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unterkellertes Haus direkt an Bestand bauen

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  1. #1

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    unterkellertes Haus direkt an Bestand bauen

    Hallo zusammen und schonmal vorab an alle schöne und regenerative Weihnachtsfeiertage!

    Hier meine Frage, die mich bereits seit geraumer Zeit beschäftigt:

    Ich werde zum August 2008 mit einem 2-FH-Neubau mit Keller beginnen. Problem: Die Baugenehmigung (Antrag 2005, genehmigt Sommer 2006) sieht vor, dass das Haus direkt! an einen bestehenden Garagenblock gebaut wird (Garagen mit Bodenfundament, Abriss nicht möglich, da anderer Eigentümer).

    Wie soll ich denn da den Keller des Hauses von außen isolieren? Außerdem könnte doch das Garagenfundament Schaden nehmen?!

    Wir mussten damals leider diesem Kompromiss zustimmen, da das Amt hier einen sog. § 34 BauGB-Fall sah (kein Bebauungsplan, eigentlich sollten wir die Garagen abreißen! lassen, damit wir direkt an die öffentliche Straße kommen, dann haben wir es aber geschafft, dass doch tiefer im Gelände gebaut werden darf...hat wohl mit möglichen Stichproben der Bezirksregierung als übergeordnete Baubehörde zu tun...sprich das Bauamt hat ziemlich Muffensausen bei solchen Projekten...tss...tss).

    Wie könnte ich im Rahmen einer evtl. Nachtragsgenehmigung juristisch oder technisch/statisch argumentieren, dass ich doch noch ca. 1 Meter von den Garagen weg will...ist ja auch eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

    Herzlichen Dank für für alle Hinweise!
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  2. unterkellertes Haus direkt an Bestand bauen

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  3. #2
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    Die Garagenfundamente müssen schrittweise Unterfangen werden. Diese Leistung sollte dringend "geplant" und von einer Fachfirma ausgeführt werden.

    Es wäre dann möglich, den dann entstehenden Wand- / Fundamentbildner als Abdichtungsrücklage zu verwenden. Also die Abdichtung nicht an Ihren Keller, sondern an die Garage, deren Fundamente und die von Ihnen zu erstellenden Unterfangung anbringen. Wie sich dann an den Seiten die Rücklaufenden Stöße darstellen, ist im Einzelfall festzulegen.

    Ich würde das ganze aber lieber als Weiße Wanne ausführen.(ob dann trotzdem noch eine Abdichtung in Form einer Dampfbremse benötigt wird, ist eine Frage der Kellernutzung)
    Im Bereich der Garage dann mit Einhüftiger Schalung.
    Hier wird dann nur einseitig geschalt und diese Schalung mittels besonderer Schalböcke und Anker in der Betonsohle ausgesteift.

    Wie gesagt, es muss ein Konzept erstellt werden.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von elbersmathias Beitrag anzeigen
    Wie könnte ich im Rahmen einer evtl. Nachtragsgenehmigung juristisch oder technisch/statisch argumentieren, dass ich doch noch ca. 1 Meter von den Garagen weg will...ist ja auch eine Frage der Verhältnismäßigkeit.
    Der 1m rettet Sie wahrscheinlich auch nicht, da Sie (ausser bei Fels) bei einer Grubentiefe von 2,5 m (was für ein KG normal ist) schon eine Böschung OHNE Last aus Gebäuden von MINDESTENS rd. 1,5 m brauchen, MIT Gebäuden also 2 - 3 m - je nach deren Gründung und Bodenbeschaffenheit.
    ***
    Lassen Sie die Garagen VOR Beginn des Aushubs von einem Dritten auf Schäden prüfen oder - sollte man Ihnen dies verweigern, lehnen Sie die Übernahme von Reparaturen ab.
    Sonst flicken Sie alte Risse

    MfG
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  5. #4
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    ... ich danke vielmals für die hilfreichen Antworten. Es wird nun im schlechtesten Fall ein Konzept zur Unterfangung der Garagen erstellt, falls die Baubehörde meinem erneuten Antrag auf minimale Hausversetzung endgültig nicht stattgeben wird.
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