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  1. #1

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    Geländer Dachterrasse

    Hallo Experten!
    Wir wollen in unserem Dachgeschoß eine kleine Dachterrasse errichten. Die Dachterrasse befindet sich auf einer 14 cm starken Betondecke, darunter ist Wohnraum.

    Die Entwässerung soll in die vorhandene Dachrinne erfolgen, die über die gesamte Stirnseite des Hauses verläuft, also auch vor der Dachterrasse. So schön, so gut, aber jetzt kommt das Problem mit dem Terrassengeländer. Die einfachste Lösung wäre, es auf die Betondecke zu schrauben und Dämmung und Abdichtungsbahnen um die Pfeiler herum zu führen und an dieser Stelle „so gut wie möglich“ abzudichten. Das Ganze erscheint mir aber doch ziemlich fehleranfällig.
    Ich bin mit Sicherheit nicht der erste, der dieses Problem hat.
    Kann mir einer von Euch einen Hinweis geben, ob es für solche „Durchführungen“ auch professionelle Lösungen gibt und wo ich die finde? (Der von mir befragte Schlosser wusste keine.)

    Um es vorweg zu nehmen: Eine Anbringung des Geländers direkt an der Stirnseite ist aus konstruktiven Gründen leider nicht möglich.

    Mit herzlichem Dank
    Peter46
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  2. Geländer Dachterrasse

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  3. #2

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    Ich hatte in einem vergleichbaren Fall die Sache von einem Architekten planen und vom Dachdecker machen lassen, der die aufgedübelten Geländerpfosten mit Bleieinfassungen abgedichtet hat. Ist auch nie Wasser durchgekommen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Re: Stefan61

    Hallo Stefan e.a.!
    Kannst Du Deine Lösung etwas näher beschreiben?
    Ist das Blei als "Schütze" mit dem Geländerpfosten verlötet?
    Wie ist der "schichtweise" Aufbau des Terrassenbodens von der Betondecke bis zum herausragenden Geländerpfosten?
    Eine Menge Fragen! Ich hoffe, Du empfindest das nicht als Zumutung. Ich habe leider bisher keinen kompetenten Fachmann/Architekten gefunden, der mir das Problem abnimmt.
    Mit weihnachtlichen Grüßen
    Peter46
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  5. #4
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Das ...

    Zitat Zitat von Peter46 Beitrag anzeigen
    Ich habe leider bisher keinen kompetenten Fachmann/Architekten gefunden, der mir das Problem abnimmt.
    ... halte ich also wirklich für ein Gerücht
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  6. #5

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    @Peter46

    Ich hatte die Baumaßnahme vor 17 Jahren durchführen lassen, und das Haus ist längst verkauft. Daher erinnere ich keine Einzelheiten, sondern nur, daß die Sache als "heikel" angesehen wurde. Das leuchtete mir auch ein.

    Der Schlosser dübelte zunächst Stahl-Geländerstutzen auf die rohe Betondecke. Anschließend kamen die Wärmedämmung und die Dichtung drauf, wobei der Dachdecker die Geländerstutzen mit Blei einfaßte (keine Ahnung, ob er sie verlötete). Der Terassenoberbelag wurde um die eingefaßten Geländerstutzen herumgebaut. Zuletzt wurde das Schmiedeeisengeländer (hatte ich selbst geschweißt, 40 m, uff) einfach in die Stutzen gesteckt.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Re: Stefan61 e.a.

    Hallo Stefan, vielen Dank für die Information.
    Einen Kommentar zu Volkers Beitrag verkneife ich mir.
    Gruß
    Peter46
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    bleischürze, soso

    richtig ist e. eingedichtete lösung mit los-/festflansch, als nebeneffekt
    lässt sich damit eine lösung erzeugen, die auch bei einer abgemagerten
    unterkonstruktion funktioniert.

    ob man einen kompetenten fachmann dafür findet, hängt davon ab, wo
    man sucht.
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  9. #8
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Nochmal ...

    ... ich glaub´ nicht, dass es in Hamburg und Umgebung keinen Architekten geben sollte, der das "Problem" nicht lösen könnte.

    Davon abgesehen, sind Peters Angaben etwas dünn.
    Es geht ja nicht nur um die Befestigung der Geländerpfosten. Es geht ja auch um die Dämmung und Abdichtung zum Wohnraum, um die Berücksichtigung einer evtl. geplanten späteren Fassadendämmung und und und.

    Das kann man aber nicht über ein Internetforum lösen, das muss sich jemand vor Ort ansehen.
    Eine Lösung könnte dann vielleicht so ähnlich aussehen wie im Anhang (Dachterrasse auf einem RH Baujahr 85, ausgeführt in 2005).
    Geändert von VolkerKugel (†) (27.12.2007 um 11:15 Uhr)
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  10. #9
    Themenstarter

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    Ja, aber wie ...

    ..finde ich den?

    Ich habe in meinem Mini-Bauvorhaben (Gaube mit Dachterrasse) inzwischen zwei Architekten verschlissen. Beide haben sich im ersten ausführlichen Gespräch als "die Experten" verkauft. Bei der Detailarbeit hat sich dann aber gezeigt, daß es mit dem Expertentum nicht sehr weit her war. Geld haben sie gekostet, aber zu Problemlösungen konnten sie nicht beitragen.

    Bleibt also die Frage, wie ich als Laie die Kompetenz eines Architekten einigermassen sicher herausbekommen kann? Bei Anwälten gibt es sog. "Fachanwälte", bei Ärzten gibt es "Fachärzte", gibt es entsprechendes auch bei Architekten?
    Kann ich z.B. auch bei kleineren Bauvorhaben Referenzen und schriftliche Arbeitsproben - z.B. Muster-LV -erbitten, oder ist das weltfremd?
    Sind solche Mini-Bauvorhaben überhaupt interessant für Architekten oder muß ich froh sein, wenn ich überhaupt einen bekomme?

    Ich bin für jeden Tipp dankbar und verbleibe mit herzlichen Neujahrsgrüßen
    Peter46
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  12. #10
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    Eine Lösung könnte dann vielleicht so ähnlich aussehen wie im Anhang
    In Hannover machen die das aehnlich
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  13. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Natürlich ...

    Zitat Zitat von Peter46 Beitrag anzeigen
    Kann ich z.B. auch bei kleineren Bauvorhaben Referenzen und schriftliche Arbeitsproben - z.B. Muster-LV -erbitten ...
    ... kannst Du das. Und weltfremd ist das schon gar nicht .
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