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Türsturz zwischen den Sparrenfeldern - Wärmebrücke ?

Diskutiere Türsturz zwischen den Sparrenfeldern - Wärmebrücke ? im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Türsturz zwischen den Sparrenfeldern - Wärmebrücke ?







    Hallo zusammen,
    hier mal ne Frage zu dieser Zwischenwand.
    Das ist eine 11,5er Ytong Wand, bei der jeder obere Stein mit Winkel am Gebälk zusätzlich befestigt wird.
    Ich hab eigentlich geplant, die Ytongsteine ca. 2cm zwischen die Sparren ragen zu lassen. Dahinter sollen dann noch 20cm Isolierung kommen.
    Die Dampfbremse/sperre soll dann jeweils von beiden Seiten an dieser Wand anschließen.
    Kann Sie wegen den Winkeln ja nicht oben durch laufen lassen.

    Mein Problem ist nun aber die Tür.
    Vom Rohfußboden aus, wollte ich den Sturz jetzt auf 215cm setzen. Geschätzte 10-12cm Estrich + Bodenbelag, dann dürfte ich am Ende hinkommen.

    Dadurch habe ich jetzt aber an dem Sturz hier gerade mal 23cm Auflagefläche und versetzen kann ich die Tür aufgrund der nach oben führenden Treppe leider nicht.

    So kann ich zwischen Sturz und Holzschalung noch maximal 6cm Isolierung (Zwischensparrendämmung) bringen.

    -Ist das ausreichend oder muss ich das Problem anders lösen?

    -Ist das mit der Dampfbremse/sperre so Ok?

    -Kann ich den Sturz auch mit dem Kleber setzen?

    Im voraus besten Dank für eure Antworten.

    Gruß Plisken
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  2. Türsturz zwischen den Sparrenfeldern - Wärmebrücke ?

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  3. #2

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    Warum lässt du die Wand 2cm in das Gefach reinstehen, bringt das Vorteile außer Foliengefummel?
    Was mir noch so auf Anhieb auffällt:
    • Passt denn der Blendrahmen der Tür noch unter die fertig beplankte Dachschräge, wenn jetzt schon kaum Platz für ein Auflager ist?
    • 6cm Dämmung sind absolut nicht der Hit, was ist das für ein Sturz? Statik?
    • Die äußere Holzschalung ist absolut fugenlos verlegt, ist das Absicht?


    Geschätzte 10-12cm Estrich + Bodenbelag, dann dürfte ich am Ende hinkommen.
    Aha!
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.J. Beitrag anzeigen
    Warum lässt du die Wand 2cm in das Gefach reinstehen, bringt das Vorteile außer Foliengefummel?
    Hab ich ja schon geschrieben, ich will eigentlich die Folie an diese Innenwand anschließen.

    6cm Dämmung sind absolut nicht der Hit, was ist das für ein Sturz? Statik?
    7x11,5cm Ein Sturz muss aber halt mal rein. Könnte höchstens noch die Auflagefläche kürzen. Finde ich aber nicht sinnvoll.

    Passt denn der Blendrahmen der Tür noch unter die fertig beplankte Dachschräge
    Der nicht, aber die Tür. Am Blendrahmen muss später eine Ecke abgeschnitten werden. Dafür kann ich eine "ganze" Tür einsetzen.

    Die äußere Holzschalung ist absolut fugenlos verlegt, ist das Absicht?
    Das Holz war wegen dem Regen total nass.
    Das ganze bleibt deshalb auch bis zum Sommer von innen offen bis die Holzfeuchte stimmt. Durch das Trocknen (wir heizen von innen) entstehen die Fugen von allein.

    Aha!
    10cm ohne Fußbodenheizung
    12cm mit Fußbodenheizung
    Laminat? Fließen?
    Und Montageschaum für Türen gibts ja auch noch.


    Wie siehts jetzt aber mit meinen Fragen aus?

    Im voraus besten Dank
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  5. #4

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    Ist das ausreichend oder muss ich das Problem anders lösen?
    Wärmebrücke, Ja! Damit musst du aber nun wohl leben, ein andere als die Tür zu versetzen oder Bastellösungen fällt mir zumindest nicht ein.
    Zu deinem Sturz gibt es doch bestimmt auch eine angegebenes Mindestauflager, das solltest du schon einhalten.
    Ist das mit der Dampfbremse/sperre so Ok?
    Finde ich nicht. Viel zu aufwändig und viele Anschlusspunkte mit potenziellen Undichtigkeiten.
    Kann ich den Sturz auch mit dem Kleber setzen?
    Hast du in den Produktunterlagen mal nachgeschaut? Sieht mir auf dem Bild nicht nach einem Pb-Sturz aus.

    Passt denn der Blendrahmen der Tür noch unter die fertig beplankte Dachschräge
    Der nicht, aber die Tür. Am Blendrahmen muss später eine Ecke abgeschnitten werden. Dafür kann ich eine "ganze" Tür einsetzen.
    Wem es gefällt
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Dass punktuell nur 6 cm Dämmung vorhanden sind macht nichts aus. Im Bereich der Sparren ist die Dämmwirkung auch nicht besser.
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  7. #6

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    Wenn das wirklich ein Stahlteil ist, wie die Bilder zu vermuten lassen, dann schon.
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  8. #7
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Die eleganteste Lösung ...

    ... wäre gewesen die Dachverkleidung durchzuziehen und dann ne Trockenbauwand daran anzuschließen.

    Aber mich fragt ja Keiner - vorher .
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Zitat Zitat von R.J. Beitrag anzeigen
    Wenn das wirklich ein Stahlteil ist, wie die Bilder zu vermuten lassen, dann schon.
    Da kann ich mich nicht anschließen. Ein Bauteil, das aus 6 cm Dämmung WLG 035 + 14 cm Stahl besteht, dämmt mindestens genauso gut wie ein Bauteil, das aus 20 cm Holz besteht.

    U-Werte:

    6 cm Dämmung + 14 cm Stahl: 0,53
    20 cm Holz: 0,58
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  10. #9
    Themenstarter

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    Das ist ein Beton Sturz.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, reichen die 6cm Isolierung dann wenigstens aus, damit sich da kein Schwitzwasser bildet.

    Das mit der Trockenbaulösung hatte ich am Anfang auch im Auge.
    Ich hab halt lieber ne richtige Wand stehen.

    Wie schon geschrieben, ich sichere zusätzlich die oberen Steine mit je einem Winkel, der an den Sparren befestigt wird.
    Dadurch wäre es mehr Flickschusterei, die Folie über der Wand durchzuziehen und an jedem Winkel einzuschneiden, als die Folie sauber auf der jeweiligen Innenwand zu verkleben.

    Ich denke das dies so in Ordnung geht. Oder?
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  11. #10

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    ich misch mich ja ungern ein

    aber Steine der Wand an den Sparren mittels Winkeln befestigen: da sind die Risse vorprogrammiert

    das Dachgebälk "bewegt" sich mit Sicherheit anders wie die Wand

    das würde ich lassen
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  12. #11
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    Soweit hab ich nun auch mal wieder nicht gedacht.

    War eigentlich der Meinung, dass dadurch, dass das komplette Dach verschalt ist, sich nichts großartig verziehen kann.

    Aber "Holz lebt" ja

    Wollte nach oben hin noch ein wenig Stabilität reinbringen.
    Die Mauer hört ja schließlich in der Luft dann einfach auf.
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  13. #12

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    Holz lebt nicht mehr

    aber das Dachgebälk unterliegt anderen Verformungen unter z.B. Windbelastung wie die innere Wand
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  14. #13

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    Nach kurzer, reiflicher Überlegung kann ich Bruno in Sachen U-Wert nur voll zustimmen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Das mit der Winkelbefestigung hab ich rückgängig gemacht, danke für den Tipp.

    Bin nun auch am überlegen, Trockenestrich reinzubringen um noch 5 cm an höhe zu gewinnen. So lange bleibt der Sturz erstmal Sturz.
    Vielleicht löst sich das Problem dann von alleine.

    Auch hab ich mich jetzt mal nach der Mindestauflagefläche erkundigt.
    Da würden lt. Bauzentrum 10cm reichen, da Ytong ein Druckbeständiger Stein ist.
    Somit komm ich dann kaum noch zwischen das Sparrenfeld.

    Danke an alle für die Hilfe.

    Gruß
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  17. #15
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    Schön ... 10 cm sind richtig. Flachsturz RiLi...
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