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Fundamente für Rutschenturm

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  1. #1
    Playground
    Gast

    Fundamente für Rutschenturm

    Hallo, ich habe einen Rutschenturm selber gebaut. Gestern habe ich den Turm aufgebaut und einbetoniert. Für die Fundamente habe ich eine 1:4 Mischung genommen (etwas mehr als Erdfeucht) und noch etwas mit einer zusammengebogenen Stahlmatte verstärkt. Die Holzpfosten sind aufgeständert. Die Fundamente sind 60x60x80 groß und 110cm tief eingebaut (also bereits jetzt schon (nach 1 Tag) 30cm mit Erde überdeckt).

    Wann ist der Beton ungefähr fest genug damit ich den Rest aufbauen kann und ab wann kann ich mit der vollen Belastung (Spielbetrieb) beginnen? Einbau der Fundamente war gestern gegen 12:00 Uhr bei +18 Grad.

    Gibt es eine Zeitspann nach der der Beton auf jeden Fall hart ist (ja, klar nach 1 Jahr....)?

    Danke für die Hilfe
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  2. Fundamente für Rutschenturm

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  3. #2
    MB
    Gast

    Schwer zu sagen

    Die Festigkeit und Festigkeitsentwicklung hängt von einigen Faktoren ab, nicht nur vom Wetter.

    Bei Transportbeton kann man nach 3 Tagen drauf mauern, d8ie Festigkeit wird nach 28 Tagen erreicht (die angegebene n Druckfestigkeiten sind die 28-Tage-Würfeldruckfestigkeit).

    Aber bei selbstgemischtem Beton?
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  4. #3
    Playground
    Gast

    Festigkeit

    Kann man die Festigkeitsentwicklung beschleunigen (hinterher)? Ich hab jeweil 8 Schaufeln Sand mit 2 Schaufeln Zement vermischt und dann halt Wasser drauf. Das ganze ab ins Loch und nach ca. 6 Stunden Erde drauf, damit der Beton nicht verbrennt. Dann hab ich heute nochmal leicht nachgewässert.

    Dadurch das die Fundamente so tief liegen vermute ich mal, daß selbst die Tiefen Nachttemperaturen nicht viel Schaden, oder?

    Kann ich denn zumindest nach 3 Tagen den Querbalken auflegen oder hält das noch nicht?

    Ich denke ich gehe auf Nummer Sicher wenn die Schaukel erst nach 1 Monat "freigegeben" wird, oder?
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  5. #4
    MB
    Gast

    Wie bitte?

    "...jeweil 8 Schaufeln Sand mit 2 Schaufeln Zement vermischt und dann halt Wasser drauf."

    Und das war alles? Wie soll da jemand drauf antworten können?
    Mischungsverhältnis 1 : 4 findet man unter den Selberbauern gerne für Fundamentbeton. Das ist auch noch nicht so ganz verkehrt. Aber wieviel Wasser? Welcher Zement?

    Naja, ich gehe mal von einer normalen Rutsche aus, die hauptsächlich Lasten senkrecht nach unten abgibt. Oder sind da Kurven drin?

    Aber zu der Festigkeitsentwicklung kann man so nix sagen.
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  6. #5
    Lebski
    Gast
    Bei den heute im Beton oftmals verwendeten Mischzementen (in der BRD gibt es 27 zugelassenen Zementsorten), würd ich von hier aus bis zum nächsten Wochenende warten.
    Dann sollten (Schätzung) 70 % der Endfestigkeit erreicht sein.
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  7. #6
    MB
    Gast

    Ähhm, Lebski?

    Ich würde Dir zustimmen, hab aber schlichtweg Angst davor, daß wir irgendwas gar nicht wissen.

    Vor allem nicht die eingebrachte Menge Wasser ((w/z lasse ich bewußt hier raus) und evtl. im Boden vorhandene schädliche Stoffe.

    Vielleicht ist soviel falsch, daß der Beton nie abbindet? Daher meine Frage nach den Lasten. Senkrecht nach unten kann ja nicht allzuviel passieren.
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  8. #7
    Lebski
    Gast
    "Für die Fundamente habe ich eine 1:4 Mischung genommen (etwas mehr als Erdfeucht)"

    Wo ist das Problem? Etwas mehr als Erdfeucht kann wohl kaum zu viel Wasser haben.
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  9. #8
    Playground
    Gast

    Wasser

    Bei meinen Erdeingebauten Fundamenten verwende ich "immer" eher zu wenig als zu viel Wasser. Die ziehen hinterher sowieso noch Nässe. Meistens habe ich am Anfang (bis 1-3 Monate) nach dem betonieren das Gefühl es war zu wenig. Aber so ca. nach 1 Jahr ist das Zeug sowas von Bombenfest, da geht echt nix mehr.

    Kurven sind nicht drin, aber der Turm wird noch mit der Schaukel verbunden, deswegen auch die relativ großen Fundamente.
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  10. #9
    IBS
    Gast
    Hallo Playground,

    grundsätzlich muss ein Zement der Festigkeitsklasse 32,5 N nach 7 Tagen einer Anfangsfestigkeit von 16 N/qmm erbringen. Bei einer Festigkeitsklasse 32,5 R muss nach 2 Tagen eine Anfangsfestigkeit von mindestens 10 N/qmm erreicht werden. Die Zusammensetzung des Zementes spielt hierbei keine Rolle. Ihre 18°C sind fast ohne Einfluss auf die Festigkeitsentwicklung.
    Die Endfestigkeit Ihres Betons lässt sich nicht abschätzen. In wieweit die erreichte Endfestigkeit Ihren Anforderungen entspricht kann ohne Detailkenntnisse nicht bewertet werden.

    MfG
    S.
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  12. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Freising
    Beruf
    Bauunternehmer
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    Beiträge
    13,416

    "einfach"

    mal dumm nachgefragt ... wie hoch iss´n eigentlich dieser Turm und wie wird die Verbindung Fundamente / Turmstützen hergestellt ? (ich kann mir unter den Begriff aufgeständert mom. noch nichts vorstellen) ..."plus" an dem Turm wird noch die Schaukel befestigt .... klingt nach nen gescheiten Hebel ... "naja" und bei Sand und 1:4 da kommt "aber" nimmer viel raus !
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  13. #11
    Playground
    Gast

    Aufgeständert

    Hallo Josef,

    aufgeständert=Ringnutbohrung t=200mm, d=90mm, s=6mm im Rundholz, dann ein Rohr mit d=90mm und s=6mm reinschieben(schlagen). Dann kommt eine Spreizschraube rein und zusätzlich ein Hirnholzverbinder. Dient dazu das das Holz nicht ins Erdreich eingebunden wird und verrottet.

    Mit Sand meinte ich Estrichsand also schon einiges an Kies drin. Zement habe ich den ganz normalen Portland von Dyckerhoff.
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