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  1. #1

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    Frage Dreifachverglasung vor Einfachverglasung möglich?

    Hallo werte Bauexperten,
    die in diesem Forum eingestellten Isothermenverläufe sind schon recht beeindruckend. Kompliment!
    Jetzt hoffe ich, ein altes Thema vom Tisch zu bekommen. Eigentlich möchte ich Einscheibenverglasungen, zum grossen Teil mit Bleiverglasungen erhalten.
    Doch wärmetechnisch muss eine deutliche Verbesserung her!
    Eine Umsetzung in neue Flügel gefällt mir nicht so sehr, auch würde ich Flügel und Rahmen gerne erhalten.
    Innen vorgesetzte Fenster (wie es wohl eigentlich richtig wäre) sind nur mit grossem Aufwand und äusserst unbefriedigenden Anschlüssen machbar.
    Eigentlich wären aussenbündig in die Leibung eingestellte 3fach Fenster ideal (WDVS oder so folgt). Wegen möglichem Tauwasser und exponierter Einbaulage möglichst Kunststoff (zum Streichen bleiben mir ja die inneren)
    Frage: ist es in diesem Fall möglich, gegen den Grundsatz "innen dichter als aussen" zu verstossen.
    Meine Hoffnung: durch die Dreifachverglasung mit UWg=0,7 oder 0,6 ist der Tauwasserausfall an der Innenseite der äusseren Dreifachfenster kein Problem.
    Leider hab ich überhaupt keine Ahnung, wie man so etwas berechnen könnte.. Vielleicht weiss jemand Rat?
    Danke, Vincenz
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  2. Dreifachverglasung vor Einfachverglasung möglich?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Ergänzung:

    Der Scheibenabstand wäre 90mm und die damit erzielte Schalldämmung dringend erwünscht.
    Gruss Vincenz
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  4. #3
    Avatar von Olaf (†)
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    Ich hab...

    zwar nicht alles verstanden, aber:
    gehn tut immer (fast) alles
    Hier kommste mit Forentipps nicht weiter, da doch etwas speziell. Das muss sich ein Fb anschaun und ne Lösung vorschlagen - und dann überlegen, ob er dafür auch seine Rübe hinhält
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  5. #4

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    Das wird...

    ne optische Katastrophe. Der Flügel muß im Aussenmaß kleiner als der der Bleiverglasung sein. Daraus ergeben sich monströse Rahmenprofile. Mit allen Nachteilen von grausamer Ansicht bis hin zu Verringerung des Lichteinfalls.
    MfG
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  6. #5
    Themenstarter

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    technisch ist das

    technisch gesehen ist das vom Einbau her kein Problem.
    (Und optisch auch nicht)
    - Die Fenster sind nicht gerade klein in Bezug auf die Raumbreite.
    - Die derzeitigen Fenster sind so in die Leibung gesetzt, dass der Rahmen seitlich und oben vollständig vom Anschlag überdeckt wird.
    - Wenn aussen (fassaden-)bündig Fenster (mit stumpfem Anschlag) eingebaut werden, reichen die normalen Profilstärken von Rahmen und Flügel aus, um ein 90grad Öffnen zu gewährleisten.
    - Die geplanten Profile haben eine Anichtsbreite von 125mm.
    (- natürlich ist der Lichteinfall geringer, da weiter aussen sitzend)
    Also einbautechnisch kein Problem.
    Die Optik nehme ich auf meine Kappe.
    Was aber ist mit den Isothermen?
    Gruss Vincenz
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  7. #6

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    für deine "isothermen" brauchts erstmal genaue angaben des materials.

    ich wäre mal vorsichtig mit "dreifachverglasung" und u-werte von 0,7.
    wenn ich "anschlag" und "bleiverglasung" höre, geh ich mal davon aus, daß dein gebäude vielleicht mehr als 80 jahre aufm buckel hat?
    oder ist es eine eingangsverglasung aus den 50ern?

    d.h. du hast wahrscheinlich eine aussenwand mit einem u-wert über 1.3
    und du willst die fensteröffnung zum wärmegedämmtesten und dichtesten bauteil machen.
    feuchte wände und ggf. schimmel vorprogrammiert,
    denn vorher ist die luftfeuchte an deiner verglasung runtergelaufen.

    und was heisst "wdvs oder so" folgt?
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  8. #7
    Themenstarter

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    nicht schelcht getippt: 2 stimmt

    5o Jahre alt, Kondenswasser läuft die Scheiben runter, Wandaufbau zwei-Loch BimsHBL 24cm, Heizkörpernischen 11cm Bims plus HWL plus Bitumenanstrich als Dampfsperre. Tauwasserfrei nach DIN 1954 (?)Innenwandanschlüsse, SBDeckenauflager eher schlechter.
    Geplant ist eine energetische Verbesserung der Aussenwände in Verbindung mit dem Dach möglichst bald nach finanzieller Lage. Entweder WDVS oder vorgehängte Fassade (letzteres in der engeren Wahl).
    Aber ungemütlich ist es jetzt. Und das gründlich.
    Auf Extremlüften haben wir uns schon eingestellt.
    Ausserdem bleiben in den Feuchträumen Küche und WCs und Bädern die Einfachverglasungen als Kondensatfallen vorerst bestehen.

    Was ist denn mit den Isothermen? Wie kann man die berechnen? Gibt es ein Tool im Net irgendwo?

    Und ausserdem: Bei der Aussenwand- und Dachschrägendämmung können doch auch ca 30% der Dämmung raumseitig zur Dampfsperre angeordnet sein........

    Danke!, Bitte!, Vincenz
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  9. #8
    Themenstarter

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    ups

    Drei-Loch-Bims-Hohlblock-Stein.
    Ändert allerdings auch nicht viel.
    Vincenz
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hat keiner eine Idee?

    Meine Frage ist:
    Ist es in diesem besonderen Fall ausnahmsweise möglich, gegen den Grundsatz "innen dichter als aussen" zu verstossen.
    Meine Hoffnung: durch die Dreifachverglasung mit UWg=0,7 oder 0,6 ist der Tauwasserausfall an der Innenseite der äusseren Dreifachfenster kein Problem, da die Scheibe Nr3 von aussen gezählt warm genug ist.

    Es geht mir nur um die Kombination:
    - innen undichte Einfachverglasung im 40er Holzrahmen
    - nach aussen folgen dichte Dreifachverglaung mit UWg=0,7

    Dass diese Kombination an den Leibungen nicht tauwasserfrei ist, ist mir klar.
    Daher kommt bald eine Aussendämmung mit Rahmenüberdeckung (des äusseren 3-fach-Fensters) hinzu. Mind. 10cm, eher 20cm.

    p.s.: es sind 13 Fenster, bzw. Türen, die grössten sind 2600x1750mm

    Gruss, Vincenz
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    im klartext - entweder verglasung und dämmung gleichzeitig oder garnix.
    da brauchts keine isothermen um den schaden zu erhalten.
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  13. #11
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    Wie siehts den mit dem Ergebnis aus?:

    Wie siehts den mit dem Ergebnis aus: Dreifachverglasung aussen dicht und Einfachverglasung luftundicht innen?
    Plus 20cm WDVS blendrahmenüberdeckend.
    Gruss, Vincenz
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