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Dämmung zweischalige Mauer

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  1. #1

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    Dämmung zweischalige Mauer

    Hallo zusammen

    wir planen einen Neubau (KFW40) dieser soll dem Passivhaus recht nahe kommen.
    Da es bei uns ausschließlich Klinkerbauten gibt, möchten wir davon nicht abweichen.

    Der geplante Wandaufbau sieht so aus:
    17,5 Poroton T16
    2x8 cm PUR Dämmplatten als Kerndämmung WLG 024 ohne Luftschicht
    11,5 Klinker

    Frage1: Wie werden die LA ausgeführt? Durch 2x 8cm PUR Platten kann man diese wohl nicht drücken. Können die Anker auch gedübelt werden und das Loch mit Schaum ausgefüllt werden?

    Frage2: Gibt es das V-Plus System auch für den 17,5er Poroton?

    Gruß Markus
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  2. Dämmung zweischalige Mauer

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  3. #2
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    Mhhh gibt es da keinen Planer????
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  4. #3

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    Hi,

    besser wäre folgender Aufbau:

    11,5-er KS Tragwand (oder statisch erforderlich mehr!!!)
    2x10 PUR

    Es gibt die Möglickeit, die Platten zu kleben, dann zu bohren und Einschlaganker (Bever) zu verwenden. 20cm Schalenabstand sind hier Passivhaustauglich

    Gruss, Dirk

    P.S.: Fehlstellen können (müssen!) mit Schaum verschlossen werden.
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  5. #4
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    Mhhh gibt es da keinen Planer????

    Das Passivhaus hat sich anscheinend noch nicht bis hierher herumgesprochen.
    Ich war wohl der erste ,der überhaubt nach KFW40 gefragt hat.

    Danke Dirk habe mir das mal angeschaut. Denke da ist was dabei.
    Habe gerade mal gerechnet. Der k Wert ist fast fast gleich.
    Liegt beides um 0,12. Müste man sehen, was günstiger ist.
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Zitat Zitat von Isolierglas Beitrag anzeigen
    11,5-er KS Tragwand
    KS liefert auch 10 cm Stärke!

    Sind wir bei bau.de oder wat!?
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  7. #6
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    Die Aussage in einem Schalenabstand von 200 mm eine 200 mm Dämmung zu planen kann nur von einem Fachlaien kommen.
    Wenn ein Planer nicht mindestens 20 mm Fingerspalt für Materialtoleranzen und Unwinkeligkeiten einplant hat er keine Ahnung.
    Dazu kommt noch dass Zugelassene Dübel zu nachträglichen Verankerung einen Durchmesser von 8 mm haben müssen und diese zudem einen Kragen besitzen. Ich schätze den Dübel im Bereich des Kragens mal mit ca. 11 mm ein. So groß müsste also das "nachgebohrte" Loch in der Dämmung sein. Hier dann einen 4 mm L-Anker reinzuschlagen bedeutet schon Dämmfehlstellen.
    Auch das ist nur Theorie. Da ich durch einer PUR Dämmung keinen Dübel, der auf einem L-Anker aufgeschoben wurde, durchführen möchte.
    Ich würde als Ausführender die Leistung nicht anbieten wollen.
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  8. #7

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    Hi,

    klar ist das die Meinung eines (interessierten) Baulaien. Auf der KS Website gibt's ein Beispiel zum 2-schaligen Mauerwerk (Download Passivhaus). Soweit ich mich erinnere, ist hier noch mit 15cm Schalenabstand gearbeitet worden (ohne Fingerspalt). Ein ganz anderes Bespiel findet sich bei passivhaus-roenn: Hier wird mit 30cm Schalenabstand gearbeitet. Gibt es hier einen Fingerspalt???

    Jedenfalls sind das Beispiele für verklinkerte Passivhäuser. Vielleicht kann der Fragesteller mit den Architekten dieser Lösungen Kontakt aufnehmen???

    Gruss, Dirk

    P.S.: Keine Antwort hier ersetzt den eigenen Planer. In diesem Beitrag geht es um "mögliche Ausführungen" Mark hat sicher Recht, wenn er erwähnt, dass der Fingerspalt das Leben leichter macht. Irgendwie muss der arme Maurer den Stein auch setzen / Toleranzen ausgleichen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass es unmöglich ist, auf den Fingerspalt zu verzichten: Schliesslich könnten Fasensteine verwendet werden, und die haben mit rausquellendem Mörtel kein Problem...
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  9. #8
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    Herausquellender Mörtel ist hier kein Problem, da dieser durch eine nach innen geneigte Schrägstellung nach außen gedrückt werden sollte.
    Das Problem sind handwerkliche- sowie Materialtechnische Toleranzen.
    Die von Ihnen beschriebenen "Vollständigen" Verfüllungen könnten nur durch Schüttungen ohne weitere Probleme erzielt werden.
    Ich kenne die Fehlzeichungen und Fehlplanungen zur genüge.
    Meine Erfahrung und die anerkannten Materialien sprechen hier aber eine andere Sprache.
    Was bei stauchbaren Dämmungen nur zu Dämmstoffminderdicken und Beulen in der Verblenderfassade führt, funktioniert bei steifen Dämmungen nun überhaupt nicht mehr regelgerecht.
    Ein Info-austausch unter Laien ist hier ausdrücklich erwünscht.
    Diese Antworten dann aber auch als solchen Kennzeichnen.
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  11. #9
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    Hallo zusammen
    bevor das hier ausartet. Es wird natürlich ein Fingerspalt gelassen.
    Das Problem sind die Planer! Es kennt sich keiner damit aus. Ich höre nur ne machmer nicht. Der beste Spruch bei der Isolierung der Bodenplatte (ohne Keller): Warum, das friert da doch nicht!
    Der Bau wird gröstenteils in Eigenleistung gebaut.
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  12. #10
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    Ich lese gerade - Osnabrück.
    Ihr seit in einer Ecke wo zweischaliges Mauerwerk die Landschaft bestimmt(e) und findet keinen Planer der das hinbekommt.
    Das ist doch kaum zu glauben.
    Mein Tipp.
    Finger weg von den Schauplatten.
    Lieber 18 cm Mineral-Kerndämmplatten und L-Anker mit Zulassung bis 20 cm Schalenabstand.
    Und wenn es bei Euch wirklich so schlecht aussieht mit den Planern (was ich erst einmal nicht glauben mag), dann PN an mich, ich wüsste da ein- oder zwei gute.
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