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BG Bau: Zwangsbeiträge ohne Gegenleistung

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  1. #121

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    Wir bauen mit GÜ und bis auf ein paar Bodenbeläge ist alles mit drin.
    Wahrscheinlich werden das meine Gattin und ich komplett selbst machen, die Verwandtschaft ist auch weit weg.

    So habe ich das auch bei der BGBau angemeldet, muss ich mit irgendwelchem Ärger, Nachweis, etc rechnen ?? Oder ist das damit erledigt??

    Klar ist, wenn doch private Helfer mitbauen muss ich es halt aufschreiben und melden.

    Was ist mit dem Mindestbeitrag? Wollen die dann für 3h "Bruder hilft Teppichlegen" 100€ abkassieren???
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  3. #122

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    Nein. Und das Gewerk Teppich verlegen wirst Du auch nicht angeben können
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  4. #123

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    Die gleichen schlechten Erfahrungen mit der BG habe ich auch gemacht.
    Meiner Meinung nach wirklich ein Dre... Verein.
    Zum Fall.
    Ich habe meiner Mutter bei Bautätigkeiten geholfen. Versichert über die BG,
    und habe mir da bei den Zeigefinger amputiert. Die BG verweigerte
    Leistungen mit der Begründung dass es ein verwandtschaftliches Verhältnis wäre
    und da würden sie nicht zahlen.
    2 Jahre später habe ich ein Haus gebaut, wobei meine Mutter geholfen hat und ich
    sie bei der BG angegeben habe. Und wer errät es? Ich musste Beiträge für sie zahlen.
    Ich kann nur jedem raten sich sehr genau zu überlegen wieviele Stunden er angibt :-)
    Lieber ne halbe Stunde zu wenig.
    Allzeit unfallfreies Arbeiten
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  5. #124

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    Habe auch ein Problem mit der bg .
    Auf dem Bau bei meiner Tochter bin ich von der Leiter gefallen und habe mir die hüftpfanne gebrochen. Die bg hat die Leistungen abgelehnt mit der Begründung: weil wir ein gutes Verhältnis mit meiner Tochter haben wären das Gefälligkeitsleistungen. Vor dem Baubeginn hatte meine Tochter mit einem von der bg gesprochen und ihm mitgeteilt dass sie eine Versicherung für mich abschließen will. Darauf habe der gute Mann gesagt das es nicht notwendig sei, weil ich über die bg versichert bin und es rausgeschmissenes Geld sei....
    Nach wiederspruch hat die bg nach ca 6 Monaten jetzt den Bescheid zukommen lassen das der wiederspruch abgelehnt wird, und ich gegen den Bescheid klagen kann. Nach dem ich mit etwa 15 verschiedenen Anwälte Kontakt hatte, und mir verschiedene Beiträge im Internet gelesen habe bin ich mir nicht sicher ob ich klagen soll.
    Einerseits bin ich mir sicher das es von der Seite der bg nicht richtig ist die Leistungen abzulehnen. Andererseits vermute ich das die immer eine Möglichkeit haben aus der Verpflichtung raus zu kommen, weil das Gesetz zu ihren Gunsten gemacht ist. Habe einige Verwandten die für ihre Verwandten und auch Väter Beiträge bezahlt haben und nicht wenig. Finde das reine anzocke und die bg sollte verboten werden.
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  6. #125

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    Hallo.
    Meine Freundin und ich haben auch das große Vergnügen mit der BGBau im Streit zu liegen und ich möchte hier mal einen kleinen Erfahrungsbericht niederschreiben und hätte ein paar Fragen.
    Los ging es mit dem Besuch eines MA der, wie man auch oft hört, sich aufgeführt hat wie die GEZ oder ein Gerichtsvollzieher. Vom allerersten Moment an hat er versucht mich in Widersprüche zu verstricken und wollte meine Fragen überhaupt nicht beantworten. Z.B. die Frage warum er denn überhaupt hier ist. Nachdem ich 6 oder 7 mal gefragt habe sagte er mir, dass meine Stunden nicht plausibel wären. Auf die Frage was das bedeutet habe ich bis heute keine Antwort... Es dauerte auch nicht lange, da habe ich ihn des Hauses verwiesen. Als wäre es nicht schon arrogant und peinlich zugleich gewesen zu behaupten er wüsste besser wie lange ich fürs Mauern gebraucht habe als ich, setzte er dem ganzen noch die Krone auf in dem er mir aufgrund meines Berufes und meiner Freundin aufgrund ihres Geschlechts jegliche Kompetenz auch nur irgendeine Tätigkeit auszuführen absprechen wollte. Als ich ihn auf diese Frechheit hingewiesen hatte bestritt er sogar das gesagt zu haben, da war für mich Schluss. Zumal ich, um zu dem Vorwurf Stellung beziehen zu können, gerne meine Unterlagen sehen wollte... durfte ich nicht -.-.
    Nun kam letzte Woche ein Brief, dass er angeblich wieder da war, niemanden angetroffen hat und deswegen ein Bußgeldverfahren eingeleitet wird. Komisch ist nur, dass ich zu besagter Zeit zu Hause und im Garten war (absolut unmöglich sich zu verpassen) und wir davon nichts wussten. Hab da angerufen und gefragt was das soll und jetzt wirds lustig:
    Aussage 1: Termin ist per Einschreiben gekommen und deswegen müssten wir Bescheid wissen - hier war aber keins da und überhaupt: der 1. Termin und alle Briefe vorher waren nie per Einschreiben
    Aussage 2: "Ich sehe gerade es war mit Unterschrift und ist nicht abgeholt worden" - Wie wahrscheinlich ist es, dass ausgerechnet bei diesem Brief die Post die Benachrichtigungskarte vergessen hat? "Unwahrscheinlich, aber es zählt als zugestellt" --> dreiste Lüge, egal wie: die liefern selber den Beweis, dass wir den Inhalt des Briefes (dessen Existenz nach wie vor zweifelhaft ist) nie gesehen haben und behaupten dann auch noch, dass der Termin gültig ist! Zwischen den Zeilen wollen die jetzt, dass ich Beweise, dass niemand an dem Tag je hier war^^, also dass ich das gesamte Grundstück 24/7 überwache und dokumentiere, dass niemand da war. Mit anderen Worten: Ich soll ein Bußgeld zahlen weil ich einen Brief nicht bekommen habe und ich nichts davon wusste das gar keiner da war.
    Nachdem ich sie darauf hingewiesen habe, dass dieses Vorhaben scheitern wird haben sie mir einen neuen Termin angeboten, geht auch telefonisch, kein Problem :-). Aber natürlich nicht ohne den nächsten Hammer rauszuhauen: Jetzt wollen die meinen Status überprüfen: Nämlich mich vom Lebenspartner zum Helfer umstufen. Grund ist ganz einfach: Abgesehen davon dass ich zu blöd zum bauen bin hätte ich ja keine Zeit gehabt. Da ich die aber nachweislich doch hatte brauchen die jetzt was anderes. Ich war während des Baus nämlich Student in einer Art Urlaubssemester, sprich; habe es hinten angestellt und hatte dementsprechend durchaus Zeit 40h die Woche auf dem Bau zu sein, was ich auch war (40h klingt schon wenig). Insgesamt sind das bestimmt fast 3000h und die hätten die natürlich gerne...
    1.Die wichtigste Frage ist jetzt ob mir jemand diesbezüglich weiterhelfen kann. Wir sind nicht verheiratet und ich offiziell bin ich kein zweiter Bauherr oder im Kredit drin. Allerdings wohnen wir seit 6-7 Jahren unter derselben Adresse, haben 2 Kinder, mehrere Versicherungen zusammen usw. Also eine eheähnlche Lebensgemeinschaft. Wie wird das jetzt gewertet? Zwischen Studium und Arbeit war ich 6 Wochen arbeitslos, da gab es kein Geld aufgrund der Bedarfsgemeinschaft... und hier sind wir auf einmal 2 völlig Fremde oder wie?
    2. Habe hier im Thread gelesen. dass direkte Verwandte quasi kostenfrei sind? Stimmt das? Mir wurde von besagtem MA nämlich gesagt dass die was kosten.
    3. Ist ein richtiges Bautagebuch nun Pflicht oder nicht? Ich finde nichts eindeutiges für Privatpersonen.
    4. Kann ich bei den Rechnungen die Zahlen schwärzen? Dürfte den nix angehen,
    5. Muss man sich überhaupt mit dem MA vom Aussendienst verständigen oder kann man das auch über einen langatmigen Postweg erledigen? Dieser Mann betritt mein Haus nämlich definitiv nicht wieder.

    Puh, viel geschrieben. Danke schon mal für jede Antwort.

    mfg
    Marc
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  7. #126

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    Deine gemachten Erfahrungen sind ja echt heftig . Ich denke mal Du wirst gut fahren wenn du Kooperationsbereit bist . Um sein Recht zu kämpfen , ist immer gut , wenn man es nicht mal versucht , hat man schon verloren .
    Ob Du mit dieser Person weiterhin vorlieb nehmen musst , weis ich nicht , evtl kannst Du nach jemand anderen verlangen .
    Das schlimme ist eben , das auf jedmögliche Art und Weise versucht wird dem "Kleinem Mann "das Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Da werden eben Gesetze erlassen , und der "Depp" muss zahlen .
    Ich als Handwerker kann da ein Lied von singen, wie viele da die Hand aufhalten für null komma nix an Gegenleistung .
    An Deiner Stelle würde ich es drauf ankommen lassen , wenn die dich weiter abziehen wollen ,aber nicht ohne kompetenten Rechtsbeistand
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  9. #127

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    Hallo. Also gestern war es soweit. Die Begrüßung erfolgte gleich mit Drohgebärden (letzte Chance, guter Wille von ihm bzw. der BG usw.) aber nachdem ich ihn auf all die Dinge hingewiesen hatte die entweder nicht richtig sind (Pflicht für einen Ortstermin, Bußgeldverfahren falls Ortstermin abgelehnt wird) oder schlichtweg dreist (mich als Helfer einstufen zu wollen) oder erlogen (Termin bei dem er selber nicht da war und das Einschreiben, dass angeblich als zugestellt zählt) wurden auf einmal meine Fragen beantwortet und es lief in vernünftigen Bahnen ab.
    Die Stunden die angeblich nicht stimmen würden, wurden um keine einzige erhöht! Er hat nicht mal danach gefragt oder versucht da was zu erhöhen.
    Auch wenn der Innendienst am Ende entscheiden würde, hat er sich vermerkt dass ich als 2. Bauherr einzustufen bin und hat mich (!!!), ohne Vollmacht oder so, als Bauherr (!!!) die Sache unterschreiben lassen. Er hat bei keiner einzigen Maßnahme nachgefragt ob ich das überhaupt kann oder noch mehr Personen beteiligt waren.
    Entgegen vielen Erfahrungsberichten wollte er auch keine Namen oder Adressen von den Helfern haben. Da ich als Student nachweislich Zeit hatte innerhalb von 1,5 Jahren über 3000h am Bau zu arbeiten war auch die Gesamtzahl die nötig ist um ein Haus zu bauen unstrittig.
    Nachdem ich ihm (in einem vernünftigen aber bestimmenden Ton) gesagt hatte, dass ich mir weder drohen noch mich abzocken lasse war er sichtlich zufrieden damit das zu bekommen was ihm (zurecht) zusteht. Leicht geschockt war er als ich ihn mit dem Urteil von Nisha konfrontierte. Spätestens ab da hat er jeglichen Versuch mich zu hintergehen eingestellt.

    Da ich jetzt mit vielen Betroffenen gesprochen habe kann ich folgendes Sagen. Der Versuch der Abzocke scheint (zumindest bei dem Mitarbeiter der in meiner Region prüft) immer vorgenommen zu werden und man hat nur 2 Chancen das rechtzeitig zu verhindern.
    1. Entweder man ist "Bauarbeiter" --> einem Bekannten hat er deswegen 60h abgenommen ohne irgendwelche Tricks zu versuchen.
    2. Oder man investiert, so wie ich, viel Zeit in die Selbstinformation und begegnet ihm auf Augenhöhe und kann dadurch eventuelle Vorwürfe oder Drohungen mit Verweis auf geltendes Recht zurückweisen. Wenn die Stunden arg unschlüssig sind wirds natürlich knifflig und man kommt in Erklärungsnot.
    Wichtig noch: Er wollte ein Bautagebuch zum Vergleich sehen, welches ich nicht habe. Er hat weder darauf bestanden, noch irgendwas angezweifelt. Also Bautagebuch ist KEINE Pflicht!

    Ich hoffe das hier hilft dem ein oder anderen vielleicht weiter.
    Schönes Wochenende
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  10. #128

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    Hallo zusammen....

    Wie jeder hier habe auch ich ein Problem mit der BG Bau, welches mittlerweile über einen Anwalt läuft.

    In 2013 haben meine Lebensgefährtin und ich angefangen ein Haus zu bauen.
    Natürlich haben die Bescheide der BG Bau nicht lange auf sich warten lassen. Ich habe diese auch leider ehrlich und nach bestem Wissen und Gewissen ausgefüllt.
    Es kamen dadurch für meinen Vater und den Vater meiner Lebensgefährtin ca. 1300h zusammen.
    Die BG Bau schickte natürlich nach einiger Zeit Beitragsrechnungen. Da ich in dem Merkblatt der BG Bau gelesen hatte das Gefälligkeitsleistungen der Familie mehr oder weniger frei sind und ich die Immense Summe auch nicht zahlen wollte, legte ich Einspruch ein.
    Daraufhin bekam ich Fragebögen zugeschickt, in welchen ich Auskunft über die Helfer geben sollte (wie nahe sie mir bzw uns stehen usw).
    Eigentlich dachte ich das es damit getan wäre, aber Pustekuchen........
    Naja gut also übergab ich die ganze Geschichte meinem Anwalt (zum Glück habe ich ne Rechtsschutzversicherung).
    Vor ca. ner Woche kam dann von der BG Bau über das Hauptzollamt eine Vollzugsankündigung, welche ich laut meinem Anwalt erst mal zahlen muß.

    Ja und jetzt weiß ich net so recht weiter...... ich will meine Kohle zurück von dem Saftladen.
    Is schon echt interessant zu lesen, das man da Beiträge zahlen muss und im Fall der Fälle is man (bzw. die Helfer) nicht Versichert.
    Absolute Abzocke und ne Frechheit ohne Ende......

    Hat es denn schon mal jemand geschafft seine Beiträge zurück zu Klagen?
    Ich denke ich werde es drauf ankommen lassen wenn meine Rechtsschutz da mitspielt......
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