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  1. #1

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    Tecalor THZ 303 SOL

    Hallo,

    vielleicht kann mir einer von Euch auf die Schnelle mitteilen, ob bei dieser Heiz- und Lüftungsanlage die Solareinbindung, also die Flachkollektoren für die Warmwassererwärmung, automatisch im Leistungsumfang enthalten sind?

    Ich habe zwar schon an Tecalor geschrieben, aber da wird die Antwort wohl noch etwas auf sich warten lassen.

    Wäre nett, wenn einer von den Experten mir dies kurz mitteilen könnte.

    Hintergrund meiner Anfrage: Wir haben unseren Bauvertrag mit der Fertighausfirma bereits unterschrieben. Ich wollte immer die Solareinbindung mit haben und habe deshalb extra die THZ 303 SOL gewählt. In den Prospekten von Tecalor ist das auch alles so beschrieben. Jetzt sagte uns der Architekt beim technischen Gespräch, dass die Solaranlage nicht mit im Leistungsumfang enthalten ist. Im Vertrag steht lediglich Tecalor THZ 303 SOL.

    Tja, werde ich wohl Pech gehabt haben, oder?!

    Vielen Dank!
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  2. Tecalor THZ 303 SOL

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Das SOL in der Produktbezeichnung bedeutet *nur* das das Gerät für den Anschluß einer Solaranlage vorgesehen ist und die dafür benötigten *Anschlüsse* vorhanden sind.

    Die Solaranlage selbst ist eine ganz andere Baustelle.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3

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    Nicht Pech, sondern nur Unwissenheit...
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  5. #4

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    *FingerinWundedrück*

    Habt Ihr ein Passivhaus, oder warum wird diese Pseudo-WP eingebaut?

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die Antwort!

    Das konnte ich mir schon denken.

    ...und ich kann die gewisse Schadenfreude sogar nachvollziehen!

    Es ist wirklich Unwissenheit!

    Für diejenigen, die es interessiert:

    Wir wollten für unser neues EFH ein Heizsystem, welches autark von fossilen Brennstoffen arbeitet. Was bleiben da für Alternativen?

    Erdwärme schied von vorneherein aus, da wir auf unserem Grundstück keine Tiefenbohrung durchführen durften (Trinkwassergebiet).

    Pelletsheizung schied ebenfalls aus, da wir lediglich mit Bodenplatte bauen. Und für die Pelletheizung ist ja doch einiges an Raum vonnöten.

    Tja, da blieb nur noch die LWP. Und da haben wir uns für diese entschieden. Nach unserem Energieausweis beträgt der Jahres-Primärenergiebedarf mit diesem System auf unser Haus gerechnet insgesamt 56,4 kWh/(m²xa).

    Wir erfüllen somit KfW60 Standard.
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  7. #6

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    Aber die THZ ist keine echte Luftpumpe....sondern eine Abluftpumpe. Ein kleiner aber feiner Unterschied.

    Bei niedrigen Außentemperaturen liegt die Heizleistung bei etwa 2kW (soviel wie mein Haarfön), der Rest wird über Heizstab nachgeheizt.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Hallo,
    Vielleicht dazu auch diesen Thread lesen.


    Grüsse
    Jonny
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    und der vertrag ist unterschrieben .................ui ui ui
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  10. #9

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    Äh, nein! Die THZ arbeitet mit Abluft und mit Außenluft! Die SOL Variante hat Anschlüsse und Steuerung für Solarkollektoren, die aber wohl extra bestellt und montiert werden müssen.

    Ob der Bauunternehmer die Solarthermie liefern muss oder nicht kannst Du dem EnEV Ausweis entnehmen. Ist der mit Solarkollektoren gerechnet, müsste das auch im Preis mit drin sein. Sonst hätte er ja nicht mit Solarkollektoren rechnen dürfen...

    Die THZ 304 ist aber für ein KfW60 Haus vielleicht ein bisschen zu klein (kommt auf die Größe an), besser wäre das 4er Modell gewesen.

    Ich hoffe, sie haben die Fußbodenheizung ordentlich ausgelegt? Kleine Abstände? Auf eine maximale Vorlauftemperatur von 35, lieber nur 30°C?

    Gruß, Hendrik
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  11. #10
    Themenstarter

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    Also, das Haus steht ja noch nicht.

    In welchem Abstand die Heizspiralen liegen werden, werde ich noch einmal genau erfragen.

    Dazu gleich noch einmal eine allgemeine Frage an die Experten hier:

    Würde sich prinzipiell die Anschaffung von Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung lohnen? In einem anderen Thread habe ich gelesen, dass diese ca. 2.000 € kosten.
    Ich dachte (als Laie), dass man mittels dieser Solarkollektoren schon einiges an Energie einsparen kann, da die Sonne doch einiges dafür tut, dass das Wasser erwärmt wird.

    Wie seht Ihr das?

    Danke für Eure Antworten!

    Ach ja, das rechtliche werde ich noch einmal umfassend prüfen lassen.
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  12. #11

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    Hallo,

    wie ich oben schon geschrieben hatte, liegt die Heizleitung der THZ im WP Betrieb relativ niedrig. Da besteht die Gefahr, daß permanent der Heizstab einspringen muß der bekanntermaßen den teuren Strom 1:1 verheizt.

    Rentabilität von Solar ist ein ewiges Streitthema. Dummerweise liefern die Kollkektoren dann am meisten Energie wenn am wenigsten benötigt wird. Der Aufwand für WW Aufbereitung ist sicherlich nicht zu unterschätzen, doch im Vergleich zum Heizen sind das nur Bruchteile der benötigten Jahresmenge an Energie.

    Ein Solarkonzept muß sehr genau geplant werden, sonst fällt die NUTZBARE Ernte verdammt niedrig aus. Dann war´s das mit der Rentabilität in diesem Jahrhundert.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Ach ja, nochwas zur max. Vorlauftemperatur.

    Man überlege einmal, 30°C VL bei 5K Spreizung und -14°C Außentemp. Macht bei +5°C eine VL Temp. von 22°C....nur mal zum Überdenken.

    Ich bin ja auch dafür die Systemtemp. möglichst niedrig zu halten, aber mit 30°C max. VL bekomme ich beim Rechnen wacklige Knie. Soll man den VA dann auf 2,5cm reduzieren? Was ist mit Räumen (Bad) in denen mal 24°C gefordert werden?

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Bei der THZ ist die Einbindung von Solarthermie sehr gut gemacht. Solar wird nicht nur für Warmwasser, sondern auch für die Heizung verwendet.

    Ich würde eine THZ immer auch mit Solarkollektoren installieren. Aber ich krieg auch immer das Grinsen, wenn mir die Sonne im Winter mal das WW heiß macht und die WP sich deswegen aufs Heizen konzentrieren kann (ich habe keine THZ, bei mir ist die Solarthermie "vorgeschaltet"). Solarthermie macht gute Laune und 2000 EUR machen bei der monatlichen Belastung für den Kredit auch nix aus. "Lohnen" tut sich das aber eher nur auf 15-20 Jahre.

    Du wirst allerdings nicht froh, wenn das Haus nicht zur THZ passt. Die Heizlast des Hauses sollte also nicht über 4-5kW liegen!

    Ralf, wenn das Haus eine geringe Heizlast hat, dann braucht man keine 2,5cm Abstände um auf eine maximale Heizlast von 30°C zu kommen. Das weißt Du doch. Und die Vorlauftemperatur hat nun mal einen starken Einfluss auf den Wirkungsgrad.

    Gruß, Hendrik
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hendrik, mir ist das schon klar. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß eine grenzwertige Dimensionierung auch schnell in die Hose gehen kann.

    30°C VL max. bedeutet bei 5K Spreizung eine mittl. Heizwassertemp. von 27,5°C !!!
    Dann eine Raumtemp. von 24°C (Bad) und bei einem VA von 10cm kriegt man gerade noch um die 30W/qm in den Raum, und das bei Auslegung auf -14°C AT.

    Jetzt rechne das Ganze mal bei 0°C Außentemperatur oder +5°C. Wer soll dann den Raum beheizen? Die FBH wohl kaum. Die Glühbirne an der Decke liefert dann einen höheren Beitrag als die FBH...

    Ich wäre der Letzte der nicht zu niedrigen Temperaturen raten würde, aber als Heizer der seinen Kopf dafür herhalten muß, würde ich mir eine grenzwertige Dimensionierung sehr gut überlegen

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Na im Bad kann man nun wirklich noch nen großen Handtuchwärmer an die Wand schrauben um noch ein paar kW mehr in den Raum zu bekommen. Ist bei uns auch so gemacht worden und funktioniert.

    Was dabei rauskommt, wenn der Heizer Angst hat, sieht man ja an anderer Stelle: 25kW Plasmareaktor in einem 5kW Haus :-)
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