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  1. #1

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    Blechverkleidung auf OSB

    Hallo,

    unsere Garage (gemauert, Pultdach aus Owofill) hat eine ca. 40 cm hohe Attika aus Dachlatten und OSB-Platten. Diese sollen demnächst noch mit Blech (Titanzink bzw. Uginox) verkleidet werden. Mein Spengler hat empfohlen die Holzkonstruktion vorher noch mit "Folie" einzudecken. Hatte mir vor Weihnachten einen Namen genannt (R???) hab's mir aber leider nicht gemerkt, da kurz vor Urlaub der Kopf nicht ganz frei war...
    Jetzt ist er leider in Urlaub und ich kann nciht fragen. Als Alternative hat er noch gemeint, einen Unterdeckbahn würde auch gehen.
    Frage: Welches Material sollte man dafür nehmen?
    Und: Wäre eine Dampfbremse auch ok? (davon hätten wir vom Haus noch genug über, wäre als "kostenfrei")

    Danke!
    Uwe

    PS: Der Spengler, der die Arbeiten am Haus gemacht hat, hat glaube ich keine Folie verarbeitet....
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  2. Blechverkleidung auf OSB

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  3. #2
    Themenstarter

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    Alle Dachdecker noch in Urlaub? Oder hab ich die Frage blöd formuliert?
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  4. #3

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    bin zwar kein Dachdecker, hatte aber das Thema vor kurzem selbst auf meinem Bau.

    Die Folie (bei mir war es Permosec, so ne Art Noppenbahn) soll wohl die Hinterlüftung der Blechverkleidung sicherstellen, um Korrosion am Blech zu verhindern.
    Wobei bei mir an kleineren Flächen der Gaube (an der Front zwischen den Fenstern) auch keine Folie verwendet wurde, die Begründung dafür war: auf kleineren Flächen nicht zwingend nötig bzw. durch vorbewittertes Zinkblech vernachlässigbar.

    Aber ich denk, eine Dampfbremsfolie dürfte nicht geeignet sein.

    Allerdings is die Frage, ob Uginox überhaupt eine Hinterlüftung braucht, das ist doch Edelstahl, da sollte doch Korrosion kein Thema sein?
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  5. #4
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    Uginox ist Edelstahl, aber auch Edelstahl kann durchaus Rost ansetzen. Ich kann es Dir leider auch nicht genauer sagen, mein "Blech-Mensch" hat eben empfohlen eine Folie drüber zu packen, damit Feuchtigkeit aus dem Holz nicht auf der Rückseite vom Blech niederschlägt und zu Korrosion führt. Eine Noppenbahn war aber eindeutig nicht gemeint, also nichts, was Abstand erzeugt, sondern eben nur eine Feuchtesperre. Drum bin ich ja auch auf die Dampfbremse gekommen, weil sie ja a) nciht so viel durchlassen dürfte, dass es zum Niederschlag auf dem Blech kommt, b) das Holz aber auch nicht so dicht einpackt, dass die Feuchtigkeit darunter gar nicht mehr weg kann.

    Eine Unetrspannbahn hat er definitiv als geeingnet eingestuft, Empfehlung war aber eine unbesandete R-irgendwas. Will das eigentlich heute oder morgen erledigen, und er ist erst ab Montag wieder im Büro
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  6. #5
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    Hab mal noch etwas gegoogelt und hier folgendes gefunden:

    1.5.6 Beständigkeit gegen Tauwasserkorrosion
    Uginox und Ugitop sind beständig gegen die sogenannte Tauwasserkorrosion, das heißt gegen
    Korrosion durch auf der Unterseite der Metalldeckung ausfallendes Tauwasser („Kondenswasser“).
    Besondere Maßnahmen zum Schutz vor Tauwasserkorrosion, wie das Unterlegen von Trennlagen mit
    Drainagefunktion („Gelegematten“) sind nicht erforderlich.
    Uginox oder Ugitop sind auch beständig gegen Korrosion durch kapillar zwischen die Metalldeckung
    und die Trennlage eindringendes Wasser.
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  7. #6
    Themenstarter

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    man sollte aber immer erst zu Ende lesen:

    4.3 Trennlagen
    Unter der Deckung mit Uginox beziehungsweise Ugitop wird die Verwendung einer
    wasserableitenden, jedoch nicht diffusionsdichten Trennlage empfohlen. Eine Trennlage mit
    Drainagefunktion ist bei Uginox und Ugitop nicht erforderlich. Bei Verwendung der Trennlage ist
    darauf zu achten, daß diese nicht zu dick ist und bei Überlappungen keine Absätze bildet, die in den
    Blechbahnen sichtbar werden können. Für die Befestigung der Trennlage sind nichtrostende
    Materialien zu verwenden, oder die Befestigungsmittel müssen durch nachfolgende Bahnen überdeckt
    werden.
    Das spricht wieder FÜR die Verwendung einer Folie und zwar sogar für eine Dampfbremse. Jedenfalls, wenn ich es richtig verstehe.
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