Werbepartner

Ergebnis 1 bis 10 von 10

Dehnungsfuge aus Acryl

Diskutiere Dehnungsfuge aus Acryl im Forum Trockenbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    03.2007
    Ort
    Limburg
    Beruf
    Beamter
    Beiträge
    172

    Frage Dehnungsfuge aus Acryl

    Hallo,

    nachdem nun im DG die Decken und die Dachschrägen mit Gipskartonplatten verkleidet, gespachtelt und abgeschleift sind, und diese mit Rauhfasertapete tapeziert werden sollen, stellt sich mir die Frage, ob man erst tapeziert und dann die Anschlüsse zur Wand mit Acryl ausspritzt, oder ob erst die Dehnungsfuge kommt und dann Tapete drauf. Anschließend werden Wände und Decke gestrichen.

    Gruß Gina
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Dehnungsfuge aus Acryl

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325

    Meine Meinung...

    (von der mir bekannt ist, das sie wenige teilen): Weder noch.
    Eine Fuge ist eine Fuge und hat ihren Sinn - nämlich Bewegungen aufnehmen.
    Jedewede in oder über die Fuge eingebrachte Masse wird also ständig gewalkt und löst sich irgendwann von einer der Flanken. Die Wahl der Fugmasse verändert nur den Zeitpunkt, aber nicht die Tatsache des Ablösens.
    Wenns denn unbedingt Fugenpampe sein muß, dann vor dem Tapezieren, damit sich der Austausch ohne Schaden an der Tapete bewerkstelligen läßt.

    MfG
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Avatar von Peeder
    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Wallhausen
    Beruf
    Trockenbauer
    Benutzertitelzusatz
    Hersteller GK-Falt und Formteile
    Beiträge
    4,752
    zu dem ist noch anzumerken, das Acrylfugen Wartungsfugen sind.

    Eine Dehnfuge ist immer besser als Schattenfuge herzustellen, wenn die zu erwartenden Durchbiegungen oder Dehnverhalten zu gross sind.

    Im DG Ausbau ( unsere Erfahrung ) sind alle Anschlüsse gleitend herzustellen,es genügt eine Fuge von 1 mm ( herzustellen mit Trennband )

    Voraussetzung ist ein Trockener Ausbau ! ( Baustellenverhältnisse und Herstellerrichtlinien ,Verarbeitungsvorschriften )



    Peeder
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    01.2008
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Trockenbaumonteur
    Beiträge
    2
    Also ich glaube Ihr sprecht hier einwenig aneinander vorbei. Erstens es gibt Fugen und es gibt Dehnungsfugen. Fugen entstehen beim Trockenbau ganz normal beim Plattenstoß aber auch zwischen verschiedenen Bauelementen wie zum Beispiel Trockenbaudecken und Mauerwerk. Und dann gibt es noch Dehnungsfugen-Dehnungsfugen sind Fugen die,wie der Name schon sagt, die Ausdehnung des Baukörpers aufnehmen. Dabei ist zu beachten das keinerlei Verbindung zwischen den einzelnen Baukörpern besteht. Diese Fugen werden beim Trockenbau nach 15 lfdm gemacht. Wichtig! Die Fuge sollte zwischen 0,5 und 1 cm groß sein-sie bleibt vollkommen frei.Was man machen kann ist diese Fuge zu hinterlegen,sodass man nicht hindurch sehen kann. So nun zum Thema Fugen zurück: Das tatsächliche Herstellen einer Fuge zwischen zwei verschiedenen Elementen (Wand - Decke; Dachschräge zur anderen Dachschräge) sollte so aussehen: Eine kleine Fuge sollte offen bleiben in die mann Acryl füllen kann (sollte nachdem beplanken allerdings eine große Fuge offen,sein muß man diese zuspachteln und mit dem Messer eine neue kleinere Fuge herstellen); Das acryl nimmt nun die Bewegungen zwischen den Elementen auf,danach sollte Tapeziert/Gestrichen werden; und danach werden die -X-el erneut mit Acryl versehen.Sollten nun nicht riesige Bewegungen(wie Erdbeben) im Bauwerk sein,reißt dort gar nichts mehr. Diese Arbeitsweise beruht auf Richtlinien und aus jahrelanger Berufserfahrung-wer was anderes sagt oder schreibt sollte sich vorher Fachkundig machen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Kempen / NRW
    Beruf
    Maurermeister, öbuv Sachverständiger
    Beiträge
    10,901
    Nun ja man unterscheidet nochmal ganz anders...

    Dehnfugen = Bauwerksdehnfugen (Trennung von Gebäudeteilen)
    Bewegungsfugen = Fugen innerhalb des Bauteiles (z.B. Anschlussfugen, Längentrennung usw..)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Avatar von Lukas
    Registriert seit
    03.2005
    Ort
    B, NVP, IN, St Trop
    Beruf
    Bodenleger
    Beiträge
    11,785
    Zitat Zitat von ChrisOne Beitrag anzeigen
    und danach werden die -X-el erneut mit Acryl versehen.Sollten nun nicht riesige Bewegungen(wie Erdbeben) im Bauwerk sein,reißt dort gar nichts mehr. Diese Arbeitsweise beruht auf Richtlinien und aus jahrelanger Berufserfahrung-wer was anderes sagt oder schreibt sollte sich vorher Fachkundig machen.
    Ich beglückwünsche Dich zu diesen Richtlinien und Erfahrungen.

    Gruß Lukas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    06.2009
    Ort
    Ostarrichi
    Beruf
    DIY
    Beiträge
    1
    Hallo an die Experten!

    Wie dichtet man am besten Fugen zwischen (Stahl)Betonwänden und -decken und Rigipswänden?

    Grüße
    EZ
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    05.2008
    Ort
    Schwarzenbruck / Nürnberg
    Beruf
    Trockenbaumeister
    Beiträge
    7,841
    Das tatsächliche Herstellen einer Fuge zwischen zwei verschiedenen Elementen (Wand - Decke; Dachschräge zur anderen Dachschräge) sollte so aussehen: Eine kleine Fuge sollte offen bleiben in die mann Acryl füllen kann (sollte nachdem beplanken allerdings eine große Fuge offen,sein muß man diese zuspachteln und mit dem Messer eine neue kleinere Fuge herstellen); Das acryl nimmt nun die Bewegungen zwischen den Elementen auf,danach sollte Tapeziert/Gestrichen werden; und danach werden die -X-el erneut mit Acryl versehen.Sollten nun nicht riesige Bewegungen(wie Erdbeben) im Bauwerk sein,reißt dort gar nichts mehr. Diese Arbeitsweise beruht auf Richtlinien und aus jahrelanger Berufserfahrung-wer was anderes sagt oder schreibt sollte sich vorher Fachkundig machen.
    SOjedenfalls nicht, denn das ist Quatsch.

    Trennfix auf die Betonwand kleben, GK anpassen, anspachteln, Trennfix bündig abschneiden = absolut korrekte Fuge


    Gipser
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  11. #9
    Avatar von Peeder
    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Wallhausen
    Beruf
    Trockenbauer
    Benutzertitelzusatz
    Hersteller GK-Falt und Formteile
    Beiträge
    4,752
    Beruf: DIY
    1. einen uralten Eintrag ausgraben gilt nicht

    2. erste DIY erfahrung, mal nach dem Thema suchen ( hat soooooooo einen Bart )

    3. Trennfix auf die Betonwand kleben, GK anpassen, anspachteln, Trennfix bündig abschneiden = absolut korrekte Fuge

    kann man das auch abkürzen, ist immer so Mühsam alles zu schreiben

    TkGKaaTa.

    Peeder
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #10

    Registriert seit
    05.2008
    Ort
    Schwarzenbruck / Nürnberg
    Beruf
    Trockenbaumeister
    Beiträge
    7,841
    TkGKaaTa.
    nur für Insider
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen