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  1. #1

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    Kosten der Finanzierung

    Hallo,

    für unser anstehendes Bauvorhaben, habe ich bereits mit einigen sog. Finanzierungsexperten telefoniert um erste Eindrücke zu gewinnen. Manche Finanzierer wurden mir von den Hausbaufirmen empfohlen, andere habe ich durch das Internet oder aus Annoncen in Immobilienzeitschriften herausgesucht.
    Was mich aber nun sehr verwundert, sind die unterschiedlichen Aussagen über die Kosten der Finanzierung. Einige Finanzierer wollen 1% der Darlehenssumme bzw. bis 3 %, andere haben einen Festbetrag und wiederum andere sagten mir es würden keine Kosten entstehen.
    Was ist nun eigentlich angemessen, oder anders gefragt, wie soll ich zu dem Finzierer stehen, der keine Kosten für mich verursacht ( er muss doch auch Geld verdienen ).
    Würde mich über jede Antwort freuen.
    Gruß
    Tojo
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  2. Kosten der Finanzierung

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  3. #2

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    was für Finanzierer??

    Und welche Kosten der Finanzierung??
    Die stecken bei Banken doch normalerweise in den Zinsen etc. drin. Falls es sich um eine seriöse Vermittlung dreht, dann regelt das der Vermittler meist direkt mit der finanzierenden Bank, so daß man davon auch nichts merkt, geschweige denn bezahlen muß.
    Ich würde von allen anderen "Finanzierern" auf alle Fälle die Finger weg lassen.

    Gruss
    Seev
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  4. #3

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    Kosten sind Zinsen und Gebühren der Finanzierung

    Sie meinen aber offensichtlich die Kosten, welche "Finanzexperten" verursachen, bis die Finanzierung unter Dach und Fach ist.

    In puncto Suche nach "Finanzexperten" möchte ich nicht in Ihrer Haut stecken. So dürften auch Sie sich nennen, wenn Sie denn möchten. Maurer darf sich nur nennen, wer auch einen Berufsabschluss als "Maurer" hat.

    Es gibt Bauherren, welche (leider oft nach dem Bauen) wesentlich schlauer sind, als so mancher "Finanzexperte". Da einen guten zu finden wär zunächst ideal für das Grundgerüst. Erkennen können Sie dies aber nicht selber.

    Fragen Sie grundsätzlich nach Ausbildung und Berufserfahrung. Wer dies hat, wird Ihnen auch gerne Auskunft geben. Fragen Sie auch nach, was konkret Ihr Gegenüber an Ihrem "Fall" verdient, bzw. kostet.

    Wenn Ihnen jemand erklärt, dies würde alles nichts kosten, so gehen Sie wieder, bzw. brechen Ihren Kontakt ab. Das ist unseriös.

    Bei Banken zahlen Sie alles über den Zins bzw. die Gebühren (...das regeln wir intern.

    Vermittler reichen von top seriös bis zu Oma´s letzer verkrachten Verwandtschaft. Hüten Sie sich vor dem Irrglauben, das könne alles nicht so schlimm sein, wenn Ihr Gegenüber der weiblichen Spezies angehört.


    Schönes Auto, oder schicker Woll-Mini mit Kaschmirschal von alleinerziehenden Schafen, geölte Haare und neuester Computerschnickschnack und Handy zum Suppekochen taugen N I C H T als Auswahlkriterien.

    Kosten entstehen entweder nach Höhe/Menge der vermittelten Ware (Kreditsumme etc.) oder nach Zeitaufwand bei z. B. Beratung gegen Honorar.
    Letzteres setzt sich schwer durch, es gibt auch sehr wenige, welche dies anbieten, da bei der Vermittlung von Finanzprodukten wesentlich mehr zu verdienen ist und keine umfangreichen Kenntnisse vorausgesetzt werden.
    Die schlimmsten Finger sind diejenigen, welche sich Honorarberater nennen, zum Honorar auch noch Vermittlungsprovision kassieren.

    Ein guter Honorarberater sollte um die 50 Euro/Std zu haben sein.

    Die zur Zeit gängiste Methode an Baugeld zu kommen ist bei einfachen Sachlagen der Weg über das Internet. Dies beschreibe ich hier nicht, da es dazu ausführliche Informationen in den wichtigten Foren dazu gibt. Die größten Internetvermittler (also Provision abhängig von der Kreditsumme) gelten auch als seriös und handhaben ihr Metier professionell (habe guten Eindruck über kompetente Mitarbeiter)

    Viel Glück (davon brauchen Sie mehr als genug) bei der Suche
    Geändert von Alfred Witzgall (17.11.2007 um 06:03 Uhr)
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Alfred Witzgall Beitrag anzeigen
    Wenn Ihnen jemand erklärt, dies würde alles nichts kosten, so gehen Sie wieder, bzw. brechen Ihren Kontakt ab. Das ist unseriös.

    Die zur Zeit gängiste Methode an Baugeld zu kommen ist bei einfachen Sachlagen der Weg über das Internet. Dies beschreibe ich hier nicht, da es dazu ausführliche Informationen in den wichtigten Foren dazu gibt. Die größten Internetvermittler (also Provision abhängig von der Kreditsumme) gelten auch als seriös und handhaben ihr Metier professionell (habe guten Eindruck über kompetente Mitarbeiter)
    Zwischen diesen beiden Bemerkungen besteht eine gewisse Spannung, weil die großen Internetvermittler (wie Dr. Klein oder Interhyp) keine Provisionen vom Kunden nehmen. Der Kunde zahlt lediglich den Effektivzins, die finanzierende Bank zahlt an den Vermittler. Aus Sicht eines Häuslebauers mit gewissen Kenntnissen ist das ein durchaus gutes Modell.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Stefan61 Beitrag anzeigen
    ..... Der Kunde zahlt lediglich den Effektivzins, die finanzierende Bank zahlt an den Vermittler. Aus Sicht eines Häuslebauers mit gewissen Kenntnissen ist das ein durchaus gutes Modell.
    Ich bin sicherlich kein Finanzexperte, muß mich aber zwangsweise seit fast 20 Jahren damit befassen. Meine Meinung, wenn ein Bauherr sich hier nicht auskennt, auf keinen Fall Experimente wagen. Es gibt genügend renommierte Dienstleister (auch die Hausbank um die Ecke). Und nicht immer auf das Zehntel Zins mehr oder weniger schauen.

    Für den Laien empfehle ich die Standard-Lösung (Interhyp & Co.) sowie die großen Direktbanken. Auch die Hausbank kann, wenn sie möchte....

    Also, eine möglichst einfache und überschaubare Konstruktion. Dann stellt sich die Frage nach zusätzlichen Gebühren erst garnicht.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Da kann ich meinem Vorredner nur beipflichten. Ich habe deshalb die zweite Spezies in meinem obigen Beitrag zu empfehlen versucht.
    Von der ersten, die was direkt vom Kunden nimmt, würde ich nur die Finger weg lassen, denn es besteht keinerlei Bedarf nach diesen. Warum auch?
    Banken und die gen. guten (Internet-)Vermittler reichen völlig aus und sind m.E. bzgl. Kompetenz, Bonität und Kostentransparenz die bessere und sicherere Wahl. Bzgl. Bank ruhig erst mal bei der Hausbank anfragen, dann im Internet bei ING-Diba, Sparda etc..
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  8. #7

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    huch, da war einer schneller ...

    Macht nichts, ich stimme auch diesem Vorredner und dem Vorvorredner zu.
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  9. #8

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    so isses

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Meine Meinung, wenn ein Bauherr sich hier nicht auskennt, auf keinen Fall Experimente wagen. Es gibt genügend renommierte Dienstleister (auch die Hausbank um die Ecke). Und nicht immer auf das Zehntel Zins mehr oder weniger schauen.

    Für den Laien empfehle ich die Standard-Lösung (Interhyp & Co.) sowie die großen Direktbanken. Auch die Hausbank kann, wenn sie möchte....

    Also, eine möglichst einfache und überschaubare Konstruktion. Dann stellt sich die Frage nach zusätzlichen Gebühren erst garnicht.

    Gruß
    Ralf
    Das kann man so unterschreiben
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  10. #9
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    Vielen Dank für die Antworten. Wenn ich euch alle richtig verstanden habe, dann wird ein sog. Finanzexperte, welcher mir meine Hausfinanzierung besorgen soll, auf Provision von der Bak bezahlt.
    Das es auch andere Möglichkeiten, wie Hausbank oder selber im Internet suchen, gibt, ist mir schon bewußt, jedoch ist es bei uns nicht ganz so einfach, da wir eine ungünstige Konstellation ( für die Banken ) der Gehälter haben. Meine Frau ist Selbstständig ( Schock für die Bank ) und ich bin Taxifahrer auf Umsatzprovision ( der 2. Schock für die Bank ). Deshalb soll mir ein Finanzexperte diese Arbeit abnehmen, bevor ich überall Anträge stelle und dann wegen der o.g. Konstellation abgelehnt werde.
    Ich wollte eigentlich nur Wissen, ob es üblich ist, das ein Finanzexperte gesondert bezahlt wird oder im Erfolgsfall sein Geld von der auszuführenden Bank erhält, denn umsonst arbeitet keiner.

    Gruß
    Tojo
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  11. #10

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    Ich sag´s mal so. Wenn die Konstellation nicht passt, kann auch der Finanzberater nicht zaubern.

    Man sollte sich auch sehr gut überlegen, ob man eine Finanzierung mit aller Gewalt möchte, obwohl alle Zeichen dagegen sprechen.

    Schau mal auf der Webseite der o.g. Inter..., dann Unterlagen sammeln und Termin bei der nächstgelegenen Niederlassung vereinbaren. Dort die Details besprechen und sehen wie die Situation eingeschätzt wird.

    Gruß
    Ralf
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Hallo !

    Zitat Zitat von Tojo68 Beitrag anzeigen
    Meine Frau ist Selbstständig ( Schock für die Bank ) und ich bin Taxifahrer auf Umsatzprovision ( der 2. Schock für die Bank ). Deshalb soll mir ein Finanzexperte diese Arbeit abnehmen, bevor ich überall Anträge stelle und dann wegen der o.g. Konstellation abgelehnt werde.
    Verfassen Sie doch einfach ein Schreiben in dem Sie Ihre Situation erläutern und um ein Darlehensangebot bitten. Das schicken Sie an alle Banken, die für Sie in Frage kommen. Mit der Resonanz können Sie dann eine Vorauswahl treffen.
    Und damit Sie auch die für die Banken wesentlichen Informationen weitergeben, vorab ein Gespräch mit einer Bank. Dass können Sie dann in Ihrer Anfrage berücksichtigen.
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  14. #12

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    Gerade bei dieser Konstellation würde ich das persönliche Gespräch bevorzugen. Ein "anonymer" Brief ist zwar schnell geschrieben, aber auch genauso schnell wieder in den Papierkorb befördert.

    Ich bleibe dabei. Unterlagen zusammenstellen (Steuerbescheide /Lohnnachweis, bei Selbständigen auch BWA & Co., Objektunterlagen, evtl. Zusammenfassung inkl. Kapitalbedarf) damit sich der Sachbearbeiter einen schnellen Überblick verschaffen kann.

    Mit den Unterlagen das persönliche Gespräch suchen, denn neben den Zahlen spielt auch die Chemie eine Rolle. Gerade bei so einem Gespräch kann sich der Sachbearbeiter ein Bild machen, und man kann Fragen gleich vor Ort beantworten.

    Gruß
    Ralf
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