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D-Lan und Phasenkoppler

Diskutiere D-Lan und Phasenkoppler im Forum Elektro 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Ausrufezeichen D-Lan und Phasenkoppler

    Hi, ich habe mir überlegt, D-Lan zuzulegen.

    Für alle, die es nicht wissen, das ist ein Netzwerk, das über das vorhandene Stromleitungssystem aufgebaut wird. Dazu gibt es verschiedene D-Lan-Stecker, welche in die Steckdose gesteckt werden und am anderen Ende befindet eine RJ45 Dose für den Netzwerkanschluss.

    Um die optimale Geschwindigkeit zu bekommen, sollten die verwendeten Steckdosen an einer Phase angeschlossen sein.
    Wie bekomme ich nun heraus, ob dies bei mir der Fall ist. Tut mir Leid, aber damit kenn ich mich nicht so aus.

    Und hat jemand Erfahrung mit D-Lan?

    mfg
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  2. D-Lan und Phasenkoppler

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo,

    zu Deinen Fragen. Man könnte messen welche Steckose mit welcher Phase belegt ist, aber dafür bräuchte man etwas Meßtechnik die Dir vermutlich nicht zur Verfügung steht.

    Also die Holzhammer-Methode, doch hierfür müßte man Deine Elektroinstallation etwas genauer kennen. Entweder in der Unterverteilung (sofern vohanden) oder spätestens im Zählerschrank ist L1, L2 und L3 getrennt abgesichert. Also, Sicherung für L1 raus und nachschauen, welche Steckdose noch gespeist wird. Dann L1 rein und L2 raus und das gleiche Spiel nochmal. Zum Messen solltest Du Dir einen zweipoligen Spannungsprüfer besorgen. Zum Überprüfen ob die Steckdose noch gespeist wird kannst Du auch einen Verbraucher anschließen (Handlampe oder was auch immer).

    Darauf achten daß später wieder alle "Sicherungen" drin sind, sonst könnte es passieren daß im Keller die Gefriertruhe abtaut, oder die Heizung steht oder......

    Aber VORSICHT, mit Netzspannung ist nicht zu spaßen. Du solltest schon wissen was Du tust, ansonsten hol´ Dir jemanden der sich damit auskennt.

    Noch zum Thema powerline.

    Ich persönlich halte nichts davon. Powerline lässt sich leicht stören und dann geht die Datenrate schnell in den Keller. Dafür genügt schon ein Fön, die Küchenmaschine, oder Papi der gerade ein Loch in die Wand bohrt.
    Im Labor läuft die Sache schon, aber in der Praxis mit der oftmals chaotischen Verkabelung des Gebäudes, sieht das etwas anders aus.
    Gerade bei hohen Datenraten ist das Protokoll permanent am Korrigieren was sich natürlich negativ auf die Datenrate auswirkt.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Ach so, zum Phasenkoppler.

    Dafür hol´ Dir bitte einen Fachmann der das Ding fachgerecht einbaut.
    (der dann auch gleich klären könnte welcher Kreis wo angeschlossen ist)

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Wenn es irgend eine andere Möglichkeit gibt - Finger weg von DLAN!
    Selbst wenn es funktioniert, ist es eine Störschleuder ersten Ranges. Wenn Du Pech hast, möchte ein Nachbar Radio hören oder Amateurfunk betreiben.
    Der schickt Dir dann den Meßtrupp der BNetzA auf den Hals. Und die nehmen Dir das Spielzeug ersatzlos weg...
    Daß die Dinger hierzulande verkauft werden dürfen, heißt nämlich noch lange nicht, daß man sie auch uneingeschränkt benutzen darf!
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  6. #5
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    Danke schonmal für die Antworten
    Den Phasenkoppler werde ich selbstverständlich nicht selbst anbringen.

    Das mit den Phasen hab ich mir schon gedacht.
    Bei uns sind im Keller im Zählerschrank drei Schalter ("große Sicherungen"), die es nie raushaut^^. Das werden die dann sein, denn ansonsten befindet sich nur noch eine hinter Glas versiegelte Sicherung, für was auch immer die gut, ist und der Rest ist im EG.

    Dann kann ich des mal ausprobieren.

    Was D-Lan betrifft:
    Ich hab jetzt gelesen, dass die Teile nicht so anfällig sein sollen wie W-Lan.

    Ist es möglich, die Netzwerk-Kabel unterm Boden verlegen, wenn man diesen sowieso schon erneuern möchte? Ist Betondecke, müsste man evtl. mit einer Flex einen Schlitz fräsen. Was mir aber bedenken macht sind die 90 Grad Winkel, wenn es vom Boden zur Wand+Dose übergehen soll.

    Ist das ein Problem? Was würdet Ihr mir für diese Situation empfehlen?
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  7. #6

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    Hallo,

    der Biegeradius ist kein Problem. Kann man dem Datenblatt zu den Kabeln entnehmen. Meist 3xD (je nach Aufbau). Das wären bei einem Kabel mit 10mm Durchmesser also 30mm.

    Den Estrich schlitzen ist so eine Sache. Evtl. am Rand verlegen wäre günstiger.

    Aber nochmals zur Erinnerung. Vorsicht mit Experimenten im Zählerschrank oder der Unterverteilung. Strom macht klein, schwarz und hässlich.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Ich hab neulich...

    ...in unserem Büro ein Power-Lan Netz (devolo, gibt aber auch andere gute Anbieter) installiert. Überzeugt war ich nicht, aber es gab keine brauchbare schnell herzustellende Alternative.

    Das Ganze läuft überraschenderweise absolut problemlos, die Module haben sich innerhalb von Sekunden erkannt. Die Datenrate ist allerdings nicht vergleichbar mit einer festen z.B. 100 MBit Verkabelung per CAT-Kabel/Switch. Umso wichtiger ist es, die aktuellsten Modelle zu besorgen und sich nicht mit einer maximalen Datenrate von "bis zu 14 MBit" abspeisen zu lassen.

    Wenn das System dann auf 10% der erwarteten Leistung läuft, hat man immer noch 10-20 MBit anstelle der 1-2 MBit der ersten Modelle. Aber: die neuesten Module kosten natürlich drei mal so viel (ca. 500 Euro für drei Module (zwei Büros (raumintern die Rechner per Switch an das Modul) und ein Router, insgesamt sind fünf Rechner im Betrieb) wie die veralteten Teile, die sich massenweise in den Regalen stapeln...

    Grüße,
    Tom
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  9. #8
    Avatar von hirma
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    Laß es sein

    Suche lieber nach vernünftigen Alternativen (W-Lan, Verkabelung, Funknetzwerk, Infrarot usw. ). Das vernünftigste ist hierbei immer eine fixe Verkabelung.
    Falls Du es doch probieren möchtest kann ich nur dem Beitrag von Tom Köhl zustimmen.
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  10. #9

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    Bei richtiger Anwednung ist D-Lan besser als W-Lan. Das mit den versch. Phasen stimmt nicht ganz. Anders ausgedrückt: Es wird dir nicht auffallen. Ich empfehle den Hersteller Devolo. Da benötigt man kein Phasenkoppler und es ist ein einfaches Plug and Play System.
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  11. #10

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    "Um die optimale Geschwindigkeit zu bekommen, sollten die verwendeten Steckdosen an einer Phase angeschlossen sein.
    Wie bekomme ich nun heraus, ob dies bei mir der Fall ist. Tut mir Leid, aber damit kenn ich mich nicht so aus. "

    Die Lösung ist m.E. recht einfach. Alles, was man dazu braucht ist ein Vielfach-Messgerät und eine Kabeltrommel.
    Die Kabeltrommel an eine Steckdose anschließen und damit an die 2. Steckdose gehen. Das Messgerät auf Messbereich 500V oder 1000V Wechselspannung einstellen. Die Spannung zwischen den Phasen beider Steckdosen ist 0, wenn es sich um die gleiche Phase handelt oder 380V wenn die Phasen unterschiedlich sind.

    Um die Phase an einer Steckdose zu finden, Phasenprüfer verwenden oder gehen den Schutzleiter messen.
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  12. #11

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    Im Zählerbereich befindet sich doch ein SLS oder Schraubsicherungen...einfach 1 Phase abschalten und schauen wo noch Dampf ist.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Die sind aber (zumindest in älteren Anlagen und bei Zählervorsicherungen) häufig verplombt. Dann geht das so nicht!
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  14. #13

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    Die SLS die ich kenne lassen sich einzeln abschalten, auch wenn verplombt. Es wird ja nur die Abdeckung verplombt.

    Und die von mir erwähnten Schraubsicherungen befinden sich doch nach dem Zähler und sind somit nicht verplombt. Man kann sie also rausdrehen.

    Aber solange man nicht weiß, was, wo, wie verbaut ist, kann man nur raten.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Das ist regional sehr unterschiedlich.
    Es gibt durchaus Regionen, wo auch die Betätigungshebel der SLS verplombt werden!
    Und in weiten Teilen wurden Zählervorsicherungen verwendet statt Zählernachsicherungen. Jahrzehntelang waren die dann eben (da Schraub- oder NH-Sicherungen) notwendigerweise verplombt.
    Vereinzelt gibt es dan Fall, daß sowohl Zählervor- als auch Nachsicherungen verwendet werden (was aber aus Selektivitätsgründen wenig sinnvoll ist). Oder statt der Vor- bzw. statt der Nachsicherung einen (kundenbedienbaren) Hauptschalter. Der ist dann dreipolig (oder gar allpolig). Es gibt sogar dreipolige SLS (gekoppelt), auch da kann man keinen einzelnen Außenleiter freischalten.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Das ist regional sehr unterschiedlich......
    Wir setzen doch die Maßstäbe, BW im Herzen Europas..

    Aber ich hatte mir zur Sicherheit ein Hintertürchen offen gelassen.

    Zitat Zitat von R.B.
    Aber solange man nicht weiß, was, wo, wie verbaut ist, kann man nur raten.
    Gruß
    Ralf
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