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KFW 40 im Vertrag, doch Ergebnis nicht KFW 40 konform

Diskutiere KFW 40 im Vertrag, doch Ergebnis nicht KFW 40 konform im Forum Energiesparen, Energieausweis auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von BauherrHilflos
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    KFW 40 im Vertrag, doch Ergebnis nicht KFW 40 konform

    Nachdem unser Haus nun kurz vor dem Blow Door Test steht, und wir uns mal wieder mit der Energieausweisung auseinander gesetzt haben, mal eine Frage:

    Im Vertrag wurde ein KFW 40 Haus verankert. In der Energieausweisung wird jedoch von Primärenergiebedarf von ca. 38 kWh/qm a und im Endenergiebedarf von ca. 16 kWh/qm a ausgewiesen.

    Da wir Aufgrund des kleinen Raumangebots im OG eine Drempelerhöhung beauftragt haben, diese schon umgesetzt ist,jedoch ohne Angleich der Energieausweisung, wird nun ein neue Energieausweisung erstellt.

    Uns beschleicht der Gedanke, das durch das 50cm höhere Haus (OG) auch der Energiebedarf höher sein wird, und somit die KFW 40 Grenze knackt.

    Ist somit der Vertrag ausgehebelt?
    Um gleich mal die Vertreter der "Verträge machen, und sich nicht dran halten" auszuschalten!: Es geht uns nicht um eine "MiesePeter" Weitergabe. Wir möchten nur die Folgekosten unseres Hauses durch hohe Bezugsrechnungen von Energie relative gering halten. Bitte nicht falsch verstehen. Geld wird knapp, egal ob durch ERA oder der Energiekosten..
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  2. KFW 40 im Vertrag, doch Ergebnis nicht KFW 40 konform

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Nehmt Ihr denn ...

    ... einen KfW-Kredit in Anspruch?

    Wenn Nein, isses relativ Wurscht, was jetzt "hinten rauskommt".
    Ich denke aber mal, dass die 40 nicht "geknackt" werden.

    Da die Berechnung eh´ von normierten Randbedingungen ausgeht, ist Euer persönliches Heiz- und WW-Verbrauchsverhalten letztendlich entscheidend.
    Und die - ich sach mal ca. 30-40 m³ - Mehrmenge an zu beheizendem Luftvolumen machen sich beim Energieverbrauch nicht wirklich entscheidend bemerkbar.
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  4. #3
    Avatar von JDB
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    Gedankenfehler!

    (absoluter) Mehrbedarf - na und? Is ja qm²-Bezug!

    Und wer sich auskennt weiß: Wenn's vorher gepasst hat, passt's jetzt erst recht!

    Für den Laien:
    Große Häuser verbrauchen pro m2 weniger als kleine !
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  5. #4
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    Avatar von BauherrHilflos
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    Danke erstmal für die Antworten.

    Werde die Ergebnisse des Bauleiters mal einstellen.
    Er wurde heute informiert, das die Unterlagen nicht der qm Zahl im Energieausweis mit der Drempelerhöhung übereinstimmt.

    KFW habe wir nicht in Anspruch genommen, weil der Finanzmensch gepennt hat. Anfang-Mitte 2006 waren die Zinsen noch bei 1%, danach sind diese abgeflogen.. und erst da wurde uns der Vertrag der Bank vorgelegt.
    "Besten Dank noch mal an Herrn..." ...wird er es lesen, versteht er es auch!!
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  6. #5
    Avatar von JDB
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    Bitte deutlicher ausdrücken!
    Er wurde heute informiert, das die Unterlagen nicht der qm Zahl im Energieausweis mit der Drempelerhöhung übereinstimmt.
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Gemeint ist wohl ...

    ... dass sich durch die Erhöhung von Ve auch AN verändert hat.

    @JDB
    Nix Gedankenfehler. Ich hab´ nicht von kWH/ gesprochen/geschrieben, sondern von kWh absolut.
    Der absolute Heizenergie-Verbrauch erhöht sich natürlich bei der Vergrößerung des beheizten Luftvolumens .
    Aber hier nur marginal.
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  8. #7

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    Nein.
    Er erhöht sich nur bei Vergrößerung der Hüllfläche.

    Das dürfte zwar hier gegeben sein, aber es ist ein grundsätzlicher Unterschied.
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  9. #8
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Streit um Kaisers Bart ...

    ... sach ich mal .

    Wir haben hier eine vorgegebene Gebäudegeometrie, sagen wir mal mit der Grundfläche 10 x 12 m.
    Jetzt machen wir das Haus 50 cm höher.
    Das gibt ein zusätzliches Ve von 60 m³,
    ein zusätzliches AN von 19,20 m²
    und eine zusätzliche Hüllfläche von 22 m².
    Alles Werte für die theoretische Berechnung nach EnEV.

    Tatsächlich haben wir aber jetzt ca. 45 m³ Luftraum mehr zu erwärmen. Oder nicht?
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  10. #9
    Avatar von JDB
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    Dich meinte ich doch gar nicht, Volker.
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  11. #10
    Themenstarter
    Avatar von BauherrHilflos
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    Zitat Zitat von JDB Beitrag anzeigen
    Bitte deutlicher ausdrücken!
    Wie schon von anderen geschrieben, ändert sich die Gebäudehülle und somit das Innenvolumen; als auch die anrechenbare m2 Zahl der Geschoße.

    In der letzten Baugenehmigung (Final, so ist gebaut worden) wird von einem umbauten Raum von 770,570 m3 ausgegangen. Mit 162,03 m2 Wohnfläche. Gesamtfläche 188,46 m2.

    Vor der Erhöhung des Drempels waren es laut Baugenehmigung 717,040 m3. Mit 152,37 m2 Wohnfläche. Gesamtfläche 178,80 m2.

    Grundfläche des Hauses ist 10,10m x 10,60m bei 30er Wänden.

    Somit müssen 53,53 m3 mehr Volumen von der Heizung getragen werden.

    Die auf 152,37 m2 gerechnete Energieausweisung zeigt einen Primärenergiebedarf von 38,3 und einen Endenergiebedarf von 16,0 kWh/m2a. Bei einem Transmissionswärmeverlust von 0,253.

    Installiert ist eine TTF 7 Sole Wärmepumpe von Tecalor. Zudem 5,4m2 Solar. Beide arbeiten in einen Speicher mit 400L. Zusätzlich ist eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Die Sole-Bohrungen teilen sich in 4 Bohrungen a 35m auf. (Wasserschutzgebiet).

    Weiterhin wurde in der Energieausweisung von beheizter Wohnfläche von 143,9m2 ; Nutzfläche nach ENEV von 179,8m2; bei 152,37m2; ausgegangen. Gebäudevolumen von 561,93m3.
    Warum jedoch von einem Volumen von 561,93m3 in der Energieausweisung ausgegangen wird, und von 717,040m3 in der Baugenehmigung, ist mir nicht klar. Auch wenn die Wände etwas an Volumen nehmen, so machen diese bestimmt nicht 155,11m3 aus.

    Gibt es da eine Erklärung?

    Gerne bin ich bereit, bei Privater Nachricht, die Pläne zu senden. Dabei ist es nur wichtig, das der Name der Baufirma nicht offengelegt wird. "Susanne" ist wachsam! Eine Internet-zuständige-Dame-der-Baufirma.
    Leider wahr! Bauherren Bekannte konnten auch schon Kontakt mit ihr aufnehmen. Mit dem Anwalt der Baufirma, weil Sie Ihr Hausproblem in einem Forum erörtern wollten.
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  12. #11
    Avatar von Christian Wolz
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    Die EnEV...

    ...unterscheidet zwischen beheiztem und unbeheiztem Gebäudevolumen, wobei für den Energieausweis nur der beheizte Teil angesetzt wird. Da fallen also u. U. Kellerräume, Spitzboden, angebaute Garagen etc. raus. Kann's daran liegen?
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  13. #12
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Nehmen wir mal die neuen Zahlen

    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    Wir haben hier eine vorgegebene Gebäudegeometrie mit der Grundfläche 10,10 x 10,60 m.
    Jetzt machen wir das Haus 50 cm höher.
    Das gibt ein zusätzliches Ve von 53,53 m³,
    ein zusätzliches AN von 17,13 m²
    und eine zusätzliche Hüllfläche von 20,70 m².
    Alles Werte für die theoretische Berechnung nach EnEV.
    Tatsächlich haben wir aber jetzt ca. 40 m³ Luftraum mehr zu erwärmen.
    Ansonsten wie Christian .
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  14. #13
    Themenstarter
    Avatar von BauherrHilflos
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    Zitat Zitat von Christian Wolz Beitrag anzeigen
    ...unterscheidet zwischen beheiztem und unbeheiztem Gebäudevolumen, wobei für den Energieausweis nur der beheizte Teil angesetzt wird. Da fallen also u. U. Kellerräume, Spitzboden, angebaute Garagen etc. raus. Kann's daran liegen?
    Das wird es sein. Danke für den Beitrag.
    Einen Keller haben wir nicht, jedoch der Spitzboden ist von der Baufirma nicht als "Dämm-würdig" erklärt. Uns liegt kein Material bereit, um den Spitzboden zu dämmen. Was wir jedoch aus eigener Tasche zahlen werden, wenn wir im Haus sind. Gerade auch aus dem Sinn, das die Lüftungsleitungen der zentralen Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung über den Spitzboden verteilt werden. Ein erster Schritt wird sein, das die Lüftungsleitungen eingepackt werden. Oder sprich etwas dagegen?

    Wenn man nun von 40m3 mehr Rauminhalt ausgeht, wird es dann auch eng mit dem Primärenergiebedarf von 38,3 kWh/m2a?

    Derzeit steht im Energieausweis, das wir 2297 kWh/a verbrauchen werden.
    Das bei Gebäudenutzfläche AN 12,77 kWh/m2a.
    Und einer Wohnfläche von 15,96 kWh/m2a.
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  16. #14

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    Die Feinheiten der diese Woche aktuellen EnEV-Fassung kenne ich nicht.

    Aber physikalisch ist für den Energieaufwand im stationären Zustand das zu beheizende Gebäudevolumen egal. Denn das muß ja nur einmalig beim Erstaufheizen auf Temperatur gebracht werden, danach ist nur noch der Wärmeverlust auszugleichen. Also Lüftungs- und Transmissionsverluste. Beides ist erstmal unabhängig vom beheizten Gebäudevolumen.
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  17. #15
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    Avatar von BauherrHilflos
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    So, der neue Energieausweis ist da:

    Das Innenvolumen (beheizt) hat sich um 46,37 m3 vergrößert. Es liegt nun bei 608,3 m3 (Ve)

    Der Energieausweis zeigt nun einen Primärenergiebedarf von 39,35 und einen Endenergiebedarf von 14,6 kWh/m2a. Bei einem Transmissionswärmeverlust von 0,259.

    Somit hat sich die Drempelerhöhung um 50cm doch etwas auf den Energieverbrauch ausgewirkt. Hier und da etwas mehr, und gerade noch so KFW40.
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