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  1. #1

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    Fussbodenheizung nachrüsten?

    Hi da draussen!

    Kaum die erste Frage gestellt, schon taucht die 2te auf! Wir stecken gerade mitten im Hausumbau, das Erdgeschoss wird gerade grosszügig entkernt, sprich alte Holzdielen + Unterkontruktion wurden entfernt. Nachdem jetzt alles an Boden raus ist und wir gerne Estrich verlegen wollen, meinte gestern ein Bekannter zu mir, warum wir denn keine Fussbodenheizung einbauen.

    Hmm, ist eine Überlegung wert, besser jetzt als nachher wieder alles rauszureissen. Momentan sind überall Radiatoren montiert, die auch ihren Dienst verrichten, sind zwar nicht mehr die Neusten, aber auch kein Müll. Heizart ist Gas.

    Ich hab jetzt schon den halben Vormittag damit verbracht, das Internet nach brauchbaren Infos über die Kosten einer Fussbodenheizung zu durchforsten, aber nichts wirklich Brauchbares gefunden.

    Es stellen sich halt einige Fragen, zb. was muss an der bestehenden Heizungsanlage erneuert bzw. ausgetauscht werden, ist die Heizung überhaupt kompatibel, was kann ich alles in Eigenleistung machen und vor allem, was kostet mich der Spass für das Erdgeschoss (ca. 90 qm) Bin für jede Hilfe dankbar und wenn Ihr weitere Infos braucht, ich geb mir Mühe.
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  2. Fussbodenheizung nachrüsten?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo,

    - welche Höhe steht für den neuen Fußbodenaufbau zur Verfügung?
    - Betonboden oder Holz?
    - Was für ein Heizkessel ist in Betrieb (Hersteller, Typ)

    Es gibt viele Möglichkeiten wie man eine FBH nachrüsten kann. Ich vermute es sollten trotzdem noch ein paar Heizkörper im Gebäude verbleiben....oder komplett FBH?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Hallo,

    - welche Höhe steht für den neuen Fußbodenaufbau zur Verfügung?
    - Betonboden oder Holz?
    - Was für ein Heizkessel ist in Betrieb (Hersteller, Typ)

    Es gibt viele Möglichkeiten wie man eine FBH nachrüsten kann. Ich vermute es sollten trotzdem noch ein paar Heizkörper im Gebäude verbleiben....oder komplett FBH?

    Gruß
    Ralf
    Hi Ralf, die Aufbauhöhe beläuft sich auf ca. 13 cm, Boden ist koplett Beton, vollunterkellert. Heizkessel ist von Vaillant, Typ muss ich nachgucken. Bis später.
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  5. #4

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    Bei 13cm kannst Du eine konventionelle Wasser-FBH aufbauen.
    Dämmung, Folie, Rohre und Fließestrich, zusammen etwa 12cm, und dann noch 1cm für den Oberbelag.

    Bsp.: 6cm Dämmung, darauf 16mm Rohre und 45mm Übedeckung des Estrich.

    U-Wert der Dämmung kann man rechnen, daraus ergibt sich dann auch die Auswahl welches Material verwendet werden sollte.

    Aber zuerst einmal Grundlagen schaffen. Welche Heizlast ist erforderlich? Darauf basierend dann die FBH (Temp., Verlegabstände etc.) berechnen. Danach dann das Material auswählen.

    Vorzugsweise mit 2 Heizkreisen arbeiten, einen für die FBH (mit niedrigsten Temperaturen) und einen für die Radiatoren. Ich gehe davon aus, daß Deine Radiatoren deutlich höhere Temperaturen benötigen. Aber auch das kann man rechnen.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Fbh

    Hallo,

    man kann mit 13 cm eine FBH aufbauen. Früher hat man das auch gemacht.
    Aber die Dämmschicht ist vermutlich dann so dünn, daß erhebliche Wärme nach unten in den Keller geht!!!

    Diesen Wärmestrom kann man nicht abstellen!!!!

    In 30 Jahre alten Objekten kann man heute die Hand im Keller an die Decke halten und hat eine schöne warme Decke.

    15 cm halte ich für das absolute Minimum. Dafür müssen die Türen usw. geplant sein.


    Gruß

    pauline
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  7. #6

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    15 cm halte ich für das absolute Minimum
    Ohne Angabe einer WLG ist das keine sinnige Aussage, da können auch 20 cm zu wenig sein.

    Die EnEV gibt deshalb einen max. U-Wert vor. Und für den brauchst Du keine 15 cm. Mehr ist natürlich besser, keine Frage.

    Thomas
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Bauwahn Beitrag anzeigen
    Ohne Angabe einer WLG ist das keine sinnige Aussage, da können auch 20 cm zu wenig sein.

    Die EnEV gibt deshalb einen max. U-Wert vor. Und für den brauchst Du keine 15 cm. Mehr ist natürlich besser, keine Frage.

    Thomas
    Was meinst Du denn genau mit WLG, die WLG des Betonbodens, bzw der Kellerdecke oder die der Dämmung?

    Grüsse
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  10. #8

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    Die Wärmeleitgruppe der Dämmung

    5. Wände und Decken gegen unbeheizte Räume und gegen Erdreich
    Soweit bei beheizten Räumen Decken und Wände, die an unbeheizte Räume oder an Erdreich
    grenzen,
    a) ersetzt, erstmalig eingebaut
    oder in der Weise erneuert werden, dass
    b) außenseitige Bekleidungen oder Verschalungen, Feuchtigkeitssperren oder Drainagen
    angebracht oder erneuert,
    c) innenseitige Bekleidungen oder Verschalungen an Wände angebracht,
    56
    d) Fußbodenaufbauten auf der beheizten Seite aufgebaut oder erneuert,
    e) Deckenbekleidungen auf der Kaltseite angebracht oder
    f) Dämmschichten eingebaut werden,

    sind die Anforderungen nach Tabelle 1 Zeile 5 einzuhalten, wenn die Änderung nicht von
    Nr. 4.1 erfasst wird. Die Anforderungen nach Buchstabe d gelten als erfüllt, wenn ein Fußbodenaufbau
    mit der ohne Anpassung der Türhöhen höchstmöglichen Dämmschichtdicke (bei
    einem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ= 0,04 W/(m·K) ausgeführt wird.


    In Tabelle 1 Zeile 5 steht
    Nr. 5 a, c, d und f 0,5 W/(m²K)

    Der Notanker mit der "hochstmöglichen Dämmschichtdicke" in WLG 040 (0,04 W/(mK) ) ist eigentlich nicht mehr zeitgemäss. Hier hätte man schon eine heute problemlos verfügbare bessere WLG vorgeben können.

    Thomas
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  11. #9

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    Yes, und die 0,5 erreicht er auch mit 60mm WLG 030.

    Gruß
    Ralf
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