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Carportpfosten

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  1. #1

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    Carportpfosten

    Unsere Leimholzcarportpfosten sind in das Drainagepflaster eingebunden. Wir haben den Teil des Pfostens der Unterhalb der Pflasteroberfläche liegt mit Bitumen (Dickschicht) versiegelt. Zusätzlich wurde eine Drainagematte in diesem Bereich um den Pfosten gelegt. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Pfosten unterhalb des Pflasters faulen? Ergänzend ist zu erwähnen, dass die Pfosten auf einem verzinkten Anker angebracht sind und dieser auf einem Betonfundament festgeschraubt wurde.
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  2. Carportpfosten

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  3. #2

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    100% Wahrscheinlichkeit

    das der Pfosten verfault (wenn er kesseldruckimprägniert ist, etwas langsamer)

    Bitumen Dickschicht, wahrscheinlich auch im kalten Zustand aufgetragen, ist contarproduktiv. Da es zudem verdeckt eingebaut ist, könnt ihr nicht kontrollieren, wie sich der Zustand des Pfostens verschlechtert.

    Wenn sich das Bitumen vom Holz löst (und das wird es tun), dringt Wasser ein und kann nicht wieder heraus ===> der Pfosten fault.

    Also entweder den Bereich freilegen und z.B. mit Kantensteinen die entstehende Öffnung sichern oder den Pfosten kürzen, das Fundament erhöhen und den Stützenschuh neu befestigen. Empfohlene Höhe Unterkante Pfosten => 15cm über OK Pflaster.

    Gruß
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  4. #3

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    mal rein interessenhalber:

    Zitat Zitat von Jürgen Jung Beitrag anzeigen
    Bitumen Dickschicht, wahrscheinlich auch im kalten Zustand aufgetragen, ist contarproduktiv.
    wie sieht es aus, mit pfählen die ich im heißen bitumen "einkoche"?
    wird das noch praktiziert? (für den eigenbedarf)

    mfg
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    mach´s nicht ..
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  6. #5

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    naja

    die "Alten" schwören ja drauf, aber ich sage, Holz hat in der Erde nix zu suchen

    Und die Streitigkeiten vor Gericht wegen durchrotteter Pfähle füllen bei mir schon einige Hefter, trotz aller Zusicherungen der ausführenden Handwerker. Früher oder später gammelt es halt, da nutzt auch keine noch so angepriesene "Iimprägnierung"

    Gruß
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  7. #6

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    keine tragenden teile gemeint,

    eher weidezaun oder so.
    lohnt der aufwand in relation zur durchschnittlichen verrottungszeit von eichepfahl in erde?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von gandalf_x Beitrag anzeigen
    eher weidezaun oder so.
    lohnt der aufwand in relation zur durchschnittlichen verrottungszeit von eichepfahl in erde?
    nein. Wenn es sich lohnen würde, hätte jeder Weidezaunpfahl ein einzelnes Betonfundament+verzinkten Anker+verschraubung. Ab einer gewissen Zaunlänge ist das Pfahl-erneuern günstiger. Einfach mal bei einem Bauern fragen, wie oft der seine Pfähle austauscht.
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  9. #8

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    es ging ja nicht darum

    seine Zaunpfähle auf Fundamente zu stellen, sondern ob es sich lohnt, diese mit Bitumen zu "schützen"

    wir haben mal für einen Landwirt eine Lärchenschalung gemacht, als "Imprägnierung" hat er Altöl draufgebracht , auch eine Idee um seinen Müll loszuwerden

    Nein, es lohnt nicht, (dies im Zusammenhang mit den Kosten für Bitumen, Arbeitszeit sowie kürzere Standzeit der Pfähle) .Ich bin fest davon überzeugt, dass die Pfähle schneller verfaulen, ob heiss oder kalt, eben aus den o.g. Gründen (Wasser hinterläuft etc.)
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  10. #9

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    wir haben mal für einen Landwirt eine Lärchenschalung gemacht, als "Imprägnierung" hat er Altöl draufgebracht , auch eine Idee um seinen Müll loszuwerden
    Was zwar eine Umweltsauerei erster Güte ist, aber nicht zwingend heisst, dass es den Zweck nicht erfüllt.

    Oft werden die Enden im Boden auch angekohlt.

    Wie sind eigentlich die Holzmasten bei Telefonleitungen etc. geschützt?

    Gruß

    Thomas
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  12. #10
    Avatar von drulli
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    Bestimmt müsste man fragen "Wie waren eigentlich die Holzmasten bei Telefonleitungen etc. geschützt?".
    Das ist doch jetzt sicher alles aus Beton oder Metall, oder?
    Wie auch die legendären Bahnschwellen, die wir auch in unserem Garten hatten (!)...
    Grüße!
    Drulli
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  13. #11

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    Bestimmt müsste man fragen "Wie waren eigentlich die Holzmasten bei Telefonleitungen etc. geschützt?".
    Das ist doch jetzt sicher alles aus Beton oder Metall, oder?
    Zumindest im Bestand gibt es sie noch in Holz und die werden m.W. auch bei Erneuerung nicht unbedingt gegen Beton ausgetauscht.
    Wie auch die legendären Bahnschwellen, die wir auch in unserem Garten hatten (!)...
    Auch hier ist Holz nicht verschwunden und wird auch bei Neubauten noch verwendet. Bei geringen und mittleren Geschwindigkeiten hat Holz die bessere Schwingungsdämpfung als Stahl- oder Betonschwellen. Und in Punkto Lebensdauer haben sie manche frühere Betonschwellen locker überholt.
    Erst im Hochgeschwindigkeitsbereich ist man fast vollständig auf Beton umgeschwenkt, allerdings ist hier auch der komplette Unterbau anders und aufwendiger ausgeführt.
    Allerdings sind die Holzschutzmittel der Schwellen heute etwas umweltverträglicher.

    Gruß

    Thomas
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