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  1. #1

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    Poroton T16, Frostschäden möglich?

    Hallo,

    folgender Ist-Zustand existiert: Beim Haus meines Freundes ist das Erdgeschoss fertig gemauert worden. Die Deckenrandabstellung ist Lohr Element, 8cm stark. Die Betondecke ist 20cm stark. Jetzt läuft überall Regenwasser an den Wänden runter (außen), teilweise hat sich ein Eispanzer gebildet. Nun ist es so, dass Absprengungen der Ziegel (vom Brennvorgang) grösser geworden sind, teilweise sich sogar kleine Bröckchen gelöst haben.

    Meine Meinung ist: hier muss ein Wetterschutz her, da die Ziegel total durchfeuchtet sind.
    Die Aussage der Profis ist: Kein Problem, Decke ist ja drauf, von oben läuft kein Wasser in das Mauerwerk

    Achtung: Bis März ist Baupause, wg. Frost (Höhenlage)

    Was ist nun richtig? Und: Wie würde (wenn erforderlich) eine fachgerechte Wintersicherung des Baus aussehen?

    Gruss, Dirk
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  2. Poroton T16, Frostschäden möglich?

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  3. #2

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    Wenn von oben kein Wasser in die Kammern fließen kann und auffriert, sollte nichts passieren...
    Gegenfrage: Warum T16? Es gibt doch mittlerweile deutlich bessere U-Werte.
    oder 30er Wand plus WDVS?
    gruss
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hi,

    heisst das also: Ein klatschnasser T16 kann keinen Frostschaden bekommen? Die Bröckchen, die sich gelöst haben, wären eh irgendwann abgefallen???

    @Bernix: Wird eine komische Konstruktion. Passivhausfenster, 26cm Polystyrol... Bauher will nur ohne WDVS einziehen können, daher kein HLZ...
    (Und mag dicke Wände ;-))

    Gruss, Dirk
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Isolierglas Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Die Aussage der Profis ist: Kein Problem, Decke ist ja drauf, von oben läuft kein Wasser in das Mauerwerk
    Das würde ich mir an deiner Stelle einmal gaaanz genau ansehen. Bei mir war es z.B. so, dass genau da wo die Decke drauf war das Wasser 2,5m hoch in den Steinen gestanden hat. Hat lustig ausgesehen wenn man mit dem Zimmermannshammer ein Loch rein gehauhen hat und dann das Wasser aus der Wand schoss. (Die grösste "Pinkelweite" war >40cm.)
    Die Decke funktioniert wie ein Regenauffangbecken. An der(den) tiefsten Stelle(n) läuft das Wasser dann am Deckenrand runter und in die Steine rein. Das funktioniert sogar dann, wenn die Decke leicht über steht.
    Besonders die Innenwände (z.B.am Treppenloch) sind tückisch, weil man den dort verwendeten Steinen die Nässe nicht ansieht. Die stärker porosierten Steine im Aussenmauerwerk werden sofort sehr viel dunkler.
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