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Filigran Gitterträger Gewicht pro lfm

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  1. #1

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    Filigran Gitterträger Gewicht pro lfm

    Da ich momentan mehrere Bauprojekte betreue, bei denen vermehrt Elementdecken zum Einsatz kommen, bin ich jetzt verzweifelt auf der Suche nach einen Tabellenwerk welches aufzeigt wieviel ein bestimmter Typ eines Gitterträgers bzw. Schubträgers wiegt. Vom Hersteller Kaiser habe ich ein solches Tabellenwerk gefunden. Ich bräuchte noch eines vom Hersteller Filigran für Schub- und Gitterträger. Ist da euch etwas bekannt?
    Ich habe sogar schon bei einen technischen Mitarbeiter von Filigran angerufen, aber dieser wollte mir keine Auskunft geben, weil er seine Abnehmer nicht schaden will... Das Telefonat hätte ich mir schenken können.

    Es würde die Rechnungsprüfung unserer Lieferanten erheblich erleichtern, da der Stahl bei Elementdeckenlieferanten von Haus aus sehr teuer ist im Vergleich zu den Stahlbiegereien.
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  2. Filigran Gitterträger Gewicht pro lfm

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    der gute BU wird doch ned 12er Obergurte verwendet haben
    damit er mehr Kohle macht

    also ich geb meinen Architekten stets die Stahlzusammenstellung
    samt der Einzelblätter sprich Plattennachweis ... wie will Ihr BU
    abrechnen ??? ... Massen nach gut dünken ???

    eigentlich gibt´s doch auch nen Tragwerksplaner ... was sagt
    zum Zahlenspiels des BU ???
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  4. #3
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    Dann wäre da noch die Frage: was war vereinbart.
    Mir kommen auch desöfteren Ausschreibungen unter, bei welche nur die "statisch Notwendigen" Bewehrungsanteile der Schub- und Gitterträger vergütet werden sollen.
    Halte ich aber nur dann für Sinnvoll, wenn auf Veranlassung des AN´anstelle einer Massivdecke eine Teilefertigdecke mit Aufbeton angeboten wird.
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  5. #4
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    Wie beim Betonstahl haben da wohl einige eine Vereinfachung im Lagerbestand vorgenommen, nach dem Motto - Dicker hält immer.

    Und die dicken Obergurte sind so schön stabil, aber nicht sooo relevant beim Gewicht. Die Diagonalen, die hauen da schon ziemlich rein.

    Rückzug:
    So prinzipiell kann man eh nur den Kopf schütteln, weil die Bearbeiter in den Werken keine Tragwerksplaner sind. Und wenn keiner vernüftige Vorgaben für die Querkräfte erstellt, dann muß man eben robust bewehren.
    Und bei dicken Diagonalen braucht man auch dicke Gurte.



    Und wenn man einen Tragwerksplaner beauftragt, der weiss wie es geht, entsprechend beazhlt wird, dann erstellt der Pläne für die untere Lage mit Vorgaben für das Werk und die Zulagen auf den Platten. Alleine dabei rentiert sich schon das Honorar.
    Das mußte jetzt sein.
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  6. #5
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    Es ist folgender Fall.
    Die Decke war ursprünglich als normale Ortbetondecke ausgeschrieben.
    Wir machen dann meistens Elementdecken daraus. Oder wir kombinieren
    sie mit Hohlwänden, bei denen dann die äußere "Wanschale" höher ist um die Deckenrandschalung zu sparen.

    Prinzipiell müssen unsere Lieferanten aus der Statik und den vorhandenen Bewehrungsplänen der Ortbetondecke die Elementdecke entwickeln.

    Ob die eingebaute Bewehrung gemäß Statik auch erforderlich war, prüfe ich nicht. wo fängt man an und wo hört man auf. Ich gehe auch davon aus dass da sehr viel "Angsteisen" drinnen sein wird. Nur ich hätte halt gerne vor allem das gewicht der Gitterträger nachgerechnet, dazu wäre ein Tabellenwerk von Filigran ein absolutes Muss, nur wo ich das herbekomme, wenn es mir der Hersteller verweigert?!

    Vor allem stört mich, das bei uns sehr viele Elementdeckenlieferanten ganz klein in den AGBs drinnen haben dass sie 10% mehr stahl durch verschnitt abrechnen dürfen. Der stahl von denen ist ohnehin sehr sehr teuer und dann noch so was, da kann ich nur den kopf schütteln. Da kauf ich mir die Bewehrung 2-3mal in der Biegerei...

    Weiß einer von euch wo ich herausbekomme wie viel die einzelnen Filigran-Träger pro lfm auf die Waage bekommen?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Was ich noch vergessen habe. Die Abrechnung erfolgt nach den tatsächlich eingebauten Betonstahl. Sprich "Angsteisen" bekommen der Lieferant auch.
    Hat den Satz: "Die Abrechnung erfolgt nach den statisch erforderlichen Betonstahl" bei der Ausschreibung drinnen. Aber die hat mir jeder Anbieter rausgestrichen. Wir haben uns dann auf o.g. Abrechnung geeinigt.
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  8. #7
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    letzteres ist ja auch eher an den AN nicht an den Deckenwerklieferanten gerichtet.
    Nach zähen Verhandlungen mit unserem Lieferanten komme ich jetzt so klar, das ich +- Null rausgehe.
    Das ist auch OK - ich muss das Eisen ja auch nicht einbauen.

    =HANF-I;208872]
    Der stahl von denen ist ohnehin sehr sehr teuer und dann noch so was, da kann ich nur den kopf schütteln. Da kauf ich mir die Bewehrung 2-3mal in der Biegerei...

    siehe vor - das Eisen von der Biegerei muss ja auch noch eingebaut werden.
    Die 2-3 fachen Relationen kann ich aber nicht bestätigen. Eher das 1,5 fache
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  10. #8
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    Also ganz verstehe ich dein Anliegen nicht:

    Klartext:
    Du hast Sorge, dass man Dich mit dem Abrechnungsgewicht über das Ohr haut? Regnet es Steine bei euch?

    Kleiner Tipp: so unterschiedlich sind die Gewichte der verschiedenen Hersteller nicht.



    @Mark: 1,5 - 3 mal, hängt vom Werk und Verhandlungsgeschick, äh auch Abnahmemengen usw. ab. 1,5 - 2fach ist schon die Regel.
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  11. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    zuguterletzt wird wieder mal klar: es geht nix über ne ordentliche
    "vollortbetondecke"
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