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  1. #1

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    Untersparrendämmung

    Hallo alle zusammen. Ich bin am bauen und würde gerne wissen ob es sinnvoll ist nach der Dampfsperre noch eine zweite Isolierung mit Isover Integra UKF1 (oder andere) zwischen die erste Lattung (4x6cm Kanthölzer)einzubringen. Darauf kommt noch eine zweite Lattung mit Dachlatten(24x48mm).Wie sieht es da mit der Feuchtigkeit aus? Kann die sich in diese Dämmung einsetzen und es anfangen zu schimmeln? Wäre nett wenn mir da jemand einen Rat geben kann.
    Die Zwischensparrendämmung ist 180mm stark. Die Dachverkleidung erfolgt mit Rigipsplatten.
    Mfg
    Klaus
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  2. Untersparrendämmung

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  3. #2

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    Die zweite Dämmung darf nicht zu viel sein. Gleiche Dämmwerte vorrausgesetzt sind zusätzliche 4 cm sicher machbar. Wenn es mehr sein soll würde ich den Aufbau mal durchrechnen lassen.
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    Die zweite Dämmung darf nicht zu viel sein.

    Naja, Beruf soll " Dach " sein.

    Zum Sinn und Zweck der Untersparrendämmung hier mal ( als Beispiel ) nachlesen ab S.16:

    http://www1.rockwool.de/graphics/Tes...markt_0705.pdf

    Da es G+H Isover Untersparrendämmung sein soll, geht nach der 20%-Regel nur die Untersparrendämmung in 24 mm. ( 20 % von 18 cm Zwischensparrendämmung ).

    Also nicht UKF 1, sondern UKF 2: http://www.bauen.com/hersteller/prod...ID=32&P_ID=129

    Für UKF 2 bedürfte es eines Tauwassernachweises.
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  5. #4
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    Hallo
    Danke erstmal für die Antworten. Das mit der 20% Regel habe ich noch nicht gewusst. Also die 24mm Dämmung wäre dann in Ordnung. Kann man auch einfach Styropor benutzen oder wäre eine Dämmwolle besser? Mfg
    Klaus
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  6. #5

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    @eric

    Wir vom Bau sind doch keine Juristen: " 9,9999 ist halt nicht 10 " stimmt zwar, ist aber Kleinlich. 20% von 18 cm sind 3,6 cm. Dann sind 4 cm in Ordnung.

    @klaus54321

    Wenn Stromkabel etc. in deiner Lattungsebene liegen, hast Du es mit Dämmwolle sicher leichter beim Einbau.
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    20% von 18 cm sind 3,6 cm. Dann sind 4 cm in Ordnung.
    Mag ja sein. Aber 4 cm UKF gibts nicht von G+H Isover. Deswegen habe ich es ja verlinkt.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Jürgen Jung Beitrag anzeigen
    der harte Dämmstoff hat den Nachteil, dass:

    1. der Lattenabstand millimetergenau stimmen muss (parallel)
    2. die Dämmung genau geschnitten werden muss und wenn dies nicht der Fall ist, ein Luftspalt zwischen Dämmung und Latte verbleibt
    3. es wohl keine Dämmung genau in der Lattenstärke gibt

    Gruß aus Hannover


    Gruß aus Hannover
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  9. #8
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von DerKonrad Beitrag anzeigen
    Wir vom Bau sind doch keine Juristen: " 9,9999 ist halt nicht 10 " stimmt zwar, ist aber Kleinlich. 20% von 18 cm sind 3,6 cm. Dann sind 4 cm in Ordnung.
    Zitat Zitat von Eric
    Mag ja sein. Aber 4 cm UKF gibts nicht von G+H Isover. Deswegen habe ich es ja verlinkt.
    Gruss oder nicht Jurist, erhaeltlich oder nicht erhaeltlich, Gruss aus Hannover oder Nichthannover ist hier alles nicht die Frage noch ist es die Antwort:
    Es geht bei der 20%-Regelung nicht um die Gesamtdicke der verabeiteten Daemmung, sondern um die Gesamtdaemmwirkung des Aufbaus, dazu zaehlen auch die stehende Luftschicht raumseitig der Untersparrendaemmung und der Rigips.

    Dazu ueberschlaegig unter Auslassung der marginalen Bestandteile desselben:


    18+4+2,4= 24,4
    24,4*0,2= 4,88
    4,88<(4+2,4)

    Daraus ergibt sich: Scheissaufbau, ggf. gegen Gebuehr erbringbarer rechn. Nachweis.
    Oder einfacher, die Dapfbremse raumseitig der Untersparrendaemmung einbauen
    Viel Vergnuegen.
    Geändert von Ryker (08.12.2007 um 00:36 Uhr)
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  10. #9

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    *rummmmms*
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo
    Jungs, nur die Ruhe. Wie ich sehe sind ja absolute Fachleute hier tätig. ALso, ich fasse mal zusammen.
    Dämmung 180mm Dämmwolle, Dampfsperre, Kanthölzer 4x6cm, dazwischen 24mm Dämmung, Konterlattung 24x48mm Dachlatten, darauf Rigipsplatten.
    Soweit ok?! Bei diesem Aufbau habe ich also keine Probleme mit Tauwasserbildung in der 24mm Dämmung. Ist sowas überhaupt sinnvoll oder bringt es im Endeffekt garnichts bis sehr wenig an Dämmung? WIe habt ihr das bei euch gelöst oder würdet es lösen? Weil noch ist alles möglich und die Dämmung offen.
    Mfg
    Klaus
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  12. #11

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    wozu denn

    die 4X6, oder habe ich da was überlesen?

    die 24mm Dämmung ist dafür gedacht, zwischen die Sparschalung gepackt zu werden, also senkrecht zu den Sparren

    somit sind die Sparren raumseitig noch 24mm gedämmt, bis auf die Kreuzungspunkte Sparren/Sparschalung

    so macht es Sinn
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    so

    Moin,

    http://planungsgruppe-dach.de/funktdsperren.html

    http://planungsgruppe-dach.de/dampfb...htschicht.html

    http://planungsgruppe-dach.de/steild.html

    Hier steht alles, was gebraucht wird (vermutlich noch viel mehr )

    Grüße
    stefan ibold
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  14. #13
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von Klaus54321 Beitrag anzeigen
    Jungs, nur die Ruhe.
    Das war doch schon der Ruhezustand



    180mm Dämmwolle, Dampfsperre, Kanthölzer 4x6cm, dazwischen 24mm Dämmung, Konterlattung 24x48mm Dachlatten, darauf Rigipsplatten.
    Soweit ok?! Bei diesem Aufbau habe ich also keine Probleme mit Tauwasserbildung in der 24mm Dämmung.
    Was hast Du denn mit diesem Aufbau nun erreicht, ausser die Luftschichtdicke zu erhoehen?
    Also ist's auch nicht in Ordnung.

    WIe habt ihr das bei euch gelöst oder würdet es lösen?
    Bei mir wuerde ich vermutlich Aufsparrendaemmung verwenden, bei Dir aber so vorgehen:

    Zwischensparrendaemmung
    40/60 Latten mit Untersparrendaemmung - dabei nehmen sich 40mm Daemmung oder 24mm Daemmung + 16mm Luftschicht nicht die Welt.
    Dampfsperre
    Traglattenebene mit 24 mm Luftschicht, auch als Installationsebene fuer den Elektriker (bzw. seine Gueter ).
    Innenbekleidung
    Raum mit Moebeln, gluecklichen Kindern aus Dachgeschosshaltung, kindermachenden Eltern, ausgelagerten Schwiegermuettern etc.
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  16. #14
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    Dein Aufbau ist eine Sparrenaufdopplung zur Erhöhung der Zwischensparrendämmung mit Dampfbremse vor den aufgedoppelten Sparren, danach eine Untersparrenkonstruktion mit Luftschicht und Geigenkasteneffekt.

    Ich rede demgegenüber von einer Untersparrendämmung wie in den Links. Da wird an den Sparren nichts aufgedoppelt. Auf die 18 cm Sparren mit Zwischensparrendämmung käme die Dampfbremse Vario KM Duplex und dann quer zu den Sparren eine Lattung 24/48, die mit UKF 2 gedämmt wird. Leitungen liegen in der Ebene der Querlattung, die im Bereich der Sparren zur Leitungsführung ausgeklinkt sind.

    Im Wärmeschutznachweis vorher nachsehen, ob 180 mm Zwischensparrendämmung 035 + 24 mm UKF 2 in 040 ausreichen. Wenn nicht, dann Sparrenaufdopplung und dann quer dazu die UKF 2 vor der Dampfbremse.

    Was willste mit einer Dampfsperre?
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  17. #15
    Avatar von Ryker
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    Wir reden von Zweierlei, Ryker.
    Dein Aufbau ist eine Sparrenaufdopplung zur Erhöhung der Zwischensparrendämmung mit Dampfbremse vor den aufgedoppelten Sparren, danach eine Untersparrenkonstruktion mit Luftschicht
    Oehm: Nein.

    Er will zwei Lattenebenen verlegen, da ergibt sich nunmal, dass die Dampfsperre/-bremse im urspruenglichen (rather not too cunning) Plan falsch liegt,
    unabhaengig sogar davon, ob die 40/60 winklig oder parallel zum Sparren liegen. Der Luftraum kann zudem noch dazu dienen, dass die Dampfsperre/
    -bremse nicht durch Naegel etc., die zum Aufhaengen von wasauchimmer dienen, beschaedigt wird.

    und Geigenkasteneffekt
    Wollte er auch. Schallschutz war hier aber - zu meinem Glueck - nicht die Frage.

    Was willste mit einer Dampfsperre?
    Die beiden Begriffe sind nicht ausreichend definiert um hier in Haarspaltereien zu verfallen.
    Panzersperren beispielsweise haben Panzer auch nur gebremst aber nicht gesperrt.
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