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Innentemperaturen bei monolithischer Wand

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  1. #1

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    Innentemperaturen bei monolithischer Wand

    Hallo zusammen,

    im Buch Thomas Königstein, Ratgeber energiesparendes Bauen, Blottner-Verlag 2003, lese ich, daß bei monolithischer Bauweise (mit linearem Temperaturverlaufes über den Querschnitt bei z.B. 36,5er Ziegel, bei -10°C aussen) die Innenwand mit 16°C relativ kalt sei, bei WDVS gleicher Stärke erreiche man 19°C, was fast der angesetzten Lufttemperatur von 20°C entspräche.

    Frage: 1. Ist dies so? 2. Wenn ja, wie stark wirkt sich das in der Wahrnehmung aus?
    Ist dies beim Neubau eines KfW40-NEH ein ernsthaftes Argument für WDVS und gegen monolithische Wand?

    Danke im voraus,
    Seev
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  2. Innentemperaturen bei monolithischer Wand

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Erdäpfel und Pferdeäpfel würd ich sagen.
    Klar 10 MW (egal welcher Güte) + 14 cm WDV haben normalerweise einen höheren Dämmwert als eine 24er Wand monolitisch. Läßt sich für fast alle Wandstärken durchspielen.
    Wer Dämmung werten will, sollte schon Dämmwerte und nicht Wanddicken vergleichen. Dabei kommen dann auch gleiche Oberflächentemperaturen raus.
    Evtl. allerdings unterscheidliche Wandstärken.
    In so weit mal wieder: >>Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast<<
    MfG
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  4. #3
    Themenstarter

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    hätte vielleicht präzisieren sollen: er vergleicht 24er Ziegel+12er WDVS mit 36,5er Ziegel. Wandstärke als fester Parameter. Vom U-Wert steht an dieser Stelle nix, weiter hinten aber schon noch.
    Mein Fazit: in dieser Betrachtung den U-Wert fixieren, damit sind die Temperaturen es auch; das leuchtet mir auch ein.

    Nur: mein Architekt hat nach Diskussion der zu hohen berechneten Kosten auf einmal "argumentativ geschwenkt" von 24er MW+12er WDVS auf 36,5cm monolithisch, und das ohne daß wir die Anforderung KfW60 (damals noch) geändert hätten.
    Dann stimmt mich das jetzt eher bedenklich als die Buchaussage ...
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