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  1. #1
    Avatar von buddelchen333
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    putzausbesserungen im keller silikat oder dispersion streichen ?

    ich habe im Keller vor 6 Wochen beschädigten und mit Sals ausgeblühten Putz abgeschlagen, und die Wände mit Infrarotstrahlern getrocknet. Anschliessend mit Slpeterentferner die restlichen ausblühungen beseitig, grundiert und mit wegen der teilweise extrem geringen Putzdicke mit Hagalith Haftputz (Kalk-Zement) verputzt / verspachtelt. Die restlichen Wände sind wohl mit Dispersion gestrichen. Macht es da Sinn oder geht es überhaupt diese stellen mit Silikat (diffusionsoffen) zu streichen, oder müsste dafür der gesamte anstrich entfernt werden?
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  2. putzausbesserungen im keller silikat oder dispersion streichen ?

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  3. #2

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    Sanierputz wäre richtiger gewesen. Der muss aber 2 cm aufgetragen werden, damit er eine Speicherebene hat. War da ein Wasserschaden? Wenn weiter Feuchtigkeit auftritt und verdunstet, lagert sich wieder Salz an der Putzoberfläche ab. Die Farbe, die du jetzt aufstreichen würdest, würde vom kristallisierten Salz von der Wand abgesprengt werden.
    Aber wo sind denn die anderen Experten im Forum!!

    Peter ruft Robin Hood
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  4. #3
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    Avatar von buddelchen333
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    sanierputz geht nicht, zu wenig platz...hatte ich doch schon geschrieben, es geht eigentlich nur darum, ob ich diese stellen mit silikat streichen kann, oder ob sich die silikatfarbe an den rändern nicht mit der dispersionsfarbe verträgt...
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  5. #4
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    Avatar von buddelchen333
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    es ist kein Problem eindringenden Wassers, sondern kosmetik an einer Innenwand mit starkem temperaturgefälle zum Raum dahinter am Fußpunkt...
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  6. #5
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    Jo... bin kein Hood aber trotzdem.. Problem ist das Material des Putzes und die fehlende Speicherfähigkeit für abgelagerte Salze... Hier funktioniert beim SAnierputzsystem ohne funktionierende Abdichtung der Putz als sogenannter Opferputz, wobei Salze in den recht großen Kapillaren bis zur Sättigung aufgenommen werden, danach kommt der Putz wieder mit den Salzen ab, wird also geopfert.

    So wie ich buddelchens Baustelle jedoch in Erinnerung habe ist Außen eine Abdichtung aufgebracht worden, sodass nach genügendem Austrocknen des Wandbildners keine Feuchtigkeit durch den Baukörper kommt also auch keine Salze gelöst werden. Silikatfarbe ist sicher besser als andere, da diese auch stärker saugend und dampfdurchlässig ist und so weitere Aussalzungen aus eventuellem Kondensat besser entgegenwirkt.

    Ob die vorhandene??? Farbe mit der Silikatfarbe "kompatibel" ist weiß ich jedoch nicht...

    Und ich hätte doch lieber den Sanierputz gehabt ...
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  7. #6
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    PS: Der Sanierputz erhöht zusätzlich die Oberflächentemperatur was Kondensatbildung und Folgen daraus zusätzlich verkleinert...
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  8. #7
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    Avatar von buddelchen333
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    es ist nicht die aussenwand, sanierputz ging nicht, weil nur wenige mm platz wegen so mancher Eigeneinheiten von alten Häusern, wie nachtrgälich eingesetzten türen, wo eigentlich gar keine reinpasst aber reinmusste.....was auch immer sich der vorbesitzer gedacht haben mag...
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  9. #8
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    Dann ist aber mit Sicherheit eine vorhandene Sperrbahn AUF der 1. Steinschicht?
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  10. #9
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    Avatar von buddelchen333
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    bei den Aussenwänden ja, so wie ich das vom Sommer in Erinnerung habe vielleicht auch auf der zweiten Steinschicht...
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  11. #10
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    Dann an Putz- Feuchtigkeitsbrücken - verhinderung in dem Bereich denken wenn die Steinreihen unterhalb feucht sind!
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  12. #11

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    Jaja, alte Häuser sind wie alte Autos, immer Probleme, immer was zu tun
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  13. #12
    Themenstarter
    Avatar von buddelchen333
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    @Robby: Du meinst das Phänomen, daß das Wasser in den Steinen nur zwei Reihen hochsteigt und im Putz leicht eine vielfache Höhe erreicht, weil dort kein Kapillarwiderstand ensteht beim Wechsel von Mörtel zu Ziegel und umgekehrt? Da gabs doch so eine schöne Untersuchung vom Frauenhoferinstitut, daß immer nur im Putz die Feuchtigkeit nennenswert aufsteigen kann.

    In der Folge habe ich mir die Frage gestellt, ob bei vielen Injektionssystemen (z.B. MEM) die Sanierung funktioniert, weil wie in der Empfehlung angegeben, die nachträglich Horizontalsperre funktioniert ?? oder weil zusätzlich über den gesamten feuchten Breich und bis ein paar Steine darüber eine Dichtschlämme unter dem Putz aufgebracht werden soll....:Roll:Roll:Roll

    Nein so eine Abdichtung habe ich nicht aufgebracht, irgendwie ist das auch so ein bißchen zurechtgemurkst, weil die Stelle nicht so wichtig ist und die Frage ist, ob es sich dann lohnt mit riesem Aufwand horizontalsperre oä... nachträglich einzubringen...eine möglich Ursache habe ich abgestellt. Die Innenwand triff senkrecht auf eine Assuenwand, welche die Garageneinfahrt begrenzt. In die Fuge lief immer munter das Regenwasser rein, habe dort eine Hohlkehle angelegt, um zumindest die einfachste Ursache auszuschließen...mal schauen wie lange das ganze jetzt hält, wenns in einem halben Jahr wieder feucht ist, wird man wohl etwas genauer nachprüfen müssen, ein Verdacht ginge noch in Richtung Abwasserleitung....

    Vielleicht lags aber auch einfach daran, daß irgendein besonders schlauer Vogel dort mit Gipsputz verputzt hat.....warum auch immer?

    Mal schauen, wieviel Wasser im Putz aufsteigen kann, ich vermute mal recht wenig, wegen der geringen putzdicke habe ich da so ein mit viel kunststoff verkleistertes Zeugs, namens Hagalith Haftputz Feuchträume, verarbeitet.
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  15. #13
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    Welches Natürlich auch wieder viele Salze herausführen kann...

    Die Beiträge über nicht nennenswertes aufsteigen von Kapillarer Feuchte gibts nicht nur vom Fraunhofer Institut, jedoch ist hier die Wechselwirkung der verschiedenen Stein / Mörtelgefüge (Fuge) oft nicht hinreichend berücksichtigt...
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  16. #14
    Avatar von Hundertwasser
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    Du kannst mit einer Innensilikatfarbe auch über eine alte Dispersionsfarbe streichen.
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