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Fragen zur BAFA geförderten "Energieberatung vor Ort"

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  1. #1

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    Frage Fragen zur BAFA geförderten "Energieberatung vor Ort"

    Hallo,

    ich muß leider ganz pauschal fragen.

    Was beinhaltet eigentlich eine durch das BAFA geförderte "Energieberatung vor Ort"?

    Welche Unterlagen werden dabei erstellt?
    Werden zBsp. Hausdaten ermittelt mit denen eine Heizlastberechnung durchgeführt werden kann?
    Und was würde so eine Vor-Ort-Beratung für ein 2-Familienhaus denn kosten?

    Gruß
    Robson
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  2. Fragen zur BAFA geförderten "Energieberatung vor Ort"

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Bitte ...

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  4. #3
    Avatar von Christian Wolz
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  5. #4
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    Hallo

    Danke für die Links

    Den ersten kannte ich und habe ihn auch schon mehrmals durchgelesen. Aber konkretes konnte ich hier eigentlich nicht so lesen. Liegt wohl an mir.
    Den zweiten Link zur der Broschüre hatte ich noch nicht gefunden. Danke.

    Werden denn bei "Phase 1: Die Erhebung des Ist-Zustandes' die Daten aufgenommen die man benötigt um, wie schon gefragt, eine Heizlastberechnung durchzuführen?

    Zu den Kosten. Sind diese für eine Vor-Ort-Beratung eigentlich bei allen Beratern gleich?
    Mit welchen Kostenrahmen muß ich den dabei rechnen bzw. wie hoch sind diese erfahrungsgemäß(sollte jemand diese Erfahrung haben oder gemacht haben)?

    Robson
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  6. #5
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Vorschlag:

    Einen oder zwei in der Nähe aus der Liste "rauspicken" und fragen.

    Richtwerte gibt´s nicht, das hängt vom erforderlichen Aufwand ab und davon, was Du eigentlich willst. Ohne das Objekt und die vorhandenen Unterlagen gesehen zu haben, wird kein verantwortungsbewusster Energieberater ein Angebot abgeben.

    Für eine Heizlastberechnung gemäß Ausgangsfrage werden nur Rahmendaten herauskommen.

    Frage: Was ist ein "MVS"-Operator ?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo

    :-)

    "Frage: Was ist ein "MVS"-Operator ?"

    Jemand der 8 Stunden vor einem Rechner sitzt und die Batchabläufe, sogenannte Jobs, einer Bank im Rechenszentrum 3-Schichtbetrieb mitttels verschiedenster Softwaretools überwacht, steuert und nebenbei noch Probleme behebt.
    Das ganze läuft unter z/OS auf Großrechnern.

    Wegen den Kosten frage ich, weil ich u.a. auf folgender Seite eine Kostenangabe von einem Vor-Ort-Berater gefunden habe.
    http://www.ing-lennert.de/Preise.html

    Allerdings hatte ich eigentlich mehr daruf gehofft das sich jemand meldet der schon mal eine Vor-Ort-Beratung bei seiner Immobilie hat durchführen lassen.
    Das jetzt ein Vor-Ort-Berater ohne Vorabkenntnis des Hauses genau sagen könnte was es denn kosten würde, hatte ich mir auch nicht unbedingt vorgestellt.
    Allerdings hatte ich auf konkretere Angaben des Preisrahmens gehofft.

    Güße
    Robson
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  8. #7
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Sorry ...

    Zitat Zitat von Robson Beitrag anzeigen
    Allerdings hatte ich auf konkretere Angaben des Preisrahmens gehofft.
    ... aber das geht leider nicht ohne Kenntnis der konkreten Umstände .
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  9. #8

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    Hallo Zusammen!
    In den Servicestellen der Verbraucherzentralen werden häufig kostenlose Erstberatungen angeboten.

    So z.B. in Kaiserslautern. Auch in der Kreisverwaltung Kaiserslautern gibts diese kostenlose Erstberatung. Es ist vorstellbar, daß im Kreis GG ebenfalls solche Möglichkeiten bestehen.
    Bei mir war es so, daß ich mir im Energieberaternetzwerk einen Architekt ausgesucht habe.
    Insgesamt verlief das so:

    Zuerst Termin bei ihm, zu dem ich alle vorhandenen Unterlagen über das Haus mitbringe (Pläne etc.).
    Nach einer Weile Termin bei mir und Begehung des Hauses vom Keller bis zum Dach, Kontrolle jeder Wand, aller Fenster, der Dichtungen und der Heizanlage.
    Dann dauert es einige Wochen bis ein schweres Briefchen kommt.
    Darin enthalten ist das Gutachten,das ca. 70 Seiten DIN-A 4 stark ist.
    In ihm werden zuerst die allgemeinen Daten des Hauses (Größe,Bj. Baumaterial,alle U-Werte, etc.)beschrieben und die Klimadaten aufgelistet. Anschließend erfolgt ein Verbrauchsvergleich des Hauses mit dem Durchschnitt des Baubestandes und neuerer Bauten nach besseren Standards. Das betrifft insbesondere die Wärmeverluste durch Transmission für jedes einzelne Bauteil und die Erzeugerverluste. Danach werden die konreten Maßnahmen berechnet in ihrer Wirkungsweise und der Wirtschaftlichkeit.Das beinhaltet selbstverständlich die Anpassung der erforderlichen Heizlasten. So weiß ich ganz genau daß mein kessel mit einer Spitzenlast von 22 KW bei Durchführung der Dämmung von kellerdecke, oberster Geschoßdecke und abfallender Dachschräge zu groß ist und ein kessel mit ca. 11 KW groß genug sein wird und was der dann wiederum durch neue modulierende Technik einsparen wird.
    Bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit wird auch unterschieden in Finanzierung durch Eigenkapital oder KfW- Kredit.
    In Dieses Schriftstück kann man sich dann schon mal einlesen, bevor die Abschlußbesprechung des Gutachtens im eigenen Hause stattfindet. Dabei besteht die Möglichkeit, gezielte Fragen zum Gutachten selbst und zur genauen Durchführung der einzelnen Damm- Maßnahmen zu stellen. Diese Abschlußbesprechung im eigenen Objekt ist zwingend vorgeschrieben, es heißt ja VOr-Ort-Beratung und der Zuschuß für den Gutachter ist auch abhängig davon, daß auch tatsächlich eine Solche stattgefunden hat.
    Anschließend geht man frisch ans Werk und kann sich ganz frei aus den einzeln beschriebenen Maßnahmen diejenige Kombinationen aussuchen, die den schnellsten Erfolg, den größten Erfolg oder die geringsten Kosten oder die kürzeste Ammortisationsdauer oder ,oder bieten.
    Ich bin dabei und mache das so, wie das Fraunhofer Institut dies empfiehlt. Ich führe eine Maßnahme durch und kontrolliere erst den Effekt, bevor eine weitere Maßnahme in Angriff genommen wird.
    Die Kosten des Gutachtens belaufen sich derzeit auf ca. 650.- bis 700.- € abzügl. des Zuschusses von 175.- € durch die Bafa.
    Die bekommt der Gutachter auch direkt von der BAFA erstattet.
    Dafür hat er bei der abschließenden Besprechung vor ORT im betreffenden Objekt eine Bestätigung dabei, daß eine Abschlußbesprechung stattgefunden hat. Der Auftraggeber unterschreibt und das wars auch schon.
    Damit dürfte der Ablauf einer solchen Beratung geklärt sein.
    Falls nicht, dann bin ich ja nicht aus der Welt.
    Im Übrigen ist doch in Darmstadt die Architektenkammer.Das ist doch gleich um die Ecke. Da würde ich mir gleich Einen greifen und ab die Post

    Grüße aus der Pfalz!
    Otto
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  10. #9
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Otto Otto Otto ...

    Zitat Zitat von OttoLandau Beitrag anzeigen
    Im Übrigen ist doch in Darmstadt die Architektenkammer.Das ist doch gleich um die Ecke. Da würde ich mir gleich Einen greifen und ab die Post
    ... die Architektenkammer ist in Wiesbaden und "greifen" kannste Dir da niemand :Roll .
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    ... die Architektenkammer ist in Wiesbaden und "greifen" kannste Dir da niemand :Roll .
    Otto steht draußen vor der Tür und schnappt sich den ersten der durch die Tür kommt.

    Gruß
    Ralf
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  13. #11
    Avatar von Christian Wolz
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    Zitat Zitat von Robson Beitrag anzeigen
    Zu den Kosten. Sind diese für eine Vor-Ort-Beratung eigentlich bei allen Beratern gleich?
    Mit welchen Kostenrahmen muß ich den dabei rechnen bzw. wie hoch sind diese erfahrungsgemäß(sollte jemand diese Erfahrung haben oder gemacht haben)?
    Den Preis für eine Vor-Ort-Beratung musst du mit dem Berater deines Vertrauens ausmachen. Der ist nirgends festgelegt. Für ein EFH liegen die Kosten in unserer Gegend zwischen 450 und 750 Euro (brutto). Davon geht dann eventuell noch die Förderung durch das BAFA ab.
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