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  1. #1

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    Loch in Fussboden schliessen

    Hallo,

    ich bin neu hier, lese aber schon seit einer Weile in eurem Forum mit. Ich war auf der Suche nach einem Forum indem man sich eventuell ein paar Tipps zum Ausbau und Neubau holen kann und bin dadurch auf diese Seite hier gestossen.

    Nun zu meinem Anliegen.
    Ich bin gerade dabei ein Nebengebäude am Haus meiner Eltern auszubauen. Das Haus ansich ist schon etwas älter und wurde früher von meinen Ureltern bewohnt. Der Zustand ist, gelinde gesagt, ziemlich bescheiden aber das soll mich von meinem vorhaben nicht abbringen. Ok, ich erzähle zuviel

    Das Gebäude hat 2 Etagen, wobei die obere der Wohnbereich werden soll. Dorthin führt zur Zeit eine normale Treppe. Diese Treppe soll raus da an einer anderen Stelle eine Wendeltreppe eingebaut werden soll. Mein Problem ist das ich mir noch nicht genau vorstellen kann wie ich das "Loch", dort wo die derzeitige Treppe nach oben führt, fachgerecht schliessen kann ohne das ich in ein paar Jahren an der Stelle mal einbreche.
    Vorgestellt habe ich mir dort Balken einzuziehen und das ganze mit Brettern zu schliesen. Darauf dann Dämmplatten, Estrich, Trittschalldämmung und Laminat. Ich frage mich aber dabei, ob das dann vernünftig belastbar ist oder nicht irgendwann nachgibt.

    Was für eine Stärke der Bretter sollte man dafür verwenden oder ist von meiner Vorstellung komplett abzusagen?

    Danke für eure Hilfe.

    Mfg
    Denis
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  2. Loch in Fussboden schliessen

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Zu Risiken und Nebenwirkungen ...

    ... tragender Bauteile fragen Sie Ihren Statiker vor Ort .
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  4. #3

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    Moin,

    ich denke man solte das Loch mit dem gleichen Material schließen aus dem auch der Rest der Decke besteht.
    Handelt es sich also um eine Betondecke, dann sollte dort entsprechend Anker und Bewehrung eingebarcht werden und das ganze ausgegossen werden.
    Bei einer Holzbalkendecke bietet sich an einen Deckenaufbau zu wählen wie er sonst eben auch Verwendung findet. Also gleicher Balkenabstand und Stärke.

    Wenn anschließend ein Ausbau des gesammten Obergeschosses erfolgt ist es ja vielleicht auch sinnvoll gleich den gesamten Fussbodenaufbau auf seine Brauchbarkeit für den Ausbau zu prüfen...
    dann kann man auch gleich eine zeitgemäße Flächenheizung integrieren.

    Ansonsten sollte das trotzdem mal ein Statiker ansehen, damit spätere böse Überraschungen vermieden werden.

    Gruß Zuviel Zeit
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ich erzähl mal ein wenig mehr über die obere Etage.

    Es waren mal 2 Räume. Die Trennwand zwischen den Räumen wurde entfernt um die gesamte Etage als einen Raum nutzen zu können.

    Ich hab mal eine Skizze gemacht:
    http://www.deniswelsch.de/wp-content/uploads/skizze.gif

    In Raum Nummer 1 (grün) liegen quer zum Raum Balken die im Mauerwerk eingelassen sind. Auf den Balken wurden Dielen angebracht. Unter den Balken hängen Sauerkrautplatten an denen Putz angebracht wurde. Zwischen den Platten und den Dielen ist nichts. Die Raumhöhe ist auch niedriger als in Raum Nummer 2!

    In Raum Nummer 2 (weiß, rot, gelb) ist teilweise Betondecke, teilweise Holzbalkendecke.
    Im weißen Bereich ist die Betondecke, der rote Bereich ist offen da dort die besagte Treppe ist. Der gelbe Bereich besteht aus Holzbalkendecke.

    Warum das so unterschiedlich ist weiss keiner, die Gebäude sind wie gesagt schon sehr alt.

    Grüße
    Denis
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  6. #5

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    na, so unglücklich ist (war) die treppe doch nicht platziert.
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Also nochmal ...

    ... ausführen kannst Du das ja vielleicht selbst,
    aber wie und womit wird Dir hier Keiner verlässlich sagen können.

    Such´ Dir bitte einen Statiker der sich das anschaut und überwacht (und dafür seinen Kopf hinhält ).
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  8. #7

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    mal zum drüber nachdenken:

    das vorhandene treppenloch zu schließen stellt
    vielleicht das kleinste problem dar.

    aber den deckendurchbruch für die wendeltreppe
    zu erstellen?
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  9. #8
    Themenstarter

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    Der ist schon da und zwar liegt er am Ende der alten Treppe im gelben Bereich.
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  10. #9

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    aber worin liegt denn jetzt der vorteil, die treppe am
    ende der alten treppe zu platzieren??
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  11. #10
    Themenstarter

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    Mehr Platz oben?
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  12. #11

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    ca. 3.0 m² mehr platz.

    und die wendeltreppe ist nicht raummittig platziert.
    dafür ein langer ungenutzter verkehrsweg links und eine
    "tote" ecke rechts.

    ich kann immer noch keinen vorteil erkennen..
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  13. #12
    Themenstarter

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    Ich verstehe nicht genau was du meinst. Es ist ein einziger Raum, wo entsteht denn eine tote Ecke?

    Lasse ich die Treppe wie sie jetzt ist habe ich oben einen schmalen Gang von 1,20m Breite der die beiden Hälften des Raumes verbindet. Zudem muss ich die Treppe von oben sichern, mit halbhohen Wänden, Geländern oder was auch immer, damit mir da keiner runterfällt. Und schon hab ich den Effekt den ich vermeiden möchte: Irgendwelche Wände mitten im Raum.

    Baue ich die Wendeltreppe ein, habe ich nicht nur einen Gang von 1,20m sondern fast 2m. Ich kann vom rechten Bereich (von der Skizze ausgesehen) einfach in den linken Bereich schauen, ohne das irgendwas im Weg steht (Geländer, halbhohe Wand, etc.).

    Mfg
    Denis
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  14. #13

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    Ausrufezeichen Vorsicht:

    Ist denn schon geprüft, ob jene Wendeltreppe als alleinige ("notwendige") Treppe überhaupt zulässig ist? So von wegen Fluchtweg?
    Aber dazu sollten sich diejenigen hier noch äußern, die davon Ahnung haben.
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  16. #14

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    Frage Ach ja:

    Wurde vor dem Entfernen der Trennwand denn geprüft, ob diese tatsächlich entbehrlich ist (Merke: auch nichttragende Wände können für aussteifende Funktion nötig sein!)?
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  17. #15

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    Nachfrage

    So ganz habe ich es nicht verstanden:

    Ist dann links (grüner Bereich) an der Längsseite des roten Bereichs ein Holzbalken? Und was ist rechts davon (gelber Bereich)?

    Auf jeden Fall wäre eine bessere Skizze, aus denen die weiteren Rahmenbedingungen hervorgehen, sicherlich hilfreich.

    Gruß
    Michael
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