Das geht bei Kellerfenstern ganz gut, wenn die Fenster in einem einbetonierten Rahmen befestigt sind. Man hat dann saubere Kanten für die Holzplatte. Wenn man es gut machen möchte, könnte man auch noch eine umlaufende Nut in die Platte fräsen und ein rundes Gummiband (grosser O-Ring) einlegen.

    Ist aber nur eine Bastellösung. Bei höheren Ansprüchen: Druckwasserdichte Fenster.
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  9. #8

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    bis das Holz "aufquillt"

    ist aber schon viel Wasser in den Keller gelaufen, oder?

    Gruß aus Hannover
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  10. #9

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    Kein Ablauf zu erkennen? Ist aussen eine Alubank dran? Wenn ja dann ist es wahrscheinlich nach unten entwässert! Also von vorne nicht sichtbar. Ein Kunststoffenster ohne Entwässerungsöffnungen hab ich noch keins gesehn!
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  11. #10

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    Bevor das Fenster dicht gemacht wird (was ich natürlich verstehen kann), solltest du unbedingt mit dem Statiker klären, ob das Gebäude
    1) gegen Aufschwimmen gesichert ist
    2) die Wände der Druckbelastung bei einer Überschwemmung standhalten können.

    klingt vielleicht übertrieben, sowas könnte aber im Ernstfall zum (quasi selbstverschuldeten) Totalschaden führen und wer weiss, was da die Versicherung dann macht.
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  12. #11

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    die Glasscheibe allein dürfte auch durch den Wasserdruck bruchgefährdet sein
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  13. #12

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    Und wenn das Holz quillt...

    entwickelt es enorme Kräfte.
    Das könnte bei einem gemauerten Keller schon mal unangenehm werden.
    MfG
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Andreas77 Beitrag anzeigen
    Kein Ablauf zu erkennen? Ist aussen eine Alubank dran? Wenn ja dann ist es wahrscheinlich nach unten entwässert! Also von vorne nicht sichtbar. Ein Kunststoffenster ohne Entwässerungsöffnungen hab ich noch keins gesehn!
    Ich werde noch mal nachsehen. Fensterbänke sind keine dran.

    @all:
    Dank für die Tipps. Der Keller ist eine weiße Wanne (wasserdicht bis unterkannte Fenster haha...) Die Fenster sind Recht schmal und drüber sind nur noch 5cm. Wenn der Keller bis zur UK Fenster gegen Aufschwimmen gesichert ist und die Wände daraufhin kalkuliert sind, werde ich hoffen, dass die letzten 40cm auch noch halten.

    An eine Holzplatte, die ich von aussen gegen den Rahmen setze habe ich acuh schon gedacht, oder eine dicke Aluplatte. Ich brauch die doch nur Fixieren? Den nötigen Anpressdruck müsste doch das anstehende Wasser aufbauen?

    Gruß Marcel
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Wenn Wasserdruck ansteht, ist nach meiner Erfahrung nichts mehr mit Platte einsetzen. Wenn die Platte einigermassen sauber gearbeitet ist, klemmt sie schon etwas von selbst.

    Ich hätte noch eine Idee, falls die Fenster in einem einbetonierten Kunstoff-/Metallrahmen stecken: Plexiglasscheibe mir umlaufender Nut und O-Ring. Allerdings kann man dann auch bald in druckwasserdichte Fenster investieren.
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  17. #15
    losbeeros
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    Daumen runter Hochwasserschutz

    bei uns im Landkreis Traunstein gibt es einen Hersteller der sich direkt auf Hochwasserschutz spezialisiert hat nachdem einige Orte bei uns unter wasser standen.
    er hat patentierte systeme aus Vorsatzscheiben die mit Silikon in die leibung geklebt werden. ich hab mir die fenster schon mal angeschaut in seiner ausstellung! dort kann man sich alles erklären lassen und die flutung der fenster beobachten - und die fenster sind wirklich dicht.
    er hat sogar als einziger weltweit ein automatisches Hochwasserfenster! Das fenster hat einen schwimmer dran und wenn das wasser im schacht steigt geht der schwimmer nach oben und verschließt das fenster automatisch!
    für türen und tankräume etc hat er spezielle alusysteme entwickelt.
    wie gesagt alles patentiert und mit prüfzertifikaten!!
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