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Abdichtung herauspringendes Kellergeschoß

Diskutiere Abdichtung herauspringendes Kellergeschoß im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Hendrik Möller
    Gast

    Abdichtung herauspringendes Kellergeschoß

    Bei meinem Bau verspringt der Eingangsbereich nach innen, dieser Versprung wurde im Keller nicht "mitgenommen". Dadurch entsteht im Eingangsbereich eine "Flachdachfläche", die ich wie folgt abdichten möchte:

    1. Bitumen-Voranstrich (Untergund Beton / Kellerdecke)

    2. Abdichtung mit Bitumen-Schweißbahn G 200 S 4, an den Wangen bis OK Pflasterstein hochziehen

    3. Styrodur 5 cm als Dämmung

    4. Nochmalige Abdichtung mit Bitumen-Schweißbahn G 200 S 4, an den Wangen bis OK Pflasterstein hochziehen

    5. Sandbett

    6. Pflastersteine als Endbelag


    Frage: Wie kann ich einen Verbund herstellen von der Bitumen-Schweißbahn zum Styrodur und umgekehrt? Einfach Bitumenbahn heiß machen und verkleben/verschweißen? Hält das Styrodur das aus usw. ???

    Oberhalb des Eingangs kragt noch ein Balkon ca. 3,00 m raus, also es wird wohl nicht viel Wasser anfallen im Eingangsbereich. Aber soll ja trotzdem vernünftig werden!

    Frage allgemein: Habe gehört, das viele Bitumen-Schweißbahnen keine Zulassung mehr besitzen als Oberlage. Welche sind denn noch "übriggeblieben" und besitzen eine ?
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  2. Abdichtung herauspringendes Kellergeschoß

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  3. #2

    Registriert seit
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    437
    Also wenn es vernümpftig werden soll, sieht der aufbau in diesem bereich folgender maßen aus.

    1.) Bitumen-Voranstrich

    2.) Schweißbahn G 200 S 4 Talkum muß an den Seiten hinter Dämmung/Verblender ca. 40cm hochgeführt werden

    3.) Foamglas in Heißbitumen eingegossen. (Wärmedämmung für den Keller)

    4.) Schweißbahn G 200 S 4 Talkum.

    Als endbelag würde ich auf keinen fall Pflastersteine für den Eingang vorsehen. Wasser kann nicht absickern, und steht dauerhaft auf Kellerdecke im bereich Eingang. Ich würde als Endbelag für den Eingang Naturstein vorsehen, den man versiegeln kann.



    TAMKAT
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  4. #3
    MB
    Gast

    Zur Ergänzung

    Bitumenschweißbahnen dürfen gar keinen Verbund zu extrudierten Polystyrolplatten haben. Da gehört eine Trennschicht zwischen.

    Oder eben gleich Foamglas.
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  5. #4
    Handrik Möller
    Gast
    Was für eine Trennschicht gehört dazwischen ?

    Wie erstelle ich eine Verbindung / "Klebeverbund" zwischen den verschiedenen Schichten ?
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  6. #5
    Gast360547
    Gast

    g 200

    Moin,
    dd oder S4 , S5 sind nicht als Oberlage geeignet.
    s. a. http://planungsgruppe-dach.de/bahnen.html
    Grüße
    stefan ibold
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  7. #6
    Hendrik Möller
    Gast
    Und welche Bitumenbahn ist als Oberlage geeignet ? Alle, die nicht mit dem Hinweis "nicht als Oberlage geeignet" vermerkt sind !!! ???

    Was ist eigentlich ein R 333 ?
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  8. #7
    Gast360547
    Gast

    ansich...

    Moin,
    nur noch Bahnen, bei denen die Trägereinlage kein Wasser aufnehmen kann. Und das sind ausdrücklich Polymerbitumen-Bahnen in Verbindung mit einem Polyesterfaservlies als Einlage.

    Die Bezeichnung 333er oder 555er bezeichnet die wirklichen "Pappen". Die haben eine Trägereinlage bestehend aus Rohfilz 333 g/m² oder eben 555g/m².
    Bei Bauwerksabdichtungen nur in eingespanntem Zustand verwendbar, will sagen, da müßte Last drauf.
    Grüße
    stefan ibold
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  9. #8
    MB
    Gast

    Welche Oberlage?

    In diesem Aufbau gibt es keine Oberlage im Sinne der - Flachdachrichtlinien -. Hier sit die DIN 18195 maßgebend.. Und da sind eben auch G 200 S4 und S5 zulässig.
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  10. #9
    Lebski
    Gast
    Wo wird denn hin Entwässer? Gefälle?
    Besser wäre ein Gefällesetrich einzubauen, unter der Abdichtung.
    Pflaser in Splitt legen, nicht in Sand, wegen der Entwässerung.
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  11. #10
    Hendrik Möller
    Gast
    Meinte ich auch, Split und nicht Sand. Es wird mit 2,5 % Gefälle vom Haus weg entwässert.

    Mit der Oberlage war ne allgemeine Frage, nicht auf den Fall bezogen. Ich wußte nicht, das Polymer-Bahnen auch heiß verschweißt werden können, wie Bitumenbahnen. Dachte, Polymer-Bahnen wären ausschließlich Kaltklebebahnen.

    Hab mal bei Bauder ne Planer-Mappe bestellt, möchte mich in der Angelegenheit ein bißchen schlau machen.

    Ach ja, was ist eigentlich der Unterschied zwischen talkumiert und beschiefert ??? Anwendungsbereiche ???
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  12. #11
    Hendrik Möller
    Gast
    Sollte natürlich heißen, das das Pflaster mit 2,5 % Gefälle vom Haus weg verlegt wird !
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  14. #12

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    Das Gefälle würde mit dem Foamglass gemacht, ist aber auch mit dem Naturstein möglich. Sie müssen eine vernümpftige Wärmedämmung zum Keller haben. Die bekommen sie nur mit Foamglass hin. Andere Dämm-materialien wären so dick, das sie viel zu hoch kommen.

    Was habt ihr mit eurem Pflaster im Eingangsbereich? habt ihr welches geschenkt bekommen?
    Der eingang sollte sich doch Optisch vom Rest unterscheiden, und sollte eigendlich immer eine kleine Stufe haben.

    TAMKAT
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  15. #13
    MB
    Gast

    Zum Allgemeinen

    Polymerbitumen ist ein Sammelbegriff. Polymere sind in diesem Bereich Elastomere (SBS / PYE) und Plastomere (APP / PYP). Poymerbitumen wird bei Schweißbahnen aber eben auch bei Selbsklebebahnen eingesetzt. Sogar bei Dachdichtungsbahnen (DD). Polymerbitumen hat gegenüber Normalbitumen Vorteile in der Kältebruchfestigkeit und der Wärmestandfestigkeit sowie in der Dehnungsmöglichkeit.

    Elastomere (SBS / PYE) sind nicht UV-beständig, daher brauchen die eine Schutzschicht. Das ist fast immer Beschieferung, also eine Bestreuung mit (farbigem) Schiefersplitt.

    Talkum dient nur als Trennung, damit die Rollen nicht in sich verkleben. Als UV-Schutz nicht geeignet.

    Talkumiert sind meist die 1. Lagen einer Dachabdichtung, damit die 2. Lage voll aufgeschweißt / aufgeklebt werden kann. Bei Beschieferung ist dies schwierig.

    Daher gibt es auch Bahnen mit "bestreuungsfreien" Kopfstößen.

    Plastomerbitumen (APP / PYE) ist UV beständig. Hier ist Schiefersplitt oft nur wegen der Ansicht aufgebracht.
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