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Fußbodenheizung

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  1. #1

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    Frage Fußbodenheizung

    Bin momentan dabei, mich für ein Fußbodenheizungssystem zu entscheiden. Das ganze fällt mir allerdings schwer, da natürlich wieder 5 Köpfe 5 verschiedene Meinungen haben.
    Mit welchem System werde / wurden bisher die besten Erfahrungen gemacht:
    Kunsstoffrohr, Kupferrohr oder Alu-Verbundrohr (Kunststoff-Alu-Kunststoff)?

    Und auf was sollte man das ganze verlegen:
    Auf Noppenplatten befestigen, an Stahlgitter anbinden, oder mit
    mit einer auf der Isolierung aufgeklebten Verlegeschiene fixieren?
    Vielleicht kann mir ja jemand einen Wink zur richtigen Entscheidung geben.



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  2. Fußbodenheizung

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  3. #2

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    mein Tip wäre Wandheizung!
    Ist nicht nur physiologisch angenehmer, du kannst dann wieder ohne schlechtes Gewissen Holzböden einbauen, Teppiche legen...
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  4. #3
    Avatar von Jürgen V.
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    Du stellst mal wieder eine Glaubensfrage

    du stellst mal wieder eine Glaubensfrage.

    Bei den meisten FHB-Rohren aus *Vollkunststoff* handelt es sich um vernetztes Polyethylen, für die es bei der Herstellung 3 verschiedene Verfahren gibt.

    Die einzelnen Vernetzungsverfahren werden wie folgt bezeichnet :

    PE-X(a) für das Vernetzungsverfahren nach Engel (auch peroxidische Vernetzung genannt)
    PE-X(b) für das chemische Vernetzungsverfahren
    PE-X(c) für das strahlenvernetze Verfahren.

    Die Bezeichnungen a,b,c beschreiben also das Fertigungsverfahren und sind keine Qualitätsbewertung.

    In der FBH werden in aller Regel 2 Rohrarten PE-X(a) - Hersteller z.b. Wirsbo, Rehau - und PE-X(c) - Hersteller z.B. Polytherm - eingesetzt.

    Ohne zusätzliche Maßnahmen ist der Werkstoff PE nicht sauerstoffdicht, d.h. Stauerstoff ist in der Lage durch die Rohrwandung zu diffundieren, wird dann vom Heizungswasser aufgenommen und kann an anderen Bauteilen dann zu Korrosionen führen.

    Deshalb haben alle qualitativ hochwertigen Rohre haben eine zusätzliche Sperrschicht die diese Sauerstoffaufnahme soweit unterbindet, dass die Rohre nach DIN 4726 aus sauerstoffdicht gelten, da nach Norm erst ab einer gewissen Menge an Sauerstoff im Heizungswasser mit *Schäden* zu rechnen ist.

    Beim Verbundrohr besteht der Aufbau aus einen Kunststoffinliner - hier werden die unterschiedlichsten Verfahren eingesetzt - einer Haftvermittlerschicht, dem Alurohr, wieder einer Haftvermittlerschicht und einen Schutzmantel aus Kunststoff. Hier haben wir es also mit einer Verbundkonstruktion zu tun, bei der jeder Schicht bewertet werden müsste.

    Das Aluminiumrohr sorgt für absolute Sauerstoffdichtheit, da Metalle hier andere Eigenschaften haben als die Kunststoffe. Der Knackpunkt aller Verbundkonstruktionen ist also eher die Frage : Wie gut ist der Haftvermittler (vergleichbar mit einem Kleber), der die Rohrkonstruktion zusammenhält. Auf diese Frage kann nur der Hersteller eine Antwort geben und der verweisst auf Zulassungen und Laborwerte.

    Die Verbundrohre sind noch relativ neu auf dem Markt, im Vergleich zu den bekannten Materialien. Hier kann kein Anbieter auf vergleichbare Langzeiterfahrungen wie beim normalen Kunststoffrohr zurückgreifen, was nun keine Nachteil sein muß, aber einfach zeigt dass z.B. das Thema *Alterung* in der Praxis erst noch erfahren werden muß.

    Somit gibt es bei beiden Rohren pro und kontra. Den ultimativen, absoluten Problemfrei-Werkstoff gibt es leider nicht....

    Tackern oder Noppenplatte
    Zeitlich betrachtet hat keines der beiden Systeme einen deutlichen Vorteil,da bei der Noppenplatte systematischer und überlegter gearbeitet werden muss, während beim Tackern die Dämmung wesentlich unkomplizierter zu verlegen ist, vom geringeren Verschnitt mal abgesehen, der sich gerade bei größeren Bauten natürlich kostenmäßig bemerkbar macht.
    Möchte ich mich mit einer optisch angenehm aussehenden Fußbodenheizung für weitere Aufträge empfehlen,würde ich mich auf jeden Fall für das Noppensystem entscheiden.Bin ich dem Kostendruck mener Mitbewerber ausgesetzt,entscheide ich mich immer für das Tackersystem, da hier die Materialien wesentlich günstiger zu beschaffen sind.

    Der Einbau einer Fußbodenheizung bei Parkettböden ist an und für sich kein Problem. Bei der Auslegung der Fußbodenheizung wird die jeweilige Wärmeleitfähigkeit des Bodenbelages (Parkett, Teppich, Fliesen, etc.) vom Heizungsbauer berücksichtigt.
    Dem Bodenleger ist der Einbau einer Fußbodenheizung ebenfalls mitzuteilen, da unbedingt ein fußbodenheizungstauglicher Parkett verwendet werden muß.
    Auf zwei Dinge sollte man vielleicht noch hinweisen.
    1. Darauf achten, dass die Oberflächentemperaturen nicht zu hoch werden. Lassen Sie sich vom Heizungsbauer die maximale Oberflächentemperatur geben und sprechen sie dann mit ihrem Parkettleger.
    2. Legen Sie Ihr Parkett nicht selbst. Bevor der Oberbelag aufgebracht wird, muss eine Feuchtemessung des Estrich durchgeführt werden. Wenn der Estrich nicht trocken genug ist, sind spätere Schäden am Parkett vorprogramiert.
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  5. #4
    Themenstarter

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    genervter Bauherr
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    Zwei Hersteller in egerer Auswahl

    Habe unter den vielen Angeboten 2 Favoriten:

    1. System d. Fa. Velta (www.velta.de).
    Das Kunststoff-Rohr Velta-Tecto ist aus PE-x(a)

    2. System der Jupiter (www.fussbodenheizung.de)
    Alu-Verbundrohr, wird direkt vom Hersteller vertrieben.
    Hat jemand damit schon Erfahrung gesammelt?

    Welche Pro´s und Contra´s gibt es zu 1. und 2. ?
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  6. #5
    berndg
    Gast

    also ich

    bau mir VELTA ein, ,
    Empfehlung von meinem Planungsbüro.
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  7. #6
    Lebski
    Gast
    VELTA... hab ich ca. 35.000 m² im Betonboden liegen. Keine Probleme.
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