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  1. #1

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    Frage Fragen zur Dachdämmung

    Guten Tag,

    wir sind vor längerer Zeit in ein Haus gezogen, Beheizung durch Nachtspeicher-Elektro und einen Holzofen, zum Aufbau konnten uns die Vorbesitzer nur punktuell etwas sagen. Das Haus besteht aus einem alten Fachwerkteil und einem Neubau aus den 60ern, der ursprünglich einfach "daneben" stand und durch einen Wanddurchbruch und kleinere Umbauten angegliedert wurde.

    Der Fachwerkteil ist wärmemäßig okay, vor allem da hier auch der Holzofen steht, aber der Neubauteil wird leicht sehr kalt, u.a. wegen der nicht mehr sonderlich leistungsfähigen Nachtspeicher.

    Die Decke des "Neubaus" ist vom Aufbau her wohl ähnlich wie eine einfache Geschossdecke, über der sich ein kleiner Leerraum und dann ein schräges gewelltes Regendach aus (wahrscheinlich) Eternit befinden.
    Ich habe mal versucht, das was von der Decke zu erkennen ist zu skizzieren (wobei Braun die Balken bzw. die Holdecke sind, Violett eine Masse, die zwischen den Balken aufgetragen wurde(hellweiß, Putz?) und grün die Deckentapete, evtl, auch noch mit einer dünnen Schicht irgendwas(Putz, was auch immer) - um mehr über den Aufbau zu erfahren müsste ich wahrscheinlich mal die Decke anbohren.


    Wir wollen nun versuchen, das auskühlen des neuen Teils durch eine Dachdämmung ein wenig zu reduzieren. Mineralwolle können wir zu einem machbaren Preis bekommen, weitreichendere Aktionen sind finanziell absolut nicht drin, dann wäre die Alternative nur es ganz sein zu lassen.

    Was mich nun beschäftigt ist das oft gelesene Thema Dampfbremse/-sperre. Von oben wäre es allenfalls möglich, da etwas auf/zwischen die Balken zu legen, und die Dämmung dann darauf.
    Da frage ich mich mit meiner Laienlogik allerdings, ob mit diesem Aufbau dann nicht das Durchfeuchten der Dämmwolle verhindert wird, dafür aber die eingeschlossenen Holzbalken und Holzdecke evtl. stärkerer Feuchtigkeit ausgesetzt sind, die bisher wahrscheinlich einfach ungehindert weiterdiffundierte, und dann in ein paar Jahren die gesamte Decke saniert werden -muss-.
    (Von unten könnte eine Dampfsperre allenfalls jeweils direkt an der Decke der einzelnen Zimmer, direkt hinter der Tapete angebracht werden.)

    Nebenbei: Eines der Zimmer ist ein Bad, und es ist geplant, noch einen weiteren Holzofen aufzustellen, was zumindest in 1-2 Zimmern den Luftaustausch fördern sollte, wenn ich mich nicht irre.

    Was vielleicht falsch verstanden werden kann: Der Aufbau über dieser Balkendecke: Die Eternitplatten befinde sich auf eigenen Streben, kommen also mit den Balken nicht in Berührung. An der Hausvorderseite(Regenrinne) liegen die Platten fast auf gleicher Höhe wie die Balken, an der Rückseite sind sie ca. 80cm höher, es ergibt sich also von der Seite gesehen ein langes, spitzes Dreieck. Der Hohlraum hier ist leicht belüftet.


    Ich bitte um Eure Einschätzung, was momentan die beste Lösung wäre - ist etwas unverständlich oder fehlt etwas bitte fragen, ich versuche dann die Info zu bringen.

    Vielen Dank, auch schonmal fürs Lesen,

    Ashy
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  2. Fragen zur Dachdämmung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    ein oder zwei Fotos

    würde helfen

    Gruß aus Hannover
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  4. #3
    Themenstarter

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    Okay, ich versuche mal, etwas halbwegs aussagekräftiges zusammenzuknipsen
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  5. #4

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    Hallo ashy,

    hier findest Du eher jemanden der sich mit Deiner Dachkonstruktion auskennt.
    Mal sehen was an Antworten kommt, oder ob ich mit meiner Laienmeinung so daneben lag.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,

    nochmal danke für den Tipp - mal sehen, was so kommt.

    Hallo Jürgen, es hat jetzt etwas gendauert, bis ich das auf die Reihe bekommen habe, aber jetzt hab ich ein Foto(Von der vorderen Dachkante einmal quer nach hinten über ein Stück, wo wir das Welleternit mal aufgemacht haben).

    Ich muß nochmal etwas revidieren: Wie man auf dem Foto sieht, haben wir uns das ganze nochmal etwas genauer angesehen. Und entdeckt, daß sich unter dem Putz kein Holz befindet, sondern Heraklitplatten.

    Und ja, der Dachbalken in der Mitte ist wohl ein Telefonmast a.D. :Roll



    Ashy
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    uiuiuiui...noch ein Tipp von mir, nicht auf den Platten herumtanzen, die liegen ja nur an wenigen Stellen auf.

    Aber wenn das Ding schon abgedeckt ist, dann könnte man wohl auch eine Unterspannbahn anbringen. Aber zuvor müsste da wohl noch etwas "Holz" verschafft werden. Das ist Sache der Profis, da halte ich mich zurück.

    Gruß
    Ralf
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  9. #7

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    Hallo ashy,

    im folgenden Link könnte vielleicht ein passendes Sanierungsbeispiel dabei sein. Mit derartigen Aufbauten - verputzte Heraklithplatten - habe ich bisher gute, schadensfreie Erfahrungen gemacht, mit der Dämmung von aussen. Aber bitte keine "mitdenkenden" Folien vorsehen, sondern eine völlig diffusionsoffene Bauweise:

    http://www.pavatex.de/de/art/uid_kat.../beetools.html
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