Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1

    Registriert seit
    12.2007
    Ort
    Holle
    Beruf
    Azubi
    Beiträge
    1

    Frage Was nun? Völlig überfordert!

    Wir haben vor einer Woche ein Einfamilienhaus BJ.1950 gekauft.

    Uns war klar, dass wir eine neue Heizung brauchen werden.

    Heute war der Schornsteinfeger da. Der ist ganz klar für eine ÖL-Heizung.

    Ein Blick in den Schornstein verriet dann, dass noch das nötige Rohr eingezogen werden muss. Kosten dafür ca. 2000 €uronen.

    Nun stellt sich mir die Frage, in wieweit man die Instalation selber vornehmen kann. Wir haben einen Elektroinstalatuer in der Familie,der in einer großen Firma mit Heizungsmonteuren zusammen arbeitet.

    Die Heizungsanlage selber können wir auch über die Firma erwerben.

    Oder wäre sogar ein anderes Heizsystem sinnvoller? Zur Zeit steht eine Kombination aus Holz und Öl drin. Aber das Teil ist von "Anno Knips".
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Was nun? Völlig überfordert!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Hallo,

    gleich vorweg, ohne Erfahrung, das notwendige Werkzeug, usw. -> lass die Finger weg.

    Zu einer Heizung gehört ein bischen mehr als nur ein paar Rohre, und man kann schnell sehr viel Geld versenken. Zum Schluß steht dann der Schrott im Keller und man hat nichts gewonnen, ganz im Gegenteil.

    Vor jedem Heizungseinbau steht eine sorgfältige Planung. Wie hoch ist die Heizlast des Gebäudes, wieviel Leistung benötigt meine Heizung wirklich, was ist mit der WW Aufbereitung, wie sieht die vorhandene Verrohrung (Hydraulik?) aus? Und das wären nur ein paar Fragen von Vielen..

    Also, zuerst einmal den IST-Zustand aufnehmen.
    -Warum muß die Heizung ausgetauscht werden? (Alter, Typ, etc.)
    - Wie wird WW aufbereitet?
    - Sind Verbräuche aus den Vorjahren bekannt?
    ....

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    05.2007
    Ort
    Frankfurt
    Beruf
    Hausfrau
    Benutzertitelzusatz
    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Beiträge
    1,813

    Heizung??

    Hallo,

    ich hatte vor etlichen Jahren den Heizbedarf für mein Anwesen mit knapp 10 kW bei 150 m² Wfl. berechnet. Rechnerische Außentemperatur damals minus 15 Grad. Für Keller und späteren Dachausbau einfach 24 kW für alles „aufgerundet“.

    Eine, aus ihrer Werbung bekannte Heizungsfirma aus Wallau, hielt einen Kessel mit mindestens 48 kW für gerade noch ausreichend. Da war ich erst mal am Boden. Es war schließlich die erste Rechnung.

    Vor etlichen Jahren hatten wir im Januar mehrere Tage minus 25 Grad. Der tatsächliche Bedarf war bei 7 kW. Ermittelt mit dem Gaszähler und einem Betriebsstundenzähler. Allerdings war die Wärmedämmung mit 8 cm statt der gerechneten 6 cm ausgeführt und bei den Fenstern waren etwas bessere eingebaut als gerechnet worden.

    Eine solche einfache Rechnung, wie sie in der Anfangszeit der Energieeinsparung gefordert wurde, ist also durchaus ausreichend und auch einigermaßen zutreffend.

    Ein Haus, Baujahr 1950, damals mit bescheidenen Mitteln errichtet, zählt zu den Objekten die heute wahre Energievernichter sind. Bevor ich an der Heizung etwas ändere, würde ich mich erst mal um eine ausreichende Wärmedämmung bemühen (nicht kleckern, sondern wirklich klotzen!!) und dabei gleichzeitig die Fenster und evtl. Rolläden und Balkon kritisch betrachten. Beim Dach sollte man die Mauerkronen nicht vergessen. Evtl. kann man das ganze Dach dazu anheben.
    Bei einer Ölheizung ist das Problem, daß Kesselchen unter 15 kW wohl noch nicht betriebssicher sind. Da muß man ggf. an Gas oder eine Wärmepumpe denken, wenn es nur noch 5 kW für „die Hütte“ werden sollten.

    „Gas ist sehr umweltfreundlich“, sagen die Bürgermeister, weil sie von der Gasrechnung der Privatkunden 10% oder auch etwas mehr in die Gemeindekasse bekommen. Als Abgabe für die Nutzung der Straßen, oder wie immer man das nennen will.

    Bei einem Bekannten hat der Schornsteinfeger ein Rohr im Nebenjob eingezogen. (Bezahlung nach BaT und ohne Rechnung natürlich) Die gesamte Rohrlänge aufs Dach und alles langsam über den Rücken hineinrutschen lassen. Fertig!! Die Bescheinigung für seine mangelfreie Arbeit hat fast länger gedauert als die Installation.

    Aber, wie bereits im oberen Beitrag gesagt, es kommt auch darauf an, was man selbst erledigen kann.

    Gruß
    pauline
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Avatar von Lukas
    Registriert seit
    03.2005
    Ort
    B, NVP, IN, St Trop
    Beruf
    Bodenleger
    Beiträge
    11,785
    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    was man selbst erledigen kann.
    Entschuldige bitte, aber magste Dich nicht mal selbst erledigen?
    Dieses teilschlaue Gewäsch nervt.

    Gute Erledigung

    Lukas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Avatar von OldBo
    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    Garding auf Eiderstedt an der Westküste Schleswig-Holsteins
    Beruf
    SHK-Meister
    Benutzertitelzusatz
    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Beiträge
    3,521
    Moin,

    wer sich solch alte Bude kauft, der sollte vor dem Kauf planen(lassen), welche Investitionen notwendig sind. Oft ist ein Neubau kostengünstiger. Aber nichts genaues, weiß man nicht.

    Gruß

    Bruno
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen